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Madrid (queer.de) Fast zwei Drittel der Spanier befürworten die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Nach einer Umfrage des Instituto Opina haben sich 61 Prozent für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht ausgesprochen. 32 Prozent waren dagegen. Die neu gewählte sozialistische Regierung hatte im April 2005 als drittes Land nach den Niederlanden und Belgien die Ehe geöffnet (queer.de berichtete). (dk)



#1 madridEUAnonym
  • 24.04.2006, 15:02h
  • Zwei Drittel der Bevölkerung war schon vor der Öffnung dafür. Nun kommen eben auch diejenigen aus ihren Schränken, die eine Hochzeit bislang nicht wagen wollten, weil Homo-Ehen schon fast keinen Gesprächsstoff mehr bieten und man in Spanien zur Tagesordnung übergegangen ist. Ich denke, dass die Gesetzgebung auch im ebenso liberalen Deutschland und anderen noch nicht so fortschrittlichen Ländern nachziehen werden, wenn so etwas schon in einem so katholischen Land wie Spanien möglich war, das wohl offensichtlich auch mit seiner sozialistischen Regierung kein Problem hat. Merkwürdig nur, dass es sich beim Club der drei Progressiven immer um Monarchien und überwiegend erzkatholische Länder handelt, was eventuell auch noch untersucht werden sollte.
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#2 TorbenAnonym
  • 25.04.2006, 10:55h
  • Und das im erzkatholischen Spanien! Wenn dort die Vernunft über den Hass siegt und weder konservative Politiker noch die Kirche dies verhindern konnten, wieso kann das nicht auch hier der Fall sein?

    Wir müssen uns wohl noch ewig mit dieser diskriminierenden Ehe 2. Klasse namens "eingetragene Lebenspartnerschaft" begnügen...
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#3 SaschaAnonym
  • 25.04.2006, 18:55h
  • @madridEU:

    Leider können wir in großkoalitonären Zeiten in Deutschland nur davon träumen, dass es in den nächsten überhaupt den geringsten Fortschritt in Sachen Gleichberechtigung geben wird. Eher zeichnet sich eine schleichende konservative "Gegenrevolution" ab.

    Wie sonst soll man ein "Bündnis für Erziehung" interpretieren, zu dem an vorderster Front Kirchenvertreter mit ihrer verlogenen Scheinmoral auf unsere Kinder losgelassen werden sollen??? Gerade bei der Sexualerziehung muss endlich Vielfalt als Wert vermittelt werden - und nicht die homophoben Gesinnungen der Amtskirchen.

    Und einmal mehr verpassen es die zu einem großen Teil eben auch kleinbürgerlich-spießigen Sozialdemokraten, hier eine ganz klare Gegenposition zu formulieren!
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#4 SAMAnonym
  • 29.04.2006, 17:35h
  • Wiedermal wird ein Erfolg wie in Spanien von uns hier dazu benutzt, aufzuzeigen wie erzreaktinär und konservativ Deutschland ist! Natürlich haben wir in Sachen Homo Gleichberechtigung noch viel aufzuholen, aber dennoch gewinnt man den Eindruck , die Leute hier reden von unterscheidlichen Ländern! 35% aller Deutschen sind katholisch und knapp 67% in einer Kirche . Nun davon auszugehen das das restliche Drittel pro Homo eingestellt ist, ist ja wohl dümmer , als das die Kirche läner als alle anderen glaubten die Erde sei eine Scheibe! Wenn in einem Land eine Reform der Erzeihung etc.etc.etc. ansteht, dann muß man jawohl auch die Träger dieser Einrichtungen einladen , ob es uns gefällt oder auch nicht!

    Um aber zum Thema zurückzukehren, das KATHOLISCHE SPANIEN; DAS KATHOLISCHE BELGIEN UND SELBST DAS KATHOLISCHE IRLAND ist weiter als die je zu einem Drittel kath. ev. und irgend etwas Bundesrepublik , was nur belegt das die meist angewandte Diskussion schwachsinnig ist!
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