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London (queer.de) - Die schwule Cowboy-Lovestory "Brokeback Mountain" war mit vier Auszeichnungen der große Gewinner bei den britischen "Oscars", den Bafta-Awards. In der Königsklasse "bester Film" setzte sich das Drama gegen "Capote", "Der ewige Gärtner", "L.A. Crash" und "Good Night, Good Luck" durch. Ang Lee wurde zudem zum besten Regisseur gekürt. Lee nahm die Auszeichnung persönlich in einer großen Gala entgegen, die von Schauspieler Stephen Fry ("Oscar Wilde") moderiert wurde. Als bester Nebendarsteller erhielt auch Jake Gyllenhaal die Trophäe. Zudem gewann "Brokeback Mountain" den Bafta für das beste adaptierte Drehbuch. Der ebenfalls nominierte Hauptdarsteller Heath Ledger musste sich allerdings Philip Seymour Hoffman aus dem Film "Capote" geschlagen geben. Hoffman spielt in dem Film von Bennett Miller auch einen Schwulen, den Schriftsteller Truman Capote. Die British Academy of Film and Television Art vergibt jährlich die Preise für herausragende Leistungen im Film. "Brokeback Mountain" gilt als haushoher Favorit für die in zwei Wochen stattfindende "Oscar"-Verleihung, die live auf Pro Sieben übertragen wird. (dk)



Madrid: "Brokeback Mountain" als Oper

Im Madrider "Teatro Real" wird am Dienstag "Brokeback Mountain" in englischer Sprache als Oper uraufgeführt.
Country-Star bezeichnet Jake Gyllenhaal als schwul

Jake Gyllenhaal hat seine Beziehung zu Taylor Swift beendet, weil er in Wirklichkeit auf Männer steht, witzelte Countrysänger Blake Shelton als Moderator einer Preisverleihung.
Jake Gyllenhaal braucht kein Viagra

In der Komödie "Love and Other Drugs" spielt der sexy Star einen (leider heterosexuellen) Pharma-Vertreter, der mit den blauen Pillen reich wird.

12 Kommentare

#1 Nichtviel@ahung.deAnonym
  • 20.02.2006, 08:49h
  • Wenn man nicht viel Ahnung hat, sollte man nicht über Filme schreiben.. Brokeback Mountain gilt schon seit längerer Zeit als Oscar-Favorit - nicht erst seit gestern Abend. Schlecht recherchiert und ganz schlecht bei einer Agentur, die keine Ahnung hat, abgeschrieben. Speziell aus dem Grund, dass Lee von der DGA die Auszeichung erhielt, macht ihn zum sicheren Oscar-Gewinner als Regisseur (ganz ab mal vom Goldenen Löwen). Dann wären da noch die kaum erwähnenswerten Golden Globes, die der Film erhielt und scheinbar für die Queer kein Anzeichen für den Favoritenstatus bei den Oscars sind - noch.. denn durch die diesjährigen Terminverschiebungen bei den Oscars sind die Golden Globes tatsächlich noch ein weiteres Mal ein Vorzeichen für ie Academy Awards...nun ja..wenn man null Ahnung hat (als Journalist) sollte man nichts schreiben..
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#2 martinAnonym
  • 20.02.2006, 14:14h
  • hat schon jemand ausschnitte gesehn? au weia. das wird mir glaub ich zu problembelastet. und lagerfeuerromantik mit pferden ist mir auch zu öde.
    warum müssen eigentlich bei den "anspruchsvollen" filme mit homothemen , die für den mainstream gedreht werden (philadelphia, monster und jetzt donny darko auf dem ponyhof) eigentlich immer alle schwulen, lesben etc. am ende leiden oder sterben?
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#3 holga-waldaAnonym
  • 20.02.2006, 14:45h
  • @)martin
    ...natürlich leiden und sterben, treibt´s im verborgenen. aber auch dann kommt leid und fluch über euch. der heten-voyeurismus
    wird erträglich bedient, die hetero-norm gestärkt, die kinokassen gefüllt. ästhetisch anspruchsvoll kommen wir auch mal wieder vor auf den großen leinwänden der welt. struwwelpeter für schule.
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#4 madridEUAnonym
  • 20.02.2006, 14:52h
  • @martin: Wahrscheinlich deshalb, weil eine schwule Affäre unaufgeklärten Heteros im Grunde anstössig erscheint. Wenn schon keine Bekehrung durch Frauen möglich, dann bestätigen sie ihre Meinung über Homo-Liebe gern, wenn sie dramatisch ausgeht. Die Ausnahme sind Lustspiele wie "Victor und Victoria" oder "Ein Käfig voller Narren (I.Teil)" . Aber wir wollten uns "Brokeback" ja erst einmal ansehen, wenn er in die Kinos kommt und dann urteilen.
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#5 OlafAnonym
  • 20.02.2006, 14:56h
  • Es ist typisch, dass hier die Leute über den Film herziehen, die ihn nicht gesehen haben. Das Thema ist doch interessant, weil es eben noch nicht gemacht wurde - und Komplikationen gibt es in jedem Film. Wenn Ihr einen einfältigen Film mit garantiertem Happy End sehen wollt, leiht Euch einfach einen Porno aus.

    Ich hab gestern die Preisverleihung bei BBC Prime gesehen. Die hat Appetit gemacht auf Brokeback Mountain. Die Ausschnitte haben gezeigt, wie sehr sich die beiden Hauptdarsteller reingehangen haben. Wenn der Film auch noch bei den Oscars groß abräumt, bringt das sicher auch die Debatte in den USA voran und fordert die Fundamentalisten heraus. Ist doch wunderbar, dass so ein Film von dort kommt. Das ach so fortschrittliche Europa hat bei Schwulenfilmen anscheinend nicht viel zu bieten außer dem bewegten Mann.
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#6 holga-waldaAnonym
  • 20.02.2006, 15:18h
  • @) olaf
    der bewegte mann war kein film, sondern
    eine klamotte.

    kassenfilm braucht kohle und promotion.
    die schwulen filmer sind da, im "ach so fortschrittlichen europa" und vermutlich der ganzen welt. wer bezahlt was warum.

    den hinweis mit dem porno habe ich nicht verstanden, ist vielleicht gut so.

    was ist denn dein bevorzugtes studio ?
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#7 SvenAnonym
  • 20.02.2006, 15:51h
  • Monster zb beruht auf einer wahren Begebenheit - die Story trug sich zu. Da konnte man nichts abändern. Das Aileen Wuornos lesbisch war, spielte wohl weniger eine Rolle, als das sie ein übeführte Serienkillern war.
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#8 olliAnonym
  • 20.02.2006, 16:26h
  • Ich hab den Film bereits in England gesehen: so nah ging mir ein Film schon lange nicht mehr... es ist die Ausweglosigkeit zweier Männer in der engen düsteren Bergwelt, die nur einmal im Jahr von der Liebe gebrochen wird, welche so wahnsinnig stark wirkt.
    Diese Liebe ist Parabel für die Konflikte, die jeder schon erfahren hat, Konflikte zwischen der Liebe und der (moralischen) Grenze der Gesellschaft: deshalb geht er auch Heten so nahe.
    Ich halte es jedenfalls für sensationell, dass dieser explizit homosexuelle Film solch eine Wirkung zeigt. Dies ist ein Erfolg - ein Erfolg der modernen Gesellschaften. Zieht sie nicht ins Lächerliche: Freiheit siegt. Es ist deshalb kein Wunder, dass bestimmte Länder diesen Film verbieten.
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#9 Georg und JörgAnonym
#10 tobi85Anonym
  • 20.02.2006, 19:50h
  • bei monster hätte es keine rolle gespielt, dass es sich um eine lesbische killerin handelte ?.... wenige frauen die so schlimmes tun werden mit dem tod bestraft ... wieso dann ausgerechnet diese ... und das obwohl sich mehr als nur der hauch von rechtfertigung in ihrer kindheit findet .... nur im film hat dieser teil ihrer persönlichkeit keine große bedeutung gefunden in so fern geb ich dir recht ... aber bei der urteilsfindung bleibt eine frage nach gesellschaftlichen werten bestehn
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