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Magdeburg (queer.de) - Der LSVD Sachsen-Anhalt hat Bilanz aus den Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine des Verbandes und aus einer Podiumsdiskussion gezogen. In der Homo-Politik könnten die Positionen der Parteien "kaum unterschiedlicher ausfallen", so der LSVD in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung: "Während die Forderungen von Lesben und Schwulen bei Linkspartei.PDS sowie Bündnis 90/Die Grünen offene Ohren finden und bei der SPD überwiegend positiv aufgenommen werden, ist die Haltung der Landes-CDU für uns enttäuschend." Der LSVD kritisiert insbesondere, dass die CDU gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht den gleichen Schutz zubillige wie der heterosexuellen Ehe. Die FDP wird wegen ihrer Ablehnung des Antidiskriminierungsgesetzes kritisiert. Außerdem appellierte der Verband an alle Bürger, rechtsextremistische Parteien wie NPD, DVU und Republikaner nicht zu wählen. "Erinnert alle Freunde und Bekannten daran, dass diese Minderheiten wie Lesben und Schwulen keine Rechte zugestehen wollen. Geht zur Wahl, aber wählt nur die Parteien, die allen Menschen gleiche Bürgerrechte zubilligen!", so der Aufruf. (pm)



#1 gerdAnonym
  • 21.03.2006, 10:46h
  • Die Berwertung des LSVD Sachsen-Anhalts ist genau richtig: so schaut es aus in deutschen Landen.

    Linkspartei und Grüne sind vollkommen ok und wählbar aus homopolitischer Sichtweise.
    Die SPD ist es prinzipiell auch, wenngleich dort manchmal auch "mehr politisches Engagement" gefragt wäre und Durchsetzungskraft, wie es der Sozialdemokrat Paroubek jetzt in Prag gezeigt hat.

    Die FDP hat stark aufgeholt, soweit es die Rechte von homosexuellen Paaren angeht und dort gleichgezogen und sogar mittlerweile einen offen homosexuellen Vorsitzenden. Aber leider "blockiert" die FDP aufgrund ihrem "Vorrang der Vertragsfreiheit" beim ADG.

    In der CDU kommen zwar teilweise mittlerweile "gute Signale" von einer Reihe von CDU-Leuten beim Lebenspartnerschaftsrecht, aber als Vorkämpfer kann man die CDU wahrlich icht bezeichnen, das wäre "glatt" die Verdrehung der Wahrheit.

    Und wer NPD/DVU wählt, der hat nicht "verstanden", wer damals homosexuelle Menschen in die Konzentrationslager geschickt hat.: keine Stimme den Rechten.
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