Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4551
  • 28. März 2006, noch kein Kommentar

Toronto (queer.de) - Die Homosexualität einer am vergangenen Donnerstag freigekommenen kanadischen Geisel wurde geheimgehalten, um den 41-Jährigen nicht zu gefährden. James Loney, der für die christliche Menschenrechtsorganisation Christian Peacemaker Teams (CPT) im Irak unterwegs war, kehrte am Sonntag nach viermonatiger Geiselhaft nach Kanada zurück. Er dankte nach Angaben der "National Post" Gott, seinen Unterstützern und den britischen Truppen, die ihn aus den Händen der Terroristen befreit haben. "Es ist traurige Realität, dass Schwule und Lesben eher Angriffen ausgesetzt sind als Heterosexuelle", sagte Doug Pritchard von CPT. "Als sich Jim in einer schon gefährlichen Situation befand, wollten wir mit seinem Outing nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen." Loney wurde am Flughafen Toronto von seiner Familie und seinem Lebenspartner empfangen. Er war am 26. November 2005 in Bagdad mit drei weiteren Ausländern verschleppt worden. Die Terroristen haben Anfang März eine der Geiseln, einen Amerikaner, ermordet. In einer ersten Stellungnahme nach der Freilassung sagte Loney, er möchte zuerst unbehelligt von den Medien mit seiner Familie und seinem Partner die Rückkehr feiern. (dk)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®