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Kathmandu (queer.de) - Die einzige nepalesische Homogruppe, die Blue Diamond Society, hat sich den Protesten gegen König Gyanendra angeschlossen. Der König hatte die Regierung im vergangenen Jahr entlassen und regiert seither mit diktatorischer Gewalt. Er hatte argumentiert, dass die Regierung im Kampf gegen maoistische Rebellen versagt hätten. Trotz Ausgangssperre beteiligten sich Tausende an Protesten in der Hautpstadt Kathmandu. Heute feuerten Polizisten erstmals auf Demonstranten. Nach Angaben der AFP wurde mindestens ein Mensch getötet. Auch der Chef der Blue Diamond Society, Sunil Babu Pant, ging heute gegen den König auf die Straße. Er spendete zudem 10.000 Rupien (113 Euro) für die Versorgung verletzter Demonstranten. Homo- und Transsexuelle werden in Nepal seit Jahren verfolgt (queer.de berichtete). (dk)



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#1 holga-waldaAnonym
  • 20.04.2006, 20:25h
  • sehr sehr schön. die zeitungen schreiben,
    dass indien interveniert. vor ankunft eines
    indischen politikers wurden zwei hochrangige oppositionelle freigelassen: der Führer der kommunistischen Partei UML, Madhav Kumar Nepal, und kongreßführer Ram Chandra Poudel.
    ich hoffe für die nepalesische organisation,
    dass sich ihrer klarer und reifer einsatz innerhalb der protestbewegung für ihre weiteren aktivitäten auswirkt. es klingt für manche vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber ich wünsche der organisation einen umgang mit homosexualität, wie er sich zur zeit in china entwickelt, wenn mehr geht umso besser. einen Artikel 377 des indischen Strafgesetzbuches gibt es dort nicht. religiöse fundamentalisten haben dort auch keinen boden ihre homophobie blutig auszuleben.
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