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London (queer.de) - Ein HIV-positiver Barebacker ist im Isleworth Crown Court in West-London verurteilt worden, weil er seinen Partnern nichts über seine Infektion erzählt hatte. Das Strafmaß wird noch festgelegt, der 47-Jährige muss aber wegen schwerer Körperverletzung mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann seinen 37-jährigen Partner wiederholt über seinen HIV-Status angelogen hatte. Außerdem hatte er mit mehreren anderen Männern ungeschützten Sex. Sein Partner ist nun auch HIV-positiv. Der ermittelnde Beamte bezeichnete gegenüber der Boulevardzeitung "Mirror" den Angeklagten als "gefühllosen Menschen".Die britische Aids-Hilfe, der National Aids Trust, kritisiert die Verurteilung: "Wir sind gegen derartige Anklagen", so ein Sprecher gegenüber dem Portal "gay.com". Derlei Gerichtsverfahren würden HIV kriminalisieren und Männer davon abhalten, sich testen zu lassen, argumentiert der National Aids Trust. (dk)



26 Kommentare

#1 KritikerAnonym
  • 05.04.2006, 19:22h
  • Wie man ein solches Urteil verurteilen kann, ist mir schleierhaft.

    Jeder der Barebacking betreibt, weiß zwar von der Gefahr, aber wenn man sich in einer Partnerschaft befindet und dann ohne Gummi rummacht, kann man sich der Gefahr ja nun nicht unbedingt bewusst sein.
    Besonders schlimm ist ja, dass dieser Typ offensichtlich wissentlich seinen Partner angelogen hat.

    Solche Verurteilungen sind vollkommen richtig, da es sich wirklich um schwere Körperverletzung handelt.
    Das Schwein wird im Knast bestimmt viel Spaß haben.
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#2 SvenAnonym
  • 05.04.2006, 19:26h
  • Nicht getestet, also negativ?
    Wer ist denn so doof? Okay, Schwule, die denken ja nur mit dem Schwanz!?

    Zum verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitmenschen gehört sehr viel, eben auch andere, vor Krankheiten zu schützen.
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#3 ThomasAnonym
  • 05.04.2006, 19:55h
  • finde das vollkommen richtig. Solange es keine Heilung gegen HIV gibt, ist so was einfach wirklich eine schwere Körperverletzung.
    War erst wieder letzte Woche auf ner Beerdigung eines langjägrigen Freundes, aber der arme Kerl hat sich zu einer Zeit infiziert, als man es noch nicht besser wusste - habe den ganzen Abend wie ein Schlosshund geheult .....
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#4 madridEUAnonym
  • 05.04.2006, 20:42h
  • Ein HIV-Positiver verschweigt seinem Partner die Infektion und bumst ihn ungeschützt .Das ist allerdings verwerflich.
    Alle die anderen Sexpartner dieses Infizierten hätten meines Erachtens jedoch überhaupt keinen Grund zur Anzeige, denn
    wer verlässt sich denn schon auf so dämliche Beteuerungen, dass das negative Resultat des letzten Tests zuhause in der Schublade liegt ? Bei Sex mit wechselnden Partnern sind Positive und Negative gleich schuldig.
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#5 ThomasAnonym
  • 05.04.2006, 21:57h
  • es gibt gar keine Grund mehr - unsafe zu handeln - weder in Beziehungen - noch wenn man solo unteregs ist - hier geht es einfach nur noch um Gesundheit - nicht um Moral - unsafe ist mies - und Die Infiziereten sehen irgendwann mal auch wirklich Scheissen aus...das ist und bleibt halt nun mal eine unheilbare Krankheit. Trotzdem wiel Dank der Pharamaindustrie - forscht weiter - aber macht nicht in Anzeigen insofern Mut, als dass AIds wirklich behandelbar wäre...
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#6 QAFAnonym
  • 06.04.2006, 06:56h
  • Warum wird denn überhaupt Bare gevögelt? Schon mal darüber nachgedacht?? Liegt das vielleicht daran, das Promo-Aktionen, die Medikamente anpreisen, dazu führen? Oder liegt es vielleicht daran, das Überall an Präventionsarbeit gespart wird??

    Erst einmal die Ursachen sehen, dann die Wirkung beachten. Im übrigen bin ich der Meinung, das HIV als Biologischer Kampfstoff entwickelt wurde und es garantiert ein gegenmittel gibt!!
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#7 AndréAnonym
  • 06.04.2006, 07:41h
  • Vielleicht stimmt es ja und manche haben einfach vergessen, wie AIDS aussieht.
    Zumindest weiß ich nicht wie man das sonst erklären soll, dass manche rumvögeln wie sonst was.
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#8 SAMAnonym
  • 06.04.2006, 09:43h
  • @Thomas: es gibt sicher einen Grund ohne Gummi zu bumsen. Wenn man in einer Bezeiehung ist, eine langjährige zudem, sollte man sich gegenseitig trauen können. Braucht der Partner den Kick zwischendurch( weil Schwule besser mit dem Schwanz denken können.....wie hier gesagt wird) sollte man allerdings immer ein Gummi benutzen!
    Es ist schon schwierig in einem solchen Fall die Grenze zu stecken. Dennoch ist jeder des es tut, obwohl er es weiß zu bestrafen. Das mag nicht die richtige Lösung zu sein, aber in einem Rechtsstaat die derzeit einzig Mögliche. Ich würde diesen Kerl ja eher zu Sozialstunden verknacken, bei Männern und Frauen bei denen die Krankheit ausgebrochen ist. Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob das bei jedem was nützt!

    Recht haben alle die , die sagen das die Aufklärung über HIV zu wünschen läßt und das diese Heilmedikamentenwerbung ein Übriges tut!

    Ganz schlimm finde ich die Reaktion der Britischen Aidshilfe, denn auch verharmlosen sollte man sowas nicht!
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#9 madridEUAnonym
  • 06.04.2006, 11:51h
  • @SAM: Sehe das ähnlich, obwohl ich selbst mit meinem Partner nicht ungeschützt verkehren würde, denn die Versuchungen lauern "draussen". Übrigens kenne ich kaum einen Schwulen, der nicht so gut wie komplett über HIV aufgeklärt ist. Es war doch wohl jeder von uns dabei und hat erlebt, wer wie, wovon und weshalb infiziert wurde, als die Krankheit noch fast nur bei Schwulen auftrat. Wer hat nicht am Siechtum eines Bekannten teilgenommen, bevor die rettende Therapie kam und auf wie vielen Beerdigungen junger Freunde sind wir gewesen ?
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#10 SvenAnonym
  • 06.04.2006, 13:07h
  • Also wenn ich einen Partner habe, vertraue ich ihm auch. Ansonsten gehe ich keine Beziehung ein!
    Und zum Vertrauen gehört eben die Ehrlichkeit über seine Gesundheit, seine außerehelichen Sexkontakte usw.

    Wenn ich davon ausgehe, dass mich jemand im Schlaf niedersticht, warum sollte ich dann eine Beziehung mit dem eingehen?

    Übrigens, ich habe bisher niemanden durch HIV verloren und hoffe auch, dass das so bleibt. Allerdings wünsche ich mir auch, dass weniger an Drogen sterben.
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