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London (queer.de) - Ein erotischer Telefondienst muss 50.000 Pfund (72.000 Euro) Strafe zahlen, weil er pädophile Inhalte verbreitet hat. Die Firma 4D Telecom hatte im Schwulenmagazin "Gay Times" für seine kostenpflichtige Nummer geworben, auf der "harte XXX-Sexbeichten" angehört werden könnten. Die Regulierungsbehörde ICSTIS nannte die dann angebotenen Hörspiele "abstoßend". So habe sich eine Geschichte um einen Mann gedreht, der einen Jungen verarztet, nachdem der vom Skateboard gefallen war - und sich dann mit ihm mehr als anfreundet. ICSTIS sagte, der Junge habe "geklungen, als ob er Angst hatte und nur widerwillig dem Sex zugestimmt" habe. Eine andere Story hätte sich um Schuljungs und ihren Sportlehrer gedreht. Die Geschichten seien allerdings mit erwachsenen Sprechern aufgenommen worden. Die Anwälte von 4D Telecom sagten, ihr Mandant hätte das Material von einem Drittanbieter erhalten und sofort gestoppt, als er vom Inhalt erfahren habe. (dk)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


16 Kommentare

#1 ChristianAnonym
  • 24.03.2006, 18:06h
  • Recht so! Keine Toleranz gegenüber Pädophilie. Die Schwule Szene muss sich diesbezüglich klar abgrenzen vor Verbrechen. Und Kindermissbrauch ist eines.
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#2 erztirterAnonym
  • 24.03.2006, 19:02h
  • Diese Abgrenzungsfetischisten find ich ja immer wieder lustig. Insbesondere da demnächst der Paragraph 175 in seiner Form von vor 1994 über die Hintertür des sexuellen Missbrauchs so ähnlich wieder eingeführt wird (alle Menschen bis 18 = Kinder was Sex angeht, EU Rahmenplan der an für sich bis 31.1.06 umgesetzt hätte werden müssen, wird aber sicher kommen wenn auch verspätet). Die Erfahrungen aus Österreich zeigen dass davon fast ausschliesslich homosexuelle Beziehungen betroffen sind. Also auch künftig viel Spass beim dumm rumbashen, wird sicher nicht seltener werden.
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#3 ibuensnetAnonym
  • 24.03.2006, 20:11h
  • Wie alt kann ein Junge gewesen sein, der skatet? Mindestens 14, also kein Kind mehr, hat nichts zu tun mit Pädophilie.

    Ob man als erwachsener Mann jugendliche oder reife Jahrgänge bevorzugt, das ändert nichts an der Gemeinsamkeit, schwul zu sein. Schluß mit der Entsolidarisierung. Die auf Extrempraktiken oder mittlere Jahrgänge stehen, dünken sich was Besseres, während die anderen sich vor deren Lebensweise ekeln. Jeder stirbt mal wieder für sich allein & von Chancengleichheit der Schwulen sind gerade die Jungs im Schulalter - siehe dazu die Berichte hier! - genau deshalb immer weiter entfernt.

    Schwestern, rein in die Jugendhilfe, bekennt Euch zu Eurer schwulen Identität, gebt den Jungs Halt.
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#4 SvenAnonym
  • 25.03.2006, 01:57h
  • Naja, Solidarität mit homosexuellen Jugendlichen ist wohl was völlig anderes als sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen oder Jugendlichen.

    Wenn ein 13jähriger merkt, dass er schwul ist, ist es natürlich wünschenswert, wenn er mit einem Erwachsenen darüber sprechen kann; SPRECHEN!!!
    Wenn ein 28jähriger geil ist auf einen 14jährigen Skater und den dann mal kurz durchpoppt, ist das etwas völlig anderes. der 28jährige ist für den 14jährigen doppelt so alt; DOPPELT!!!
    Der Jugendliche wird bestimmt ein Homohasser und wenn er schwul ist, wird er wahrscheinlich Selbstmord begehen.

    Werdet Euch mal über die Verhältnismäßigkeit bewusst und labert nicht so einen menschenverachtenden Scheiß!
    Sorry, netter kann man das in Anbetracht der Grausamkeiten wohl kaum sagen.

    Ein Jungen zu sehen und ihn geil zu finden, ist okay. Man sollte nur nicht vergessen, wie alt man selber ist und auf die Relation achten.
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#5 erztirterAnonym
  • 25.03.2006, 12:46h
  • Sven ...

    Wenn ein älterer also mit einem 14 Jährigen dann ist das für dich nicht ok ? Moralvorstellungen bei Altersunterschieden oder warum ?

    Zu dem Thema findest du auf der folgenden Seite Stellungnahmen der gesammelten deutschen und österreichischen Sexualwissenschaft:

    www.rklambda.at/eu_plan.htm

    Dabei wird eindeutig festgehalten dass jeder Mensch ab 14 über das sexuelle Selbstbestimmungsrecht/Reife verfügt beliebige Beziehungen mit wem auch immer (unabhängig vom Alter) über 14 einzugehen.

    Bestätigt wurde diese Auffassung, als Reaktion auf die gegenteilige Praxis österreichischer Staatsanwaltschaften, von der dortigen Justizministerin:

    www.gayboy.at/index.php?doc=news&nid=8514

    So, und nun erklär mir mal warum du Beziehungen von Älteren mit Jüngeren in die kriminelle Ecke stellst und sogar Selbstmorde "herbeirufst" ? Deine Argumentation wurde im übrigen in der Vergangenheit, unanhängig von Altersfragen, dazu verwendet homosexuelle Beziehungen an sich zu verbieten.

    Ab und an beschleicht mich in der Szene das Gefühl dass die eigene Jugend ausgegrenzt wird um bei Homoehe und Kinderadoption einen besseren Stand zu haben. Oder ist es die Angst bei der Forderung des sexuellen Selbsbestimmungsrechts für Jugendliche in die Kinderschänderecke gestellt zu werden ? Beide Verhaltensweisen wären sehr armselig. Zum Glück sind die Österreicher da etwas tougher drauf.
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#6 PeterAnonym
  • 25.03.2006, 18:37h
  • Wenn ein 14jähriger Schwuler poppen will dann muss er das halt mit nem etwa gleichaltrigen tun...oder warten bis er 16(oder dann halt 18) ist. Das gleiche gilt für Heteros schließlich auch.
    Wenn man es wirklich will wird man gerade als Schwuler problemlos auch ältere kennenlernen(und da spreche ich aus Erfahrung), die freiwillig das Risiko auf sich nehmen dafür rechtlichen Ärger zu kriegen. Ich finde es deutlich wichtiger 90% der Kinder vor Pedophilen zu beschützen...als die 10% zu unterstützen, die auf ältere stehen(wobei auch die ja nicht auf jeden Pedophilen stehen, der versucht sich an sie ran zu machen). Zur Not müssen die Kids halt mal 4 Jahre mit dem poppen warten, bleibt vielen in kleinen Dörfern eh nichts anderes übrig.
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#7 LabradorAnonym
  • 25.03.2006, 22:31h
  • Dieses ständige Rumreiten auf irgendwelchen Altersgrenzen wird schön langsam langweilig ... gestern hatten wir 18 für schwulen Sex, heute 14 bzw. 16, und übermorgen wird es vielleicht auch mal 12 sein (Akzeleration, bessere Sexualaufklärung als vor 30, 40 Jahren usw. usw.). Jaja, ich weiß, es muss IRGENDWELCHE Grenzen geben. Aber irgendwie drängt sich mir als denkendem Menschen doch der Verdacht auf, dass Schutz vor sexuellen Kontakten nicht bloß an Altersgrenzen bzw. -unterschieden fest zu machen ist. Da gibt's noch was anderes ... was es ist? Nun ja, das überlasse ich der Denkfähigkeit der Leser.
    Und überhaupt, wieso reden hier gleich alle vom "poppen"??? Als gäbe es nicht viiieeel subtilere, aber gleichwohl erotische Interaktionen zwischen Menschen ... Was ist wohl moralisch und ästhetisch fragwürdiger (mal vom Strafrecht ganz abgesehen): Ein hauchdünnes, zärtliches Streicheln mal bisschen unter der "Gürtellinie" zwischen einem (sagen wir) 12- und einem 25-jährigen - oder ein derber, an Vergewaltigung grenzender Piss-Fick zwischen einem 60-jährigen schweinefeisten Glatzkopf und seiner bezahlten 20-jährigen Nutte??
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#8 SvenAnonym
  • 26.03.2006, 01:53h
  • sexuelle Reife ist nicht gleich geistige Reife
    Ich bin nicht gegen ältere und/oder jüngere. Wenn Du so einen Quatsch behauptest oder aus meinem Beitrag ableitest, hast Du ihn nicht gelesen.
    Ich bin der Meinung, dass alle Selbstbestimmt leben sollten. Doch ich mache da nicht halt! Warum, kannst Du Dir mal überlegen.
    Ein 28jähriger ist doppelt so alt wie ein 14jähriger, gefühlt so gar noch mehr (an seine ersten Lebensjahre kann man sich ja nicht erinnern).
    Zudem ist wohl die Interessenlage bei einem 14jährigen anders als bei einem 28jährigen. Wie alt bist Du?
    Bei einem 30jährigen aktiven Schwulen und einem 60jährigen altiven Schwulen ist die sexuelle Interessenlage sehr viel ähnlicher. Allerdings vielleicht nicht, was den Rest angeht.

    Kinder und Jugendliche wollen viel ausprobieren, daher muss man verantwortungsvoll mit ihnen, ihnren Wünschen und ihren Gefühlen umgehen. Ein "sie wissen, was sie tun" ist hier völlig fehl am Platze. Sie wissen es nämlich eben nicht, deshalb machen sie's ja. Der Erwachsene weiß, was er will, weil er es kennt.
    Die Jugendlichen müssen ihre Erfahrungen sammeln, was bedeutet, dass man sie ihnen nicht vorenthalten sollte.

    Achja, die Links sprechen nicht gegen meine Argumentation, sie bestätigen sie teilweise. Auch vielleicht mal Links lesen und nicht nur angeben.

    Übrigens, wenn wir schon von Jugendlichen auf ihr Recht auf Sexualität reden, sollte wir nicht auch das Recht der Kinder, also vor der Pupertät, auf ihre Sexualität vergessen. Auch Kinder haben eine Sexualität und dennoch ist es für die Kinder grausam, selbst wenn ein Jugendlicher sich an ihnen erprobt!

    Übrigens: Sexueller Missbrauch muss nicht umbedingt Anal- oder Vaginalverkehr sein. Das geht auch ganz ohne Abspritzen.

    Und dann noch die tolle, 20jährige Nutte und ihr 60jähriger Freier. Ist das toll, schön, erstrebenswert für die junge Frau? Nein!
    Was soll uns das sagen? Das ist scheiße, aber erlaubt? Beschäftige Dich mal mit dem Thema, wenn Du meinst, es sei vergleichbar mit Sex zwischen einem Jugendlichen und einem mindestens doppelt so alten Erwachsenen.
    Du wirst schnell feststellen, es geht um sehr viel mehr als nur Sex!

    Sex ist nicht nur Sex!
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#9 DornbergerAnonym
  • 26.03.2006, 08:25h
  • Was heißt eigentlich keine Toleranz gegenüber Pädophilie? Soweit ich weiß, heißt Pädophilie nur, dass diejenigen auf Kinder stehen und nichts dafür und dagegen können.
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#10 erztirterAnonym
  • 26.03.2006, 15:55h
  • Sven …

    Dann eben nochmal:

    Die gute österreichische Justitzministerin sagt dass es die grundsätzliche Wertung des Gesetzgebers ist, dass Personen alterstypischer Reife ab 14 für befähigt erachtet werden, über ihre Sexualität selbst zu bestimmen und eines besonderen Schutzes durch die Gesetze nicht mehr bedürfen. Ausnahmeregelgungen (hierzulande zB §182 StGB als Nachfolgeparapgraph zum 175er) stellen engbegrenzte Ausnahmen von der Grundregel dar, dass einverständliche sexuelle Kontakte zwischen Personen über 14 legal sind. Entsprechende Stellungnahmen der Sexualwissenschaft (findest du auf dem anderen Link), die im Übrigen auch hierzulande 1994 zur Festlegung des Schutzalters auf 14 geführt haben, entsprechen dieser Auffassung. Insofern bedeutet das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung eben genau geistige Reife.

    Du machst mit deiner Argumentation die Ausnahme zur Regel. Warum ?

    Zur „Interessenlage“:

    Aus subjektiver Sicht die Interessenlage anderer Menschen zu beurteilen halte ich für ziemlich vermessen. Die Interessen und Motivationen eine Beziehung einzugehen liegen auschliesslich bei jedem selbst und unterscheiden sich zum Glück von Person zu Person (das Leben wäre ansonsten arg eintönig). Mit deiner Argumentationsweise könntest du aus fast jeder Beziehung, eine moralische „Verwerflichkeit“ konstruieren. Sei es Arm und Reich, Alt und Jung, „Schön“ und „Hässlich“, "Gebildet" und "Ungebildet" usw….

    PS: Ich bin anfang 30: Meine Beziehungen der letzten 5 Jahre hatten Altersunterschiede von -10 bis +20 Jahren. Sollten sich die "Interessenlagen" diametral entgegenstehen geht das ganze schnell wieder auseinander, mehr aber auch nicht.
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