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Düsseldorf (queer.de) - Die Evangelische Kirche muss einem verpartenerten Mitarbeiter keinen Ortszuschlag zahlen, der verheirateten Angestellten zusteht, hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Damit wurde die Klage eines Krankenpflegers in zweiter Instanz gegen die Evangelische Kirche im Rheinland abgewiesen. Begründung: Bei der Kirche handle es sich um einen religiösen Tendenzbetrieb. Hier gelte der Bundesangestelltentarif in der kirchlichen Fassung (BAT-KF). Daher unterliege das Arbeitsverhältnis den "arbeitsrechtlichen Bekenntnisgrundlagen der Kirche". Da die Evangelische Kirche die Eingetragene Partnerschaft nicht als gleichwertig mit der Ehe anerkenne, müsse sie Lebenspartnern auch nicht die gleichen Rechte zubilligen. Der Kläger kann beim Bundesarbeitsgericht Revision gegen das Urteil einlegen. (dk)

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#1 JonasAnonym
  • 27.03.2006, 17:23h
  • Ein weiterer Grund für die Öffnung der Ehe!

    Die "eingetragene Lebenspartnerschaft" ist eine erste Notlösung, aber echte Gleichberechtigung kann nur eine Öffnung der Ehe bieten!
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#2 SAMAnonym
  • 27.03.2006, 18:12h
  • Und so ein Prozeß in einer evangelischen Gliedkirche die zu den liberalen gehört. was aber nur die These belegt , daß Kirche nunmal Kirche ist!
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#3 SvenAnonym
  • 27.03.2006, 18:59h
  • Religionen dürfen das Recht mit Füßen treten. Wo bitte ist die Trennung von Kirche und Staat?
    Würd jemand im Islam das machen, dann würden die deutschen Behörden denjenigen wahrscheinlich ausweisen, oder was?

    Justizia scheint nicht nur blind, sondern auch taub und strohdoof zu sein ...
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#4 NobbiAnonym
  • 27.03.2006, 19:20h
  • Nun, Kirche ist Kirche, stimmt schon, jedoch hatte ich die evangelische Kirche immer für liberaler gehalten. Selber arbeite ich bei der kath. Konkurrenz - von dieser weiß ich selber als Angestellter ein Lied zu singen und kann mich zu meiner Partnerschaft nicht bekennen, da ich ansonsten meinen Arbeitsplatz verliere. Da Kirche ja auch für die Nächstenliebe wirbt oder besser eintritt, sollte dies eigentlich auch klar machen, das Liebe und Partnerschaft nicht höher zu werten ist als eine andere Liebe, welche sich in keinem Punkt unterscheidet. Es ist sehr merkwürdig - die Kirche fordert auf zu Glauben, jedoch kann man diesbezüglich fragen, woran glaubt eigentlich die Kirche - eher an Machtverhältnisse und Tradition - nicht an wahre Liebe.
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#5 NobbiAnonym
  • 27.03.2006, 19:20h
  • Nun, Kirche ist Kirche, stimmt schon, jedoch hatte ich die evangelische Kirche immer für liberaler gehalten. Selber arbeite ich bei der kath. Konkurrenz - von dieser weiß ich selber als Angestellter ein Lied zu singen und kann mich zu meiner Partnerschaft nicht bekennen, da ich ansonsten meinen Arbeitsplatz verliere. Da Kirche ja auch für die Nächstenliebe wirbt oder besser eintritt, sollte dies eigentlich auch klar machen, das Liebe und Partnerschaft nicht höher zu werten ist als eine andere Liebe, welche sich in keinem Punkt unterscheidet. Es ist sehr merkwürdig - die Kirche fordert auf zu Glauben, jedoch kann man diesbezüglich fragen, woran glaubt eigentlich die Kirche - eher an Machtverhältnisse und Tradition - nicht an wahre Liebe.
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#6 jensAnonym
  • 27.03.2006, 23:12h
  • Es ist natürlich schade, dass noch längtst nicht alle evangelischen Landeskirchen der EKD das Beamtenrecht intern angepasst haben...aber dahinter "steht in erster Linie" eine finanzielle Erwägung in vielen Fällen.

    Auch die Landeskirchen der EKD wollen und müssen sparen. Sinnvoll wäre daher eine finanzielle Anpassung vorzunehmen, wie es im neuen BAT der Fall ist, wonach es keinen Ortszuschlag mehr gibt. Sparen ist halt angesagt, da muss der Staat als auch die Kirchen ran. Und das Beamtenrecht ist sowohl beim Staat als auch bei den Kirchen längst für eine Reform "überfällig".

    Aber immer noch gilt im Vergleich zur katholischen Kirche, wo "immer noch" der Sündenbegriff offizielle Lehrhalutng ist, ein Maulkorberalss für katholische Priester zur sexuellen Identität erging und sehr bewusst, in allen Ländern der EU gegen die staatliche Anerkennung von homosexuellen Paaren von katholischen Bischöfen polemisiert und "gegengearbeitet" wird, dass die EKD sich sehr "wohltuend" abgrenzt. Die EKD hat durch ihre Bischöfe das Grundsatzschreiben von 2000 verfasst, wonach homosexuelle Paarbeziehungen zu befürworten und zu unterstützen sind. Der Sündenbegriff für homosexuelle Paarbeziehungen wurde von der lutherischen/reformierten Kirchenleitung der EKD aufgegeben und in vielen Landeskirchen der EKD sind öffentliche Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare, die zum Standesamt gehen, in den Kirchen ermöglicht worden.

    Daher natürlich ist es schade, dass die Landeskirchen der EKD "immer noch" nicht ihr kirchliches Beamtenrecht insgesamt angepasst haben, aber darauf warten wir "ja" auch beim Bund bereits seit einigen Jahren.

    Daher empfehle ich weiterhin allen Leuten, tretet von der katholischen Kirche zur evangelischen Landeskirche der EKD über (kein Pflichtzölibat, Frauenfrage gelöst: Bischöfinnen, homosexuelle Paarbeziehungen als ethische zu stützende Verantwortungsgemeinschaften zweier Erwachsener).

    Und wer ist denn Euch lieber an der Spitze einer Kirche: Herr Ratzinger oder Frau Kässmann. Da dürfte doch die Antwort sehr einfach sein und zugunsten von Frau Kässmann als engagierte Mutter und couragierte Bischöfin ausfallen.
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#7 AgnostikerAnonym
  • 28.03.2006, 04:43h
  • Was wollt Ihr denn immer noch in der Kirche? Ich bin schon mit 18 aus diesem Verein ausgetreten. Und bis jetzt hat mir diese Institution noch nie gefehlt.

    Verwechselt doch Glauben nicht mit dem dummen Geschwätz der jeweiligen Bodenmannschaft. In die Hölle kommt nur Ratzfatz, denn er ist wohl bald der Letze, der noch daran glaubt.
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#8 wolfAnonym
  • 28.03.2006, 08:38h
  • was soll das gejammer und geseufze ????
    solange die brüder mit ihren überholten vorstellungen, auch noch gerichtlich durchkommen, werden sie es immer wieder probieren, "gott weiss warum"" !!!
    aber immerhin ein echtes, treffendes argument, für die wichtigkeit des adg !
    die herrschaften, egal welcher coleur, werden keinen zentimeter macht- und einflussanspruch freiwillig aufgeben.
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#9 Uwe LauvenbergAnonym
  • 28.03.2006, 14:30h
  • Diese Entscheidung spricht wieder eimal für sich. Auch ich bin verpartnert, und bin froh das es diese Möglichkeit und Gleichstellung gibt. Jedoch sind wir immer noch Meilenweit von der Verpartnerung in den Niederlanden und dem noch konversativeren Spanien zurück. Wir haben nicht das Recht in der Kirche zu Heiraten, wir dürfen keine Kinder adoptieren, wir können nicht die Rente des Partners im Todesfalle erwarten, wir haben keine Steuerlichen vergünstigungen, wir haben nur Pflichten. Selbst bewußt Kinderlose Heteros haben mehr Rechte und werden im Kirchlichen Sinne als Familie angesehen. Für mich der blanke Hohn und ein Schlag ins Gesicht. Wann versteht die Kirche endlich um was es geht,um Liebe! Und wie kann man sich im Sinne der Kirche christlich nennen, wenn man an die Greueltaten der Kirche mit Hexenverbrennung, Inqusition und den Pädophilen Pfarrern denkt ? Die Kirche hat mehr Unheil, Verzweiflung und Verderben unter die Menschen gesäht, als alle homosexuellen dieser Erde.
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