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Berlin (queer.de) - Aus Anlass des Besuchs von Polens Staatspräsident Lech Kaczynski protestierten heute 100 Menschen in Berlin gegen die zunehmende staatliche Unterdrückung von Lesben und Schwulen. Zu der Protestaktion hatte kurzfristig der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) aufgerufen. Sie fand vor der Berliner Humboldt-Universität statt, während Kaczynski dort eine Rede über das Thema "Solidarisches Europa" hielt. Dabei haben einige Demonstranten im Saal mit Zwischenrufen versucht, die Rede des Präsidenten zu verhindern. "Dieser Mann ist ein Anti-Demokrat, es ist empörend, dass er hier reden darf", rief einer der Aktivisten. "Es ist ein Bild, wie man es in Berlin schon lange nicht mehr bei einem Staatsbesuch gesehen hat", kommentiert "Spiegel Online" den lautstarken Protest. Kaczynski dagegen bekräftigte, es sei für ihn "unvorstellbar", dass Homosexuellen einmal die gleichen Rechte gewährt werden solle wie Heterosexuellen. Der LSVD fordert die Bundesregierung auf, die lesben- und schwulenfeindlichen Politik der neuen polnischen Staatsführung deutlich zu verurteilen. Polens Präsident gilt als einer der homofeindlichsten Staatschefs in Europa. So hat Kaczynski als Bürgermeister von Warschau 2004 und 2005 die ordnungsgemäß angemeldete "Paraden für Gleichberechtigung" verboten. Rechtsradikale sowie religiös-fundamentalistische Gruppen fühlten sich dadurch ermutigt und bedrohen Lesben und Schwule offen mit Gewalt, beklagt der LSVD. (pm/dk)

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48 Kommentare

#1 AndreDOAnonym
  • 09.03.2006, 16:51h
  • Der polnische Staatspräsident ist nicht nur homophob,
    sondenr auch ein Europa-Kritiker. Angeblich gebe es keine
    europäische Öffentlichkeit. Europas Lesben und Schwule
    zeigen mit ihren gemeinsamen Aktionen für die
    Gleichberechtigung von Homos in Polen, dass dies nicht
    stimmt.

    Erschreckend ist das intellektuelle Niveau auf dem der
    Staatschef gegen die Gleichberechtigung argumentiert: Wenn
    die Homos die Oberhand gewännen, stürbe die Menschheit
    aus. Wie blöd darf man eigentlich sein, um ein Volk von 39
    Mio. Menschen zu regieren?
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#2 björnmAnonym
  • 09.03.2006, 17:00h
  • @) AndreDO

    ....cirka doppelt so blöde, wie bei einem
    volk mit 80 Mio. menschen.
    ....wenn die das nächste mal zu zweit
    kommen, ergäbe das....na ja, jetzt wird´s zu kompliziert....
    ....sind zwei kaczynskis blöder als einer ?
    wer kennt sich aus ?
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#3 KOSCIUSZKO_SQUADRON_303Anonym
  • 09.03.2006, 17:03h
  • LSVD?-ist das der Verein,wo jahrelang ein gewisser Volker Beck im Vorstand sass?Ein Verein,wo Leute das sagen haben,die sich für die Legalisierung von Pädosexualität (Artikel von Beck im Buch"der Pädosexuelle Komplex")einsetzen kann nicht ernst genommen werden.
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#4 SvenAnonym
#5 GuenterAnonym
  • 09.03.2006, 17:43h
  • Man sollte diesen ca. 100 schwulen Aktivisten, die so mutig gegen diesen katholizismustriefenden, schwulenfeindlichen Antidemokraten Kaczynski demonstriert haben, das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verleihen, denn sie haben wirklich Zivilcouragen bewiesen. Die Schwulen in Deutschland sollten sich zumindest ernsthaft darüber Gedanken machen, ob sie nicht in einen Steuerstreik treten zumindest einen solchen ernsrhaft in Erwägung ziehen, denn das ach so bigotte Polen wird in erheblichen Maße mit deutschen Steuergeldern -Milliarden Euro fließen jährlich von Deutschland nach Polen - subventioniert. Man kann nicht verlangen, dass wir Schwulen solche Subjekte wie Kaczynski und seinen papistisch-katholischen Anhang, die grundlegende Rechte mit den Füßen treten, auch noch finanzieren. Auch sollten man Polen touristisch gesehen meiden, solange dort die Papisten-Mullahs das Sagen haben.
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#6 AlfAnonym
#7 RobertAnonym
  • 09.03.2006, 18:28h
  • Sicherlich möchten sich viele Polen für die entsprechende Begrüßung von Kaczynski bedanken. Selbstverständlich gehöre ich auch zu ihnen. VIELEN DANK!!! Ich bin stolz auf unsere Nachbarn.
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#8 KianAnonym
#9 rudolfAnonym
  • 09.03.2006, 19:07h
  • Wir können froh sein, daß dieser Mann nicht nur gegen Schwule, sondern eigentlich gegen alles und jeden ist. Gegen polnische Freigeister, gegen Russen, gegen Deutsche, gegen das vereinte Europa. Vielleicht fällt es ja irgendwann einmal auch seinen Wählern auf, daß provinzielle Isolation nicht mit Auserwähltheit verwechselt werden sollte.
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#10 TobiAnonym
  • 09.03.2006, 19:55h
  • Auch ich finde es empörend, dass dieser Mann, der gegen europäische Grundrechte wettert in Deutschland auch noch ein Forum zum Verbreiten seiner Ansichten bekommt!

    Genauso empörend finde ich es, dass die EU tatenlos zusieht, wie in Polen Grundrechte nur für einen Teil der Bevölkerung gelten!

    Und ich bin ein wenig enttäuscht, dass der LSVD nur VOR dem Gebäude Position bezogen hat, aber nicht im Saal seine Meinung vertreten hat...
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