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Köln (queer.de) - Vor dem Rathaus in Köln haben rund 50 Aktivisten gegen die Kürzungen durch die Landesregierung protestiert. Die CDU/FDP-Koalition will die Mittel im Bereich der schwul-lesbischen Selbsthilfe um durchschnittlich 37 Prozent stutzen. Während des Protests war im Ratssaal der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages zu einer zweitägigen Klausur zusammengekommen. Die Demonstranten skandierten lautstark "Andersrum ist nicht verkehrt". Zuvor hatte das Schwule Netzwerk NRW und die LAG Lesben in NRW eine Resolution an Anke Brunn (SPD), die Vorsitzende des Haushalts- und Finanzausschusses, übergeben. Brunn sagte ihre Unterstützung zu, allerdings habe ihre Partei nicht die Mehrheit. In der Resolution heißt es: "Eine weitere Kürzung der Förderung von Maßnahmen gegen Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen ist kontraproduktiv zum erklärten Willen der Landesregierung, Eingenverantwortung und Ehrenamt wertzuschätzen und zu fördern." Ferner würden Studien belegen, dass die Toleranz gegenüber Lesben und Schwule abnehme. Deswegen seien die Maßnahmen der Landesregierung "nicht vertretbar", auch weil es bereits in den vergangenen Jahren "drastische Kürzungen" gegeben habe. Deswegen fordern die Aktivisten "eine vollständige Rücknahme der Kürzungsabsichten im Bereich gleichgeschlechtliche Lebensformen". (dk)