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Prolog: Vorspiel im Himmel

Mitte Oktober 2005. Ein Luxushotel in Antalya.

Der fette gelbe Vollmond lugt durchs Fenster, grinst und zwinkert dem Liebespaar in Zimmer 302 freundlich zu. Mehmet macht seine Sache ganz fantastisch. Wie seine flinke Zunge die Eichel umspielt, den Schlitz leckt, wie seine Lippen am Schaft lutschen, wie seine makellosen Zähne zärtlich am Bändchen knabbern.

Sagenhaft!

Man mag ihm kaum glauben, wenn er behauptet, eigentlich hetero zu sein. Solche Hingabe findet man bei heterosexuellen Männern nur selten. Eigentlich gar nicht. Da können Sie jede stinknormale Frau auf der Straße fragen! Und doch ist Mehmet verheiratet. Glücklich verheiratet, wie er mit Nachdruck behauptet. Jetzt rückt er etwas tiefer und leckt Tibors rasierten Sack.

Gott, ist das gut. Gott!

Er nimmt Tibors rechten Hoden in den Mund und saugt und lutscht. Dann den linken.

Oh Gott, Gott!

Dann rückt er wieder höher, stülpt seine vollen Lippen über Tibors Schwanz und badet seine Eichel in herrlich warmem Speichel. Tibor stöhnt selig und streichelt Mehmets glattes schwarzes Haar. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie viele türkische Vornamen mit M beginnen?

"Oh ja, ja…"

Mehmet ist die einzige wahre Attraktion des Paradise Island Resorts. Von dem riesigen, geheizten, von Palmen umrahmten Pool und der Cocktailbar im Untergeschoss mal abgesehen.

Der junge Türke arbeitet als Masseur im hoteleigenen Hamam. Der Hamam selbst ist eine furchtbar öde Angelegenheit, ohne jede Atmosphäre, und wird rund um die Uhr von permanent kichernden koreanischen Touristinnen in keuschen Badeanzügen mit grotesken Blumenmustern in Beschlag genommen.

Ganz anders als der historische Hamam in der Altstadt, in dem es einen speziellen winzigen Raum gibt, in dem man so ganz nebenbei und völlig unverbindlich schnell einen geblasen kriegt, während man eigentlich nur so vorbei geht. Später liegt man dann auf dem lauwarmen Stein, schaut in die Kuppel mit den sternenförmigen Öffnungen, durch die helles Sonnenlicht dringt, lauscht dem Plätschern der Wasserspeier und den Gesprächsfetzen, die von den geschäftigen Straßen herüberhallen, und träumt von einer Welt voller Liebe und Zärtlichkeit.

Aber zurück zu Mehmet. Tibor weiß nicht, ob Mehmet überhaupt ein guter Masseur ist, aber er küsst wie ein Teufel und seine Blaskünste könnten dem Hotel durchaus einen Eintrag in den Spartacus-Führer bescheren.

Tibor spürt, wie der Saft steigt, es ist soweit, es gibt kein Zurück. "Jetzt!", warnt, er und Mehmet weicht zurück und wichst Tibor noch kurz, bevor der unter Schreien und Stöhnen entlädt. Heißes weißes Sperma spritzt im hohen Bogen auf Mehmets braungebrannten, nur leicht behaarten, athletischen Brustkorb. Der freut sich sichtbar und verreibt den geilen Saft vor Lust seufzend auf seinen erigierten Brustwarzen. Tibor ist immer noch völlig weg, zittert, bebt, stöhnt und seufzt, atmet schwer, hält Mehmets Hand und hört sein eigenes Herz in unvorstellbarer Lautstärke hämmern.
So muss ein Orgasmus sein!
Yeah, Baby!

Wenig später klettert Mehmet in seine Shorts und macht Anstalten zu gehen. "Mach's gut und gute Reise!", ruft er Tibor noch zu und der wundert sich einmal mehr über Mehmets erstaunlich akzentfreies Deutsch. Die Tür fällt ins Schloss und der tolle Kerl ist verschwunden. Mit Sicherheit werden sie sich nie wiedertreffen.
C'est la vie.

Tibor steht auf, zieht seine Jeans an und tritt auf den Balkon heraus. Für Mitte Oktober ist es sagenhaft warm. Perfektes Urlaubswetter. Er beobachtet wie Mehmet zum Personalparkplatz schlendert, sich auf sein Moped setzt und knatternd in der Nacht verschwindet.
Bye, Bye, my little turkish delight.

Bestimmt fährt er jetzt schnell zurück zu seiner Frau, nimmt die ganze Geilheit, die er in den letzten 45 Minuten in sich aufgesogen hat, und schiebt seiner Holden einen Braten in die Röhre, überlegt Tibor und unterdrückt ein Grinsen. Und die fragt sich dann wahrscheinlich, wo all die Leidenschaft herkommt…

Was erwartet Tibor in Germany? Und wird er den hübschen Mehmet jemals wieder sehen? Montag geht’s weiter!

10.03.2006



18 Kommentare

#1 StänderAnonym
#2 happy2401
  • 10.03.2006, 12:12h
  • Erstens würde ich das nicht als Daily-Soap und zweitens schon gar nicht als Roman.
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#3 SaschaAnonym
  • 10.03.2006, 16:49h
  • Was sind das denn für verklemmte Kommentare???

    Ich dachte eigentlich, die sexuelle Revolution liege schon lange hinter uns?!

    Aber klar, manche Homos packt da gleich das schlechte Gewissen, wenn ihre Sexualität so offen und voller Lust präsentiert wird...

    Das dürfen dann doch nur die Heten...
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#4 mvsAnonym
#5 RobbieAnonym
  • 11.03.2006, 02:27h
  • Also ich dachte die Zeiten in denen man sich wegen seiner Sexualität verstecken muß ist vorbei.
    Aber eine Dailysoap stelle ich mir etwas anders vor weniger in der Art einer sich durchs Leben vögelnden Schwuppe die alles nimmt was nicht bei 2 auf dem Baum ist.
    Eher in der Art eines witzigen Tagebuchs wobei gelegentliche Abenteuer durchaus nicht fehlen sollten.....
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#6 seb1983
  • 11.03.2006, 16:23h
  • erinnet mich vom Stil her schwer an nen Konsalik den ich mal durchgeblättert hab, da waren sie auch alle 2 Seiten am Poppen *g*

    Meiner Meinung nach dürfen Schwule natürlich den gleichen Müll verzapfen wie Hetero Autoren, und das wurde hier ja mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt *g*
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#7 SaschaAnonym
  • 11.03.2006, 18:06h
  • Hallo???

    Es handelt sich hier um den ersten Abschnitt der Story!!!

    Aber wie so oft können manche "Schwule" es gar nicht erwarten, ihresgleichen in den Dreck zu ziehen...

    Nicht jeder Homosexuelle hat es nötig, sich immer schön brav, angepasst und die eigene Sexualität nur hinter vorgehaltener Hand thematisierend zu geben!

    Also, wenn ihr ein Problem habt mit einem Roman, der mit einer (!) sinnlichen Darstellung eurer Sexualität beginnt, dann habt ihr wirklich ein großes Problem!!!
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#8 Zean-ChrisAnonym
  • 11.03.2006, 18:41h
  • Sorry, Sascha,
    aber die anderen haben völlig recht. Das hat nichts mit Verklemmtheit zu tun.
    Diese "Soap" könnte halt einfach auch von nem 8.-Klässler stammen, der seinen ersten "Roman " schriebt.
    Das ist nichts mit "Oh, wir leben doch in modernen Zeiten" oder sonst was.
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#9 JoachiMucAnonym
  • 11.03.2006, 18:54h
  • Ich verstehe die Aufregung der Kommentatoren nicht. Zum einen ist der Roman als "Soap" angekündigt, damit ist klar, dass man hier keinen neuen Goethe erwarten kann. Zum zweiten sollte man mit dem Urteil vielleicht warten, bis man ein paar mehr Teile gelesen hat. Und zum dritten ist es wohl nicht anders als bei RTL: Alle regen sich darüber auf, wie "flach" das Programm ist, aber alle schalten ein...
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#10 antosAnonym
  • 11.03.2006, 19:15h
  • @Zean-Chris:

    "Diese "Soap" könnte halt einfach auch von nem 8.-Klässler stammen, der seinen ersten "Roman " schriebt."

    Nein, dazu es sie zu gut geschrieben. Jeder, der mit Sprache als Handwerkszeug umgeht, müsste das erkennen. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
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