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Stoppt die Verhüterli! Sex darf nur der Fortpflanzung dienen! Das meint Philipp Mißfelder, Chef der Jungen Union. "Früher galt es als chic, Kondome als Werbegag zu verteilen", so der Student im "Spiegel", "das machen wir jetzt nicht mehr." Die Nachwuchskonservativen glauben, so die Geburtenrate wieder nach oben zu katapultieren.

Mißfelder liegt damit voll im Trend: Safer Sex ist ohnehin gerade nicht mehr so populär, im vergangenen Jahr gab es über 2.000 HIV-Neuinfektionen. Allerdings scheint ihn wieder mal niemand zu verstehen: Die Aids-Hilfen wollen beispielsweise weiterhin Kondome verteilen. Kinderfeindlich, wie sie sind.

Auch die Grüne Jugend versteht die hehren Ziele des JU-Chefs nicht: Die Union solle sich eher für Reformen einsetzen, als "die Verbreitung von Krankheiten zu propagieren", so NRW-Sprecher Sven Lehmann.

Wir erkennen Mißfelders Ergüsse an. Er erhält - hochverdient - die erste Homo-Gurke des Jahres 2004. (dk)

7. Januar 2004, 14:56 Uhr



#1 hans thiekötterAnonym
  • 07.01.2004, 23:21h
  • Das ist typisch für diesen politischen

    Tiefflieger.Ich bezweifel auch,dass er

    mit der ganzen Sache schon etwas
    zu tun gehabt hat.

    für mich ist und bleibt er ein dummschwätzer 1. grades
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#2 panta rheiAnonym
  • 10.01.2004, 19:55h
  • Dieser erzkonservative Spießer verdient es ja beinahe gar nicht, kommentiert zu werden; ich werde mich aber trotzdem dazu herab lassen, auch wenn es mein Niveau weitaus unterschreitet.
    Wer sagt denn, dass Sex ausschließlich zur Vermehrung, d.h. Zeugung von Kindern dienen soll? Fast jede heterosexuelle Frau nimmt die Pille, aber wird das kritisiert?
    Eigentlich bemitleidenswert, dieser "Philipp Mißfelder", er scheint seine massive Beschränktheit gar nicht zu bemerken. Als ob er der Unterdrückte wäre, er, dem es doch so was von gleichgültig sein müsste, was andere Leute in ihren Schlafzimmern tun. Der Beschluss, jtzt keine Kondome mehr zu verteilen, zur "Prophylaxe", d.h. dass Schwule keinen Sex mehr haben sollen, da sie ( zurecht) nicht auf Safer Sex verzichten wollen, ist lächerlich.
    Dieser beschränkte Mensch kann sich ja ruhig in seinem psychisch krankren Hirn ausdenken, dass er die böse, von Homosexuellen beherrschte Welt verändern will, ich denke jedoch, dass sein Verhalten, jene Missbilligung bei den meisten Menschen(jedenfalls den nicht homophoben) eher Belustigung als eine Handlung nach seinem Sinn auslöst.
    Die Person ist meines Erachtens nach nicht ernst zu nehmen, ich frage mich bereits, wieso ich meine Zeit dazu verschwende, über sie zu schreiben.
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#3 asimoAnonym
  • 13.01.2004, 14:43h
  • Vielleicht sollte man solche Nachrichten erstmal auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, bevor man sie so übernimmt - auch wenn s im Spiegel stand, ist die Meldung falsch - seine Redakteure scheinen es mit der Recherche nicht immer so genau zu nehmen..
    Ich befürchte, die Gurke ist etwas voreilig verliehen worden ..
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