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London (queer.de) - Ein schwuler Banker, hat seinen ehemaligen Arbeitgeber, die HSBC-Bank, wegen Diskriminierung auf fünf Millionen Pfund (7,3 Millionen Euro) verklagt. Peter Lewis, der als Händler von Aktienfonds eine Millionen Pfund (1,5 Millionen Euro) pro Jahr verdiente, behauptet, er sei wegen seiner Sexualität gefeuert worden. "Die HSBC-Bank hat meinen Mandanten nur wegen seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert", so Lewis' Rechtsanwältin Alison Downie. "Er hat sich bei der Arbeit nie etwas zu Schulden kommen lassen." Lewis sei wiederholt von Kollegen und Vorgesetzten beschimpft worden. Die Londoner "Times" schreibt, das Verfahren könne peinliche Einblicke in die "Macho-Kultur" des Unternehmens bieten. HSBC streitet kategorisch ab, diskriminiert zu haben: "Die Vorwüfe sind haltlos", so ein Sprecher der Bank. Ein speziell für solche Fälle eingerichtetes ADG-Tribunal wird morgen die beiden Parteien anhören. Das ist das bisher größte Verfahren in der Geschichte des britischen Antidiskriminierungsgesetzes. (dk)

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#1 SvenAnonym
  • 06.03.2006, 18:38h
  • und genau solche Verfahren will die FDP nicht. Die sind so frei, da darf man auch andere diskriminieren. Schwule sind da halt nur Freiwild!

    Wir brauchen ein umfassendes SDG auch in Deutschland! Denn solche Fälle gibt es hier auch zu hauf. Z.B. im Bekleidungsvertrieb
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#2 TimAnonym
  • 07.03.2006, 12:04h
  • Die FDP behauptet ja immer gerne, das ADG würde der Wirtschaft schaden und deshalb seien sie dagegen.

    Da stelle ich mal die Gegenfrage: kann die deutsche Wirtschaft nur funktionieren, wenn sie diskriminieren darf? Und ein Diskriminierungsschutz für Menschen mit anderer Hautfarbe, Religion, etc. schadet nicht der Wirtschaft? Und wie kommt es, dass in anderen Staaten ein ADG der Wirtschaft nicht geschadet hat?

    Die CDU / CSU ist ja eh dagegen und dass die SPD auf Unionslinie einschwenkt war klar, da sie das ADG eh nie wollten und sich nur dem Druck aus Brüssel und der Grünen gebeugt haben.

    So wie es aussieht, sind die einzigen Parteien, die wirklich ein umfassendes ADG (auch für Schwule und Lesben) wollen, die Grünen und die Linkspartei.

    Jeder muss selbst entscheiden, wen er / sie wählt, aber egal wie Parteien zu anderen Feldern wie Wirtschaftspolitik, Bildungspolitik, etc. stehen - ich kann keine Partei wählen, die Diskriminierung an Schwulen und Lesben gutheißt oder runterspielt und keine Partei, für die Freiheit auch das Recht auf Diskriminierung bedeutet!
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