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Edinburgh (queer.de) - Die sozialliberale Regierung Schottlands will Schwulen und Lesben ein gemeinsames Adoptionsrecht geben. Homosexuelle können dort schon Kinder adoptieren, jetzt sollen aber die Rechte beider Elternteile gestärkt werden und gleichgeschlechtliche Paare auch Pflegeeltern werden können. Im Land leben immer mehr Kinder in staatlichen Heimen, da die Zahl der Adoptionen seit Mitte der 80er Jahre von jährlich 1.000 auf 400 zurückgegangen ist. "Die Zahl von Kindern, die unter chaotischen Bedingungen leben müssen, steigt. Wir müssen ihnen die Möglichkeit geben, in eine stabile Familie zu kommen", begründet Bildungsminister Peter Peacock die Änderungen. Protest kommt von der katholischen Kirche: Es gebe keine Beweise, dass gleichgeschlechtliche Paare gute Eltern seien, so Kirchensprecher Peter Kearney. (dk)



11 Kommentare

#1 AxelAnonym
  • 30.03.2006, 15:29h
  • ja, da lob ich mir die katholischen erziehungsheime. da herrscht zucht und ordnung. und das christlich-zölibatäre erziehungspersonal kann womöglich noch seine sexualität ausleben.
    die christlichen kinderschänder sollten endlich schweigen, hosen anziehen und anständige, für das gemeinwesen fruchtbare, körperliche arbeit verrichten anstatt in der gesellschaft durch diese endlose dummschwätzerei unfrieden zu säen.
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#2 wolfAnonym
  • 30.03.2006, 16:12h
  • bravo, endlich mal eine sachliche und vernünftige haltung !
    zum katholiban kann man nur sagen, dass es genügend beweise für miese heteneltern gibt, da es aber keine beweise für oder gegen homoeltern gibt, hätten die doch wohl den vorrang, oder nicht ?
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#3 manni2Anonym
  • 30.03.2006, 17:55h
  • Hallo Angie und EDMUND lest diesen Artikel sehr genau. Ich denke Edmund wird ihn heimlich unter der Bettdecke lesen damit er nicht sein Gesicht verliert!!!
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#4 DavidAnonym
  • 30.03.2006, 20:42h
  • " Es gebe keine Beweise, dass gleichgeschlechtliche Paare gute Eltern seien, so Kirchensprecher Peter Kearney."

    Ach so, und durch das Verbot erbringt man diese "Nicht-Beweise"?

    Wo ist denn dann bitteschön der Beweis, das homosexuelle schlechte Eltern seien?!? Tolle Logik.
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#5 SAMAnonym
  • 30.03.2006, 22:00h
  • Ich weiß echt nicht was hier schlimmer ist, das was die Kirche von Schottland sagt oder die dummen Aussagen der Vorredner.
    Welch nette Ansicht , daß in allen christlichen Kinderheimen Sodom und Gomorrha herrscht. Welch nette Ansicht das der verklemmte durchs Zölibat in seinem Schwulsein behinderte Mann sich ja an kleines Jungs und Mädchen vergreifen muß.
    Wie nett das wir solche Dogmen schon mal hatten, allerdings von den Nazis um die Schwulen einzusperren und umzubringen. Wie nett das sich Schwule mit diesen Phrasen aus dem Mittelalter auf eine Höhe stellen und da wundern sie sich , daß andere sie für krank halten!
    Und wenn ihr mal von eurem Kreuuzug gegen die Kirche aufwacht, lest mal die Berichte über Kindesmißbrauch. Um Himmles Willen ihr werdet feststellen , daß die Mehrheit der Täter Heteros sind und ihr werdet feststellen, das sogar Väter darunter sind. Na hoffentlich passt das in euer Weltbild und wenn nicht , würde es reichen es zu verstehen. Das würde all die Kinder freuen, die in staatlichen Kinderheimen unter Mißbrauch gelitten haben und sich fragen , warum ihr meint den gäbe es nur in christlichen Heimen!
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#6 pennt ihr?Anonym
  • 30.03.2006, 22:16h
  • Benedikt XVI. stellte fest, dass es der katholischen Kirche in erster Linie um den Schutz und die Förderung der Menschenwürde gehe, um Prinzipien, "über die nicht verhandelt werden kann". Konkret sprach er den "Schutz des Lebens in all seinen Phasen, vom ersten Moment der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Tod", an; die "Anerkennung und Förderung der natürlichen Struktur der Familie als einer auf der Ehe gegründeten Einheit von Mann und Frau" sowie ihre Verteidigung vor der juridisch gleichwertigen Anerkennung anderer Formen von Lebensgemeinschaften (diese seien destabilisierend und dienten nur dazu, den besonderen Charakter und die unersetzliche soziale Rolle der Familie zu verdecken), sowie die "Verteidigung des Rechts der Eltern, ihre Kinder zu erziehen".

    Der Heilige Vater erinnerte die Politiker daran, dass diese Prinzipien keine "Glaubenswahrheiten" seien: "Sie sind in die Natur des Menschen eingeschrieben und deshalb allen Menschen gemein. Wenn die Kirche sie fördert, dann hat diese Handlung keinen konfessionellen Charakter, sondern richtet sich an alle Menschen und sieht von jeglicher Religionszugehörigkeit ab." Je stärker diese Prinzipien geleugnet oder missverstanden werden, desto entschiedener müsse die Kirche für sie eintreten. In diesem Zusammenhang forderte der Papst seine Gäste auf, "glaubwürdige und konsequente Zeugen dieser Grundwahrheiten" zu sein und sie durch einen entsprechenden Lebenswandel zu bezeugen.
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#7 noch mehr gefundenAnonym
  • 30.03.2006, 22:18h
  • 30.03.2006

    Wo bleibt der Widerspruch der Union gegen den Papst?
    ethische Sehschwäche beim Heiligen Vater

    Volker Beck, MdB, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer von Bündnis 90 /
    Die Grünen, erklärt:

    Der Papst hat heute wieder seiner Leidenschaft gefröhnt: In seiner Ansprache
    vor der Fraktion der Europäischen Volkspartei, hat er die Homosexuellen in
    ihrer Würde erneut attakiert.

    Er hat die Anerkennung und rechtliche Gleichstellung homosexueller
    Partnerschaften als Destabilisierung und Verletzung der Familie diffamiert.
    Dies ist eine ungeheuerlicher Behauptung, die wir in aller Form
    zurückweisen!
    Auch in homosexuellen Partnerschaften werden Werte wie Verantwortung und
    Solidarität gelebt. Davor die Augen zu verschließen, deutet auf eine
    ethische Sehschwäche beim Heiligen Vater hin.

    Mit seiner antihomosexuellen Haltung hätte der Papst in Baden-Württemberg
    keine Chance auf Einbürgerung.

    Warum hört man von den Unions-Christen keine Empörung gegen die
    antihomosexuellen Ausfälle des Oberhauptes der katholischen Kirche? Die
    Akzeptanz von Homosexuellen ist offensichtlich nur von Interesse, wenn sie
    sich gegen Muslime instrumentalisieren lässt.

    --
    +++ Ein Informationsdienst von volkerbeck.de +++
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#8 AxelAnonym
  • 31.03.2006, 12:03h
  • @SAM:
    ich habe meinen kommtar bewusst so pauschal verurteilend formuliert, gerade weil ich ich wusste, dass er dann eher wahrgenommen wird; nicht von unsereins, sondern von der gegenseite, die uns ständig ebenso pauschal verurteilt und gängigerweise homosexualität mit päderastie gleichsetzt.
    wenn die hofnarren des lieben gottes mit, wenn auch kaputten, kanonen schiessen, macht es wenig sinn, ein mit sachlichen argumenten getränktes wattebäuschchen zurückzuwerfen.
    ich stelle mich damit nicht auf das eingeschränkte geistige niveau des göttlichen hofstaates, sondern ich lasse die widerkäuenden, selbstgerechten rom-treuen schafe aus demselben trog, das gleiche futter fressen, welches sie gewohnt sind.
    für einen guten happen entwickeln schafe bekanntlich eine grosse intellligenz.
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#9 TimAnonym
  • 31.03.2006, 14:01h
  • Bravo!

    Ich hoffe, dass möglichst bald in allen EU-Staaten die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet wird! (Inkl. Adoptionsrecht, etc. was ja gerade den Kindern zugute kommt.)

    Diese ganzen eingetragenen Lebenspartnerschaften sind ein erster Schritt, bleiben aber diskriminierend. Deshalb muss das Ziel die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare bleiben!

    Um dies zu erreichen müssen wir weiterhin aktiv bleiben und auch entsprechend wählen!
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#10 JuliaAnonym
  • 02.04.2006, 18:12h
  • "Es gebe keine Beweise, dass gleichgeschlechtliche Paare gute Eltern seien, so Kirchensprecher Peter Kearney. (dk)"

    Es gibt aber überzeugende Beweise dass es Hetenpaare gibt die sehr schlechte Eltern sind. Peter Kearny soll mal rumschauen in den Kinderheimen.

    De meisten Heteneltern sind gute Eltern, obschon die Mißhandlungsrate steigend ist, auf jedem Fall in Holland. Das hat zwei Ursachen, es gibt mehr (Anonyme) Anzeigen, doch die Rate Ansich steigt auch.

    Julia.
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