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  • 06. März 2006, noch kein Kommentar

Berlin (queer.de) - Mit Kritik hat Regisseur Rosa von Praunheim (63) auf das Aufführungsverbot für den Film "Rohtenburg" reagiert. "Wenn jemand die künstlerische Freiheit einschränken lassen kann, nur um seine Version der Geschichte zu verbreiten, halte ich das für ein ganz großes Problem", sagte er der "Welt am Sonntag". Auch Praunheims Film "Dein Herz ist mein Gehirn" ist vom Fall des "Kannibalen von Rohtenburg" inspiriert. Einem möglichen Verbotsantrag sieht der Regisseur allerdings gelassen entgegen. Noch habe sich niemand bei ihm gemeldet, sagte er. Sein Film sei zudem nur von dem Fall inspiriert, erzähle aber eine eigene Geschichte. Am Freitag hatte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main den Film auf Antrag von Meiwes verboten. Der Film verletze dessen Persönlichkeitsrechte, lautete die Begründung. Der Kinostart war für den 9. März geplant gewesen. (jg)



Die Rückkehr des schwulen Kannibalen

Eine Seele so krank, eine Tat so unvorstellbar. Die Geschichte des Kannibalen von Rotenburg startet jetzt doch im Kino. Ein Gericht hob das Verbot auf.
Kannibalen-Film nicht mehr verboten

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in letzter Instanz das Verbot des Horrorschockers "Rohtenburg" aufgehoben. Der Film mit Thomas Kretschmann ("King Kong", "Der Untergang") basiert auf dem Leben von Armin Meiwes, dem "Kannibalen von Rotenburg".