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Limerick (queer.de) - Der irische Senator David Norris hat Papst Benedikt XVI wegen seiner Position zur Homosexualität mit Adolf Hitler verglichen. Norris kritisierte bei einer kontroversen Debatte im Mary Immaculate College of Education die Position des Vatikan als "objektiv böse", "inakzeptabel" und "auf einer Stufe mit den Vorurteilen von Leuten wie Hitler oder Himmler". Er werde keine "moralischen Anleitungen" von einem Mann "mit einem Hakenkreuz am Arm" entgegen nehmen. Ursache für Vorurteile gegen Schwule und Lesben sei die Religion. Dabei nannte er neben der katholischen Kirche auch protestantische Gruppen sowie jüdische und islamische Glaubensrichtungen, insbesondere "unsägliche Systeme" wie den Iran. Der Zeitung "Irish Independent" sagte er nach der Debatte, seine Bemerkungen sollten wachrütteln. Er werde damit fortfahren, Vertreter mit Positionen gegen Schwulen und Lesben zu kritisieren, weil diese gegen das Wohl der Gesellschaft gerichtet seien. (dk)



Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
Vatikan lehnt Botschafter wegen Homosexualität ab

Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.

37 Kommentare

#1 manni2Anonym
#2 miucciaAnonym
  • 28.03.2006, 15:12h
  • wow... ich bin voll und ganz genau der gleichen Meinung...

    Ich war neulich in einem Bibel-shop, und die Verkäuferin und
    auch eine (18 jahre alte) Kundin meinten tatsächlich,
    Homosexualität sei eine Sünde... "und da das in der Bibel
    steht, würden sie in diesem Punkt auch nie ihre Meinung
    ändern..." (wie schön, das sie nicht selber denken müssen)

    ich habe das gar nicht fassen können, sogar meine Oma (und
    die ist über 70!!!) hätte dieses Junge Mädchen für Krank
    erklärt, ich frage mich, wie man so diskriminierend und "böse"
    sein kann und zugleich so "scheinheilig"!? (na dann herzlich
    wilkommen im Mittelalter... obwohl da hätte man sie bestimmt
    als Hexe verbrannt... das spricht ja schon wieder Bände;P)
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#3 seb1983
  • 28.03.2006, 15:23h
  • Massive Kritik am Papst ist definitiv gerechtfertigt in Bezug auf seine Haltung zu Homosexualität. Vergleiche mit Hitler oder Himmler finde ich trotzdem einfach nur geschmacklos. Und jetzt fang hier blos keiner an Naziverbrechen gegen Taten der Kirche aufzurechnen.
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#4 miucciaAnonym
  • 28.03.2006, 15:55h
  • warum sollte damit keiner anfangen? ist es nicht etwas
    "blauäugig" sowas zu sagen??? ich meine, es ist doch ganz
    schlicht und einfach die Wahrheit!!!

    was bitte ist am Papst so viel besser??? Ich sehe ihn als
    großen risiko faktor, da er viele "anhänger" hat und somit viel
    macht... und so wie es aussieht setzt er diese ja nicht gerade
    positiv ein!?

    (ich finde das es unverantwortlich ist, als schwuler noch in der
    Kirche zu sein... Die KIRCHE ist einfach ein Homophobes
    "Unternehmen" und Gott hat damit gar nichts zu tun... an den
    kann man auch glauben ohne die Unterstützung einer
    doppelmoralischen Sekte!!!)
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#5 splattergayAnonym
  • 28.03.2006, 16:01h
  • Nicht mal Hitler hat es geschafft, seinen Bürgern jegliche Sexualität zu verbieten. Trotzdem hinkt der Vergleich etwas, weil Hitler nur seine Schäferhunde liebte. Vielleicht würde Ernst Röhm oder Rudolf Heß besser passen.
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#6 rudolfAnonym
  • 28.03.2006, 16:15h
  • @seb1983

    Interessanter ist es da, auf die Kooperation von hohen katholischen Klerikern mit den Nazis zu verweisen. Siehe die klerikalfaschistischen Regime in der Slowakei (MonsignoreTiso) und Kroatien (hier waren v.a. die Franziskaner eifrig dabei)), siehe den vatikanischen Schutz für fliehende Nazis nach '45 (Bischof Hudal).

    Die pauschale Nazi-Keule hat die kath. Kirche zwar nicht verdient, aber auch nicht die Weißwaschung durch die heutigen Medien. Zumal auch (notgedrungene) Anti-Nazis wie der polnische Primas Hlond an Antisemitismus den Nazis fast gleichkamen. Der fand noch 1946 Progrome (wenn sie von Polen verübt wurden) durchaus verständlich.
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#7 antonAnonym
  • 28.03.2006, 16:24h
  • "In Homo Fragen wie Hitler"... hat ja nichts damit zu tun, das
    die katholische kirche auch gute sachen macht und die "nazi-
    keule" nicht verdient hat... Also in homo fragen hat der papst
    jegliche keulen dieser welt verdient!!! da kann man noch so
    fromm sein;)
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#8 norbertcdnAnonym
  • 28.03.2006, 17:07h
  • ich halte die anmerkung der senator für höchst überzogen un d schwachsinnig.

    aber die merkung es würde in der bibel stehn stimmt nicht.

    es geht in keinem abschnitt hervor das homosexuallität verboten ist.

    ABER DENNONCH ICH STEH ZUM PAPST:

    und eine so deutlichen haß gegen die homosexuallität besteht nicht.
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#9 holga-waldaAnonym
  • 28.03.2006, 17:10h
  • sehr sehr schön
    der vergleich mit hitler bringt sprachlich
    die intensität der bösartigkeit jeglichen ein-gott-menschenfressertums zum ausdruck.
    in meinem umfeld versuch ich, wenn immer möglich, klar zu machen, daß es für mich keine schwulen- , juden- oder ausländerfeindlichkeit gibt.
    es geht um abgrundtiefe menschenfeindlichkeit, die sich jeweils passende hassobjekte sucht.
    dieser irische prediger gefällt mir.
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#10 ObiWanAnonym
  • 28.03.2006, 18:02h
  • norbertcdn

    So sieht es aus, ich gehöre seid 1992 der evgl. freik. an, ich habe schon mal mit ein paar anderen darüber geredet, wie das denn zu vereinbaren ist von wegen Homosexualität und Kirche, selbst ein paar Mitglieder sagen, das Homosexulität verboten sei stehe nicht in der Bibel, die einzigen, die das steif und fest behaupten und somit auch meiner Meinung nach auch wieder mit Hitler verglichen werden können, ich sag nur Zeugen Jehovas, die sollen mir mal die Stellen zeigen wo es angeblich steht, das es verboten ist
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