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Hamburg (queer.de) - Der gestern von Bürgermeister Ole von Beust als Justizsenator entlassene Roger Kusch hat die CDU verlassen. Das bestätigte ein Parteisprecher heute. Kusch habe bereits gestern sein entsprechendes Schreiben per Eilboten an den Landesvorsitzenden überbringen lassen. Darin habe er keine Gründe für seinen Austritt genannt. Kusch war insgesamt 34 Jahre lang Mitglied der Christdemokraten. Die Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) haben unterdessen die Entlassung Kuschs begrüßt. "Die 'Protokollaffäre' ist der traurige Höhepunkt eines erfolglosen Justizsenators, der im letzten Jahr noch behauptet hat, Aids sei eine Krankheit wie jede andere auch und der CSD sei überflüssig", so die Schwusos Hamburg in einer Pressemitteilung. Sie haben bereits im letzten Jahr seinen Rücktritt gefordert. "Obwohl selbst bekennender Homosexueller hat sich Herr Kusch nie für die Belange von Lesben und Schwulen eingesetzt", argumentiert die Gruppe. (dk)

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13 Kommentare

#1 StefanAnonym
#2 rudolfAnonym
  • 28.03.2006, 16:18h
  • Hoffentlich verschwindet diese peinliche Figur jetzt auch endlich aus den Medien. Ob man's will oder nicht, man wird als Schwuler von solchen Promis repräsentiert (und blamiert).
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#3 LinkerCacheAnonym
#4 björnmAnonym
#5 guidoAnonym
  • 29.03.2006, 09:43h
  • "Obwohl selbst bekennender Homosexueller hat sich Herr Kusch nie für die Belange von Lesben und Schwulen eingesetzt", argumentiert die Gruppe. (dk)

    ist man als schwuler jetzt schon zwangsverpflichtet sich für "die belange von lesben (auch für hella kreischjule?) und schwulen einzusetzen"?
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#6 MarkusAnonym
  • 29.03.2006, 10:56h
  • Ist echt eine peinliche (Un)Person, der Typ. Aber die Kinderglück-Visage Beust ist nicht viel besser...
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#7 gerdAnonym
  • 29.03.2006, 11:36h
  • Zu Herrn Kusch sei gesagt, dass er einen guten Job in vielen Fragen gemacht hat: insbesondere wenn man sich die Sicherheitsfrage in Hamburg anschaut und wie wahlentscheidend dieses Thema in einer Grosstadt wie Hamburg ist. Der Innensenator in Hamburg und Herr Kusch als Justizsenator haben stark in diesem Bereich gehandelt, und dass hat die grosse Bevölkerungsmehrheit in Hamburg honoriert.

    Man hatte teilweise "Schiss" selbst als Erwachsener abends noch einen Zug am Hauptbahnhof nehmen zu müssen, wenn man dort sah, was für Gestalten dort sich rumtrieben.

    Und auch beim Thema Jugendstrafrecht hat Herr Kusch nicht ganz unrecht: ich bin zwar nicht ganz so "hart" drauf, wie Herr Kusch: "aber heutzutage glaubt doch jeder Jugendliche in den Grosstädten er könne klauen, rumpöbeln und Autos zerkratzen und private Hauswände besprayen: ihm passiere allerhöchstens ein paar Sozialstunden.

    Die Grünen sind in dieser Thematik "viel zu luschig drauf": und dies hat der CDU auch den Wahlerfolg in einer Grosstadt wie Hamburg gebracht und auch gerade Herr Kusch stand für dieses Thema.

    Nicht das ich in allen Themen mit Herrn Kusch einverstanden war und so wird es wahrscheinlich auch Herrn Beust ergangen sein (z:B.Sterbehilfedebatte), aber das Sicherheitsthema in einer Grosstadt hat die CDU in Hamburg wesentlich besser in den Griff bekommen. Auch für Sankt Georg ist dies eine entscheidende Frage, ob dort Polizei vor Ort ist und man dort noch abends spazierengehen kann und sich sicher fühlt oder Drogenjunkies einen bedrängen und einem andauernd das Fahrrad "geklaut" wird.

    Die Entlassung von Herrn Kusch ist daher letzlich aus Sicht von Herrn Beust folgerichtig.

    Und die Grünen sollten im Thema "Sicherheitslage in einer Grosstadt" hinzulernen.
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#8 claudiusAnonym
  • 29.03.2006, 14:52h
  • Mich hat es immer gewundert das Kusch schwul ist, aber auch sehr radikal und von oben herab, er hatte für andere wenig übrig und nutzte seine Stellung vor allem zum eigenen Vorteil aus.
    Ja dann die Erzählungen die sich ranken um Kusch und von Beust??? Für beide gilt wohl der Grundsatz nach oben beten und nach unten treten.

    Wie in überall in der Gesellschaft gibts auch unter den Schwulen HERREN Unterschiede...

    Kusch muß sich um seine finanzielle Zukunft ja nicht sorgen, dafür sorgt der Staat und das Land Hamburg...
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#9 TracerCGNAnonym
  • 29.03.2006, 22:46h
  • @ guido Natürlich ist man als Schwuler nicht zwangsverpflichtet sich für irgendetwas einzusetzen. Warum auch, das können doch bitteschön die Anderen machen, oder?
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#10 kaiAnonym
  • 30.03.2006, 11:40h
  • zu 5.

    Ich verstehe diese Äußerung nicht. Was heißt "zwangsverpflichtet"? Es sollte eine absolute Selbstverständlichkeit sein, sich als Schwuler für die eigenen Belange einzusetzen.
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