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Augsburg/München (queer.de) - Ökumenische Gottesdienste in zeitlicher Nähe zum CSD sind von der katholischen Kirche bayernweit verboten worden, berichtet die dpa. Bereits vor einem Monat hatten die CSD-Organisatoren in Augsburg mitgeteilt, das Ordinariat habe einen Gottesdienst zum am 5. August stattfindenden Christopher Street Day untersagt (queer.de berichtete). Zuvor hatte es jedes Jahr seit 1999 ohne jegliche Einwände seitens der Kirche eine Messe mit einem katholischen und einem evangelischen Geistlichen gegeben. Das Bistum Augsburg teilte heute mit, der Vatikan habe direkt gegen den Gottesdienst interveniert. Daraufhin hätte die Bayerische Bischofskonferenz im ganzen Freistaat derartige Veranstaltungen untersagt. "Die Augsburger Diözese hat mit dem Verbot nichts zu tun gehabt", erklärte Generalvikar Josef Heigl. "Rom hat über uns hinweg den Münchner Kardinal Friedrich Wetter und die Bischofskonferenz eingeschaltet." Noch ist unklar, ob sich die anderen Bundesländer dem Verbot anschließen. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

43 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 20.04.2006, 16:06h
  • der teufel aus rom will bekämpft werden, also sollten wir uns endlich stellen !!!!!!

    er vernichtet jahrzehntelange, zaghafte annäherung, auch gegen die ökumene !

    hier wird die christliche botschaft bewusst kopfgestellt , in erster linie sind katholische gläubige gefragt, es soll ja noch welche geben die denken können, anstatt mit feuchtem höschen auf dem petersplatz zu jubilieren.
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#2 SAMAnonym
  • 20.04.2006, 16:08h
  • Ja wer hätte es auch anders erwartet, der bigotte Freisaat und seine Staatskirche. das hat nichts mit Religion oder den Gläubigen zu tun- aber leider ist Bayern überall!!!
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#3 splattergayAnonym
  • 20.04.2006, 16:16h
  • Die Kirche hat wieder Aufwind. Das nutzt sie weidlich aus. Ob es um Proteste gegen Popetown geht (MTV ist ja schon am einknicken) oder der neue Wertekonsens den die Familienministerin von Leyen mit den Kirchen geschlossen hat. Ich frag mich nur, welche Werte da vermittelt werden sollen. Wann werden in Bayern denn die 1. CSDs verboten ?
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#4 redforceAnonym
  • 20.04.2006, 16:18h
  • Wer sich zum katholischen Glauben bekennt, bekennt sich auch zur Untrennbarkeit von Gott und der heiligen römisch-katholischen Kirche und deren Alleinanspruch auf Wahrheit! Und diese Wahrheit ist nunmal, dass Gott Homosexuelle mit einer besonderen Last beschwert hat, die es standhaft zu tragen - d.h. nicht auszuleben - gilt.

    Daher ist es pure Heuchelei, wenn jemand gleichzeitig katholisch und schwul leben will! Entweder, oder!
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#5 splattergayAnonym
  • 20.04.2006, 16:26h
  • @redforce

    Das kann ich durchaus unterstützen. Die Kirche braucht sich m.M. nach nicht zu ändern, nur muß sie im Gegenzug auf alle staatlichen Hilfsleistungen verzichten, sich nicht mehr in staatliche Belange einmischen, aus staatlichen Gremien ausgeschlossen werden und auch Politiker dürften sich öffentlich nicht mehr auf kirchliche Grundsätze berufen. Eine allein aus Spenden ihrer Mitglieder finanzierte Religionsgemeinschaft, kann ruhig ihre menschenverachtenden Thesen weiterverbreiten.
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#6 StarletAnonym
  • 20.04.2006, 16:27h
  • Die römisch-katholische Kirche entwickelt sich immer mehr zu einer Sekte mit all deren Merkmalen (Selbstüberheblichkeit, Intoleranz)!
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#7 gerdAnonym
#8 justagayAnonym
  • 20.04.2006, 17:23h
  • "WIR SIND PAPST" - des hamma nu davon, oder hätten "wir" was anderes von Benedeppo und seinen hinterweltlerischen Zeitgenossen erwarten können
    ich würde es sehr begrüssen, wenn trotz des Verbotes an diesem Tag der CSD-Gottesdienst
    in Bayern und in Deutschland stattfinden würde, um mal ein Zeichen gegen die Allmacht Rom´s zu setzen
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#9 WillowAnonym
  • 20.04.2006, 17:52h
  • Das musste ja mal so kommen. Die Diskriminierung gegen Homosexuelle nimmt immer weiter zu. Ich finde es einfach erschreckend wie die katholische Kirche, insbesondere der Papst immer mehr Einfluß auf den Staat und die Politik der Völker Europas bekommt. Meiner Meinung nach ist der Papst ein Fall für den Verfassungsschutz. Aber wer würde schon auf den Gedanken kommen, dass die hohen Geistlichen sich über das Grundgesetz stellen was u.a. Menschenwürde und Freiheit repräsentiert. Ich bin wirklich gespannt was passiert falls im Bundestag wirklich das ADS durchkommt. Mal sehen ob sich die Menschen in dieser Republik wirklich daran halten oder ob sich der Papst und diverse Leute wieder mit den abenteuerlichsten Geschichten rausreden können (s. z.B. Gottesdienste). Homosexuelle können bei dieser asozialen Politik in naher Zukunft froh sein, wenn sie nicht in allen Bereichen des öffentlichen Lebens diskriminiert werden. Ich werde jedenfalls aus der Kirche austreten. Wenn es sogar Homosexuellen nicht mehr gestattet ist einen friedlichen Gottesdienst abzuhalten, nur weil er vom CDS organisiert ist, habe ich nichts mehr in der Kirche zu suchen. Lieber glaube ich an die Unschuld einer Hure als an die Scheinheiligkeit der Kirche!
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#10 antibayerAnonym
  • 20.04.2006, 17:57h
  • was ist der unterschied zwischen einem bayern und einem türken? der türke kann deutsch....
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