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Yaoundé (queer.de) – Der Herausgeber einer Zeitung, die eine Liste von angeblich schwulen Prominenten veröffentlicht hatte, ist zu vier Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt worden (queer.de berichtete). Jean Pierre Amougou Bélinga vom Boulevardblatt "L'Anecdote" hatte vor gut einem Monat eine Liste von 50 Männern abgedruckt, um gegen das "widerliche Verhalten" Homosexualität vorzugehen. Darunter war auch der Name des Ministers Gregoire Owona. Das Gericht in der Hauptstadt Yaoundé entschied, dass die Zeitung keine Beweise für die Homosexualität von Owona habe. Das habe den Ruf des Regierungsmitglieds beschädigt. Homosexualität ist ein Verbrechen in Kamerun und wird mit Haftstrafen bis zu fünf Jahren bestraft. (dk)

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#1 GuenterAnonym
  • 07.03.2006, 12:49h
  • Es ist schlimm, dass wir schwulen Steuerzahler auch noch Gelder in Form von Entwicklungshilfe an solche schwulenfeindlichen Staaten wie z. B. Kamerun bezahlen müssen. Am liebsten würde ich meine Steuerzahlungen einstellen, damit Heide-Marie Wieczorek-Zeul - die Entwicklungshilfeministerin von der SPD nicht weiterhin schwulenfeindliche und schwulenmordende Entwicklungsländer wie Kamerun, Iran etc unterstützt und ich das auch noch finanzieren muss!! Da klebt ja unfreiwillug Blut an meinen Händen!!
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#2 Gab CamerounAnonym
  • 07.03.2006, 13:34h
  • Das ist ein Blödsinn, was Du schreibst und beweist extremer Dummheit Deinerseits. Anstatt sich rechtsradikale und dumpfe ausländerfeindlichen Parolen zu bedienen, solltest Du Dich vielleicht mal richtig informieren über die „echte“ Lage oder Situation in Kamerun. Das wird Dir helfen Deine „Afrika-Vorurteile“ (und somit Hass) zu beseitigen.
    Zunächst einmal werden Schwule in Kamerun nicht gemordet. Die „europäische“ Schwule die sich dort aufhalten und amüsieren können dies nur bestätigen.
    Was Du vielleicht unbedingt wissen solltest: Kamerun lebt nicht allein von Entwicklungshilfe und kann sehr gut darauf verzichten. Du brauchst Dir keine Sorgen um Deinen Portemonnaie zu machen und wenn Du Tricks brauchst wie Du Deine Steuern hinterziehen kannst, es gibt genügend „Fachleute“ hierzulande, die Dir dabei sehr behilflich sein können, statt sich über schwächeren zu ärgern.
    In Kamerun wird nicht hingerichtet wie in Amerika oder Iran.
    Vielleicht sollte man auch man die Gesetze anderer Ländern respektieren. Kamerun käme nie auf die Idee, Deutschland wegen seines Bürgersystems zu kritisieren. Umgekehrt schon. In Amerika gibt es einige Bundesländer, wo Diskriminierung immer noch gesetzlich verankert ist (Heirat zwischen Schwarz und Weiß: verboten). Die Vielehe ist auch nicht überall verboten. Man muss aber die rechtliche Situation in USA „akzeptieren“ und sich nicht in inneren Angelegenheit der Amis einmischen. Sollte genauso für Kamerun gelten.
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#3 günterAnonym
  • 07.03.2006, 16:28h
  • Anscheinend hast Du den Text über die schweren Strafen, die in Kamerun gegen praktizierende Homosexuelle verhängt werden, nicht gelesen. Anders ist Deine Antwort auf mein Statement nicht zu interpretieren. Du geiferst hier gegen die USA - das Ursprungsland der Schwulenemanzipation - und redest die Situation in Kamerun schön. Fakt ist jedoch, dass Homosexuelle- Schwule- in Kamerun starfrechtlich in erheblichen Maße belangt werden. Und solche Länder zu unterstützen darauf habe ich nun mal keinen Bock. Die Anprangerung solcher Zustände ist ein absolutes Gebot schwuler Solidarität weltweit.
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#4 Gab CamerounAnonym
  • 07.03.2006, 19:21h
  • Ich selbst komme aus Kamerun und kenne die dortige Verhältnisse sehr gut. Du sollst Dich wirklich von der hiesigen Berichterstattung befreien und versuchen Dich zu emanzipieren und einfach mal die Tatsache im Kauf nehmen, dass nicht alles für bare Münze zu nehmen ist, was sog. Afrikakenner schreiben.
    Hier ist das Bild Afrika vernichtend, und solche Leute, wie Du – Du schreibst es ja – glauben, der Kontinent lebt nur von Entwicklungshilfe. Du merkst selber nicht wie diskriminierend Deine Aussagen sind. Wenn Du in Kamerun leben würdest, würdest merken, dass die Sachen anders laufen als von den westlichen Medien oder Journalisten berichtet wird.
    Mag sein, dass das Schwulenverständnis in Kamerun anders interpretiert wird als hier, aber Schwule werden nicht systematisch von der Regierung gemordet. Du gehst zu weit und handelst boshaft. In den seltensten Fällen wird die Polygamie oder gar die Polyandrie bei uns noch geduldet. Warum akzeptieren es die Leute und Regierungen hier nicht? Dabei wir immer wieder von allen möglichen Parteien (insbesondere von den Grünen) betont, der Islam (er duldet bis zu 4 Frauen in der Ehe) sei eine tolerante Religion.
    Ich weiß eigentlich nicht worüber Du Dich bei dem Bericht geärgert hast. Es ist Jemand verurteilt worden, der eigentlich gegen Schwule ist. Was ist Dein Problem? Und das amerikanische System zu huldigen !!! Mir fehlen die Wörter.
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#5 GuenterAnonym
  • 07.03.2006, 20:08h
  • Die Wörter scheinen Dir, wie man sieht , nicht zu fehlen. Allerdings kommt es auch auf deren Wahrheitsgehalt an. Und da ist wohl einiges im Argen an Deinen verbalen Ausführungen. Kamerun ist eines der ärmsten Länder dieser Erde. Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner beträgt gerade mal 570 Dollar pro Einwohner. Die Auslandsverschuldung Kameruns beträgt mehr 9 Milliarden Us-Dollar. Allein Frankreich pumpt jährlich mehr als 130 Millionen Dollar in dieses marode Land, das ohne fremde Hilfe gar nicht überlebensfähig ist. Die Herrschenden in Kamerun scheinen wirklich nichts Dringlichers zu tun zu haben, als Gesetze gegen Schwule zu erlassen. Aber nicht zufällig ist Prosperität und Freiheit in solchen Ländern am höchsten entwickelt, wo auch schwule Menschen ihre legitimen Freiheitsrechte genießen und nicht in die Kriminalität qua Strafgesetz und ähnliche Schikanen abgedrängt werden. Kamerun ist da nun wirklich kein Vorbild, was schwule Emanzipation anbetrifft. Ich jedenfalls bevorzuge die US-amerikanische Demokratie und Gesellschaft. Hier nämlich ( in den USA) werden Schwule und Lesben nicht strafrechtlich verfolgt wie in Kamerun oder gehängt wie im Iran.
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#6 Gab CamerounAnonym
  • 07.03.2006, 23:14h
  • Ich zweifle inzwischen an Deiner Seriosität. Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner: 748 € (nicht Dollar), d.h. etwa das 1,5-fache von dem was Du angegeben hast. Dass Frankreich 130,- Mio jährlich an Kamerun um das arme Land in die Arme zu greifen, liegt an der großen Liebe Frankreichs für dieses Land. Hast Recht. Dieses Geld mit dem aus Deinem Portemonnaie wir das Land aus der Lethargie holen.
    Tut mir Leid, Du weichst von Thema ab. Du hast ein Land dämonisiert und verteufelst es weiterhin und bist nicht mal einsichtig, dass Du Dummheit erzählst. Stattdessen krallst Du Dich an dumpfe Argumente und willst die Wahrheit nicht in Augen sehen. Ob Du das glaubst oder nicht: Schwule sind nicht das primäre Problem der kamerunischen Regierung oder Bevölkerung, wie Du es weiter verkaufen möchtest. Du bist nicht auf meinen Hinweis eingegangen, dass eigentlich ein „Schwulenhasser“ verurteilt wurde. Die Freiheiten in USA, gelten wirklich nur für Euch „Weiße“. Das sog. Land der unbegrenzten Freiheiten hat den Schwarzen erst in den 60er Jahren, die Chancen zur Teilnahme am politischen Leben gegeben. In diesem Land werden Leute immer noch bestialisch hingerichtet. In diesem Land werden gibt es Bundesländer, bei denen ein „einfaches“ Vergehen zur lebenslangen Haft führen kann. Bravo. Das Land mit den liberalsten Gesetzten nach Meinung aller Rechtsexperten weltweit, ist Südafrika, und dies seitdem die Schwarze an die Macht kamen.
    Du bist der Beleg der „Reichen-Arroganz“ schlechthin. Du hast unerträgliche Vorurteile, die schon an Hass grenzen.
    Kamerun mordet keine Schwule und beschäftigt sich nicht ausschließlich damit, wie man sie unterdrücken könnte.
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#7 GuenterAnonym
  • 08.03.2006, 11:40h
  • Wer hier Dinge verteufelt, das bin nicht ich, sondern Du. Du bagatellisierst die Situation in Afrika inklusive Kamerun - vielleicht hast Du schon einmal gehört, dass Mugabe in Zimbabwe inzwischen regelrechte Hetzkampagnen gegen Schwule in Zimbabwe führt. Dann behauptetst Du auch noch - das schlägt dem Fass ja wirklich den Boden aus - Frankreich pumpe das Geld aus Nächstenliebe in den Kamerun - Frankreich macht das bestenfalls , um den militärischen Einfluss in der Region zu sichern. Was die Situation der Schwarzen angeht, die heute in den USA leben, so geht es ihnen um ein vielfaches besser als dem Durchschittsafrikaner in Kamerun oder sonstwo in Afrika, denn die Lebenserwartung eines Durchschnittafrikaners beträgt heute - dank korrupter, afrikanischer Eliten, die Afrika vollkommen runtergewirtschaftet haben, kaum mehr als 46 Jahre. Die ökonomische und soziale Situation der schwarzen US-Amerikaner ist heute nachweisbar um ein vielfaches besser als die Situation ihrer schwarzen Brüder in Afrika. Allein im islamisierten Afrika stellt es heute ein tödliches Risiko dar sich zu seiner Homosexualität zu bekennen. Peitschenhiebe, Steinigung und Galgen wären die absehbaren Folgen.
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#8 Gab CamerounAnonym
  • 08.03.2006, 21:50h
  • Auch wenn ich dies leider nochmals betonen muss: Du lügst einfach, wenn Du behauptest, Kamerun würde Schwule morden. Und meine Ironie ist Dir nicht aufgefallen, was das „Geldpumpen“ aus Frankreich angeht. Du hast es erkannt, was auch ein Grund ist warum wir uns nicht vom Bann des Westens befreien können. Glaubst mir, davon lebt Kamerun nicht.
    Als Afrikaner in Deutschland hast Du es mit Sicherheit besser als in Afrika, laut der Theorie. Was ist das für ein Leben, wenn Deine (schwarze) Kinder in der Schule das „7 kleine Negerlein ..“ lernen müssen oder Du selbst damit konfrontiert wirst? BRD hat sich verpflichtet rassistische Bigotterien zu verbannen, aber Du als Schwarzer bist jeden Tag damit konfrontiert. Einfach mal in die nächste Kneipe gehen und die Speise- oder Getränkekarte aufmachen: Neger, Mohr im Hemd, usw. Afrikaner werden regelrecht gejagt im Osten Deutschlands und ermordet (auch von der Polizei: siehe Fall Oury Jalloh in Dessau). Sie werden auch regelrecht kriminalisiert (siehe z.B. aktueller Bericht des Polizeipräsidiums Offenbach:
    www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=793543)
    und es juckt keinen Mensch hierzulande. Was ist das für ein Leben. Die Konsequenzen davon hat mal wohl in Frankreich gesehen. Also, Reichtum muss wirklich nicht heißen glücklich sein. Nicht umsonst ist die Suizidrate in den westlichen Ländern so hoch.
    Der Franz-Josef Strauss unterstützte zu Lebzeiten das Apartheid-Regime in Südafrika und Namibia. Für uns Afrikaner hat er sich auch des Verbrechens gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht. Er wird aber hier verehrt. Müssen wir akzeptieren. Mugabe hat seinem Land das „HÖCHSTE GUT“ zurückgegeben: die FREIHEIT UND DIE UNABHÄNGIGKEIT. Er ist deshalb ein Held für Afrikaner. Das entscheiden nicht die Europäer. Geh doch nach Süd-Italien und oute Dich als Schwuler. Ich bin mindestens 6 Mal jährlich dort.
    Mich freut es, dass Du das Beispiel der arabischen Ländern genommen hast. Kurios. Amerika und Europa pflegen seit den 30er Jahre beste Beziehungen zu Saudi-Arabien: (ein sehr reiches Land wo Frauen im Gegensatz zu Afrikanerinnen keine Rechte haben, und wo Leute immer noch auf öffentlichen Plätzen barbarisch hingerichtet werden). Kein westliches Land kommt auf die Idee von Ihnen Demokratie und Respekt der Menschenrechte zu verlangen. Als König Fahd starb, waren Bundespräsident Köhler, Chirac, usw. dort um zu kondolieren !!. Was ist mit den Emirates ? Ich habe viele Freunde, die in Amerika leben und denn alltäglichen Rassismus unerträglich finden. Was hilft das Reichtum? Aktuell LA Crash.
    Warum ich Dir wirklich vorwerfe extrem Vorurteile zu haben, hast Du nochmals bewiesen : Du schreibt « in islamisierten Afrika ::: »
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#9 Gab Cameroun.Anonym