Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4603

Washington (queer.de) - Einem Bericht des Government Accountability Office (GAO) zufolge ist der Abstinenz-Ansatz der US-Regierung im Kampf gegen Aids unbrauchbar und könne sogar das Risiko für besonders gefährdete Gruppen erhöhen. Das GAO ist einer wissenschaftlichen Untersuchungsbehörde des Kongresses vergleichbar mit dem deutschen Bundesrechnungshof. Kritisiert wird das 15-Milliarden-Dollar-Notfallprogramm der Bush-Regierung für ärmere Länder. Ein Drittel der Gelder müssen die Hilfsorganisationen für Abstinenz ausgeben, also für den Kampf gegen Sex vor der (heterosexuellen) Ehe. Der GAO-Report zitiert Mitglieder von Hilfsorganisationen, die diesen Anforderungen kritisieren. Demnach müssten sie die Unterstützung von besonders gefährdeten Gruppen - wie schwule Männer oder Prostituierte - zurückfahren, weil der Abstinenz-Ansatz nicht eingehalten werden kann. (dk)



#1 PrinzesschenAnonym
  • 07.04.2006, 20:39h
  • Es würde amerikanischen Interessen zuwiderlaufen, AIDS in ärmeren Ländern tatsächlich wirksam zu bekämpfen. Volkswirtschaften, in denen große Teile der Bevölkerung an einer tödlichen Seuche leiden, bleiben da wo sie sind - unten. Da, wo Uncle Sam sie am liebsten hat.

    Und außerdem: Eine wirksamere Waffe als das HI-Virus, um die ganze Welt mit den eigenen verqueren Vorstellungen von Sexualität zu beglücken, konnte sich die herrschende Klasse christlicher Fundamentalisten in den USA noch nicht mal erträumen. Die lügen doch schon, wenn sie behaupten, AIDS sei eine Strafe Gottes. Für sie ist es ein Geschenk.
  • Antworten » | Direktlink »