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  • 11. April 2006, noch kein Kommentar

Die brillante Verfilmung des Romans von Oscar Wilde aus dem Jahre 1945 ist ein Klassiker, der endlich auf DVD zu sehen ist.

Von Carsten Weidemann

Oscar Wildes einziger Roman, das gruselige Melodram "Das Bildnis des Dorian Gray", löste bei seinem Erscheinen 1890 in der gesitteten Gesellschaft einen Skandal aus. Dorian Gray ist ein wohlhabender englischer Gentleman, der zunehmend seinem Hang zu Verschwendung und Verbrechen nachgibt. Dorian ist derart von seiner eigenen körperlichen Schönheit bezaubert, dass er sich die ewige Jugend erkauft – und mit seiner Seele bezahlt. Er altert nicht, sein zügelloser Lebensstil kann ihm nichts anhaben, doch auf seinem gemalten Porträt verbirgt sich die grausige Wahrheit.

Verfilmung des berühmten Romans von Oscar Wilde von 1945, die aus heutiger Sicht nur sehr milden Horror zu bieten hat und die angeblichen Ausschweifungen der Titelfigur bestenfalls in Andeutungen streift. Da war das Remake mit Helmut Berger von 1970 deutlicher. Gray-Darsteller Hurt Hatfield war für den Rest seiner Karriere durch die Rolle abgestempelt, George Sanders gab den zynischen Anstifter Wotton als Wilde-Reinkarnation und Angela Lansbury ('Mord ist ihr Hobby') hatte als durch Hatfield verführte Sängerin eine ihrer ersten Rollen (Oscar-Nominierung). Mit der Statue ausgezeichnet wurde Kameramann Harry Stradling, der in Schwarzweiß filmte - nur das Portrait wird vier Mal in Farbe gezeigt.

Altersfreigabe ab 6 Jahren, Laufzeit 105 Min., Bildformat: 4:3 (1,33:1), Tonformat/Sprache: Mono - Deutsch

11.04.2006