Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4406

Charleston/West Virginia (queer.de) - Der Polizeichef von Welch im amerikanischen Bundesstaat West Virginia ist verklagt worden, weil er angeblich die Wiederbelebungsversuche an einen Herzinfarkt-Opfer verhindert hatte. Grund: Police Chief Robert K. Bowman glaubte, der 43-jährige Claude Green sei schwul und damit HIV-positiv. Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) hat deshalb im Namen von Greens Familie Klage eingereicht. Der ACLU zufolge hatte ein Freund des Verstorbenen am Straßenrand versucht, ihn mit einer Herzmassage wiederzubeleben. Danach sei Bowman vorbeigekommen und habe gesagt, der Freund solle mit den Wiederbelebungsversuchen aufhören, weil Green HIV-positiv sei. Als der aber mit den Maßnahmen fortfuhr, zog ihn der Polizist von Green weg und verbot ihm polizeilich, mit der Herzmassage fortzufahren. Auch andere Helfer hätte Bowman nicht an den am Boden liegenden Mann gelassen. Nach zehn Minuten kam der Rettungswagen. Auch die Sanitäter warnte Bowman, dass der Patient HIV-positiv sei. Bei der Ankunft im Krankenhaus war Green tot. Er war nicht HIV-positiv, aber Bowman wusste, dass er schwul war. In einer Pressekonferenz äußerten sich auch Greens Verwandte: "Es bricht mir das Herz, dass ich meinen Sohn wegen derartiger Dummheit und Engstirnigkeit verloren habe", so die Mutter des Verstorbenen. Bowman streitet alle Vorwürfe ab. (dk)



12 Kommentare

#1 MalteAnonym
  • 03.03.2006, 14:50h
  • "Als der aber mit den Maßnahmen fortfuhr, zog ihn der Polizist von Green weg und verbot ihm polizeilich, mit der Herzmassage fortzufahren. "

    Ganz klar, der gehört nicht nur wegen Mordes ins Gefängnis, sondern ich hoffe, dass möglichst viele Leute auch realisieren, dass Politiker und angeblich religiöse Geistliche (die aber statt wahrem Glauben nur macht- und geldgeil sind) mit ihren Hasstiraden genauso verantwortlich sind, wie die Täter, die es dann später ausführen!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FloAnonym
  • 03.03.2006, 15:32h
  • Wenn jemand seine Amtsmacht missbraucht, um andere zu unterlassender Hilfeleistung zu zwingen, ist dies nicht nur Amtsanmaßung, sondern vorsätzlicher Mord!!

    Da sieht man zu welch degenerierten Menschen degenerierte Politik führt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SvenAnonym
#4 claudiusAnonym
  • 03.03.2006, 18:37h
  • Das war nicht nur Totschlag sondern wirklich Mord, man müßte dem Polizisten das Genick wirklich brechen und es ihm vorher sagen. Wie es in der Bibel heißt...
    Du sollst Gleiches mit Gleichem vergelten....
    Der Bulle gehört auf Härteste verurteilt, aber unter einer Bush-Regierung wohl kaum....
    Wie kommt der Bulle dazu zu sagen... der wäre schwul????
  • Antworten » | Direktlink »
#5 MarkusHHProfil
  • 04.03.2006, 09:37hHamburg
  • Der betreffende Polizist muss sich leider damit abfinden, der aktuell dümmste Mensch der Welt zu sein. Die rechtliche Lage ist hier (hoffentlich auch in Dummie-Amiland) eindeutig. Wer andere derart bei lebensrettenden Maßnahmen behindert, begeht einen Mord.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 LarsAnonym
  • 04.03.2006, 16:08h
  • Das ist ganz eindeutig Mord. Wenn ein Bundesbeamter Rettungskräften und anderen Helfern Hilfsaktionen verweigert/verbietet muss er als "Beihelfer zum Mord" verklagt werden. Amerika ist doch das Land der unbegrenzten Idioten!!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 PeterAnonym
  • 05.03.2006, 03:13h
  • Tja, das wird wohl dann ne saftige Geldstrafe geben. Wobei...wenn er Glück hat, kommt er auch umsonst durch...schließlich wollte er ja nur andere beschützen...und Dämlichkeit ist nicht strafbar. Kommt nur darauf an wie gut er darin ist sich als extrem leichtgläubig zu verkaufen. Die Leute, die "schwul=HIV positiv" predigen, kann man eh nicht belangen und die freut es sicherlich wenn durch sowas ein Homosexueller stirbt.

    In Deutschland hätte der Polizist sicher ein Problem...aber hier haben Polizisten ja auch ein Mindestmaß an Intelligenz vor der Einstellung vorzuweisen....daher können sie sich nachher schlecht total dummstellen. ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#8 LinkerCacheAnonym
  • 05.03.2006, 16:48h
  • Habe heute vormittag eine interessante Sendung über Fundamentalistische Gruppen in den USA gesehen; letzte Woche aber auch eine über "THE CALL" in Deutschland & das deren Mitglieder meistens sehr jung sind...

    und kräftig mit vertreten, schwule wären vom teufel besessen, die evolution gab es nie, poppen erst nach der hochzeit, ohne schwule gäbe es kein aids,blablabla...

    das sind dann die anwärter für den Katholisch-Fundamentalistischen JIHAD!!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 RalphAnonym
  • 06.03.2006, 09:08h
  • Das, was sich dieser Bulle da geleistet hat, ist definitv Mord, keine Frage. Dazu noch Verleumdung, üble Nachrede, etc. Nur weiß ich nicht, ob unser vorgeblich besseres Deutschland wirklich so viel besser ist? Wenn das so noch stimmt, dann dürfen Schwule beim Roten Kreuz immer noch kein Blut spenden, weil sie per se HIV-positiv sein könnten. Wie lächerlich, angesichts der steigenden Zahlen bei der Heten-Rest-Bevölkerung. Und wie ist das bei Organspenden? Weiß da wer was? Sind Organe von gestorbenen Schwulen 2.Wahl?
  • Antworten » | Direktlink »
#10 DingensegalAnonym
  • 06.03.2006, 13:30h
  • Kam auch im ARD "Weltspiegel" mit den "schwulen Cowboys". Das nennt sich dann christlich...... Dieser Mr. Bush ist in dieser sektenartigen Vereinigung übrigens auch gefeiertes Mitglied!
  • Antworten » | Direktlink »