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Halle (queer.de) - Nach Protesten ist der Auftritt der finnischen Black-Metal-Gruppe "Impaled Nazarene" abgesagt worden. Die Band, die derzeit durch Europa tourt, hetzt in ihren Liedern gegen Schwule und Lesben (queer.de berichtete). Gestern Abend hat der Betreiber-Verein "Jum" das Konzert in Halle abgesagt, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Zuvor hatten mehrere Homo-Gruppen wie das Zentrum "Rosalinde" gegen den Auftritt protestiert. Die Studenten-Initiative "Equal" drohte mit einer Strafanzeige, falls das Konzert stattfinden würde. "Jum" begründete die Absage damit, dass die Stadt den Auftritt nicht genehmigt hatte. Auch in Augsburg, Gießen und Karlsruhe sind Konzerte abgesagt worden. (dk)



28 Kommentare

#1 joshAnonym
#2 SaschaAnonym
  • 28.04.2006, 13:14h
  • Alles andere wäre ja wohl völlig inakzeptabel!

    @Redaktion: Wo ist eigentlich der "SPD: Reichensteuer statt ADG?"-Thread geblieben?
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#3 splattergayAnonym
  • 28.04.2006, 15:27h
  • Verbote, Verbote, Verbote. Ich finde nur ein direkter Aufruf zur Gewalt sollte verboten sein. Diese Band ist bestimmt geschmacklos, aber wo fängt in einer Demokratie die Einschränkung der Kunst-und Meinungsfreiheit an ? Dann muß man auch verstehen, daß Christen u. Politiker jetzt das Sendeverbot von "Popetown" fordern.
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#4 jothakaAnonym
  • 28.04.2006, 15:50h
  • Ich stimme Splattergay 100%ig zu. Genauso wie wir von kath. Seite des öfteren gedisst werden, kann es halt auch malvon anderen Seiten kommen.Der Endpunkt bei so etwas sind Gewaltaufrufe. Wir wollen ja nun nicht wie die Kirchen sein; Meinungs-, Denk- und künstlerische Freiheit ja, aber nur solange man selber nicht betroffen ist. Dann kann man nämlich komplett auf diese Freiheiten verzichten.Wer austeilt,muß auch einstecken. Nur : Keine Gewaltaufrufe.
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#5 SaschaAnonym
  • 28.04.2006, 16:42h
  • Wer ruft denn hier bitte zu Gewalt gegen wen auf???

    Diese Hass-Band jedenfalls hat es ganz klar getan!

    Und auch die liebe katholische Kirche sowie ihre Mitstreiter rufen mit ihrer verlogenen Angstmoral und ihrer uniformistischen Propaganda tagtäglich zur Diskriminierung von und psychischen Gewalt gegen Menschen auf, die anders sind, als sie es für die Bewahrung ihrer Unterdrückungsverhältnisse gern hätten. Auch davor müssen wir uns in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft schützen!!!

    Eine Serie wie "Popetown" hingegen stellt den Vatikan satirisch als das dar, was er ist - ein mit sich selbst und seiner Macht beschäftigter Propagandaapparat. Und noch dazu einer, der eine Geschichte von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten hat. Darüber wird man doch wohl in einer Demokratie sprechen dürfen??? Ja, man muss sogar darüber sprechen!!!

    Deshalb ist es geradezu lächerlich, hier die berechtigte Ausübung der Meinungsfreiheit und Kritik gegenüber der katholischen Kirche gleichzusetzten mit direkten oder indirekten Aufrufen zu physischer und psychischer Gewalt oder Diskriminierung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen. Gerade in letzterer Übung ist die katholische Kirche nämlich an vorderster Front zu finden - und das hat mit Meinungsfreiheit überhaupt nichts zu tun!!!
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#6 Adrian AhlhausAnonym
  • 28.04.2006, 19:40h
  • Daß in der Kritik an der Kritik mal wieder Religion und Politik und Kultur und Kunst -also alles- in eine Kiste geworfen wird - der Unterschied zwischen Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Bananen gut zermatscht als Beleg für die Unterdrückung aller Geschmacksrichtungen herhält, ist bei denjenigen, die ihre schwule Verrfolgung in der Bundesrepublik zelebrieren als sei das Leben eine Seifenoper und man habe ein Recht dies einzufordern, verwundert mich nicht. Tatsächlich ist von diesen Leidenden der Ruf nach staatlichen Sanktionen immer dann angedacht, wenn die Welt anders ist als gewünscht und die eigenen Dummheit keinen Weg sieht um sich durchzu setzen.
    Warum fordern man denn nciht gleich, das die Bösen Jungs schon in ihrem Heimatland verfolgt werden?
    Man muß die Frage stellen warum DORT die Möglichkeit existiert aufzutreten.
    Die bundesdeutsche Befindlichkeit zum demokratischen Selbstverständnis wird von denjenigen in Frage gestellt, die bei jeder Gelegenheit nach "dem Staat" rufen, als sei unsere Demokratie in Gefahr.

    Die Texte dieser Gruppe können geschmacklos und dumm sein, und ich vermute dies auch. Doch warum müssen einge sich sogleich als Terminator zum Schutz aller Schwulen aufspielen? - Wollte denen niemand ein paar Streifen auf der Schulter verleihen, daß sie sich jetzt selbst an die Nähmschine setzen?
    Gott bewahre uns vor allen Gutmenschen.
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#7 VanitasAnonym
  • 28.04.2006, 22:52h
  • O.o jetzt gehts aber los .. wie war das nochmal mit künstlerischer freiheit????. LÄCHERLICH, was anderes fählt mir dazu nicht ein.
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#8 SaschaAnonym
  • 29.04.2006, 00:24h
  • @Adrian:

    Als hätte ich es geahnt, dass du zur Verteidigung von Gruppierungen, die unter dem Deckmantel der "künstlerischen Freiheit" zu Gewalt an Schwulen aufrufen, wieder einmal aus deinem Loch hervorkriechen würdest...

    Verwende deine Energien doch besser darauf, die armen verfolgten "Künstler" aktiv zu verteidigen - dann wissen wir wenigstens alle, auf wessen Seite du stehst, nämlich auf der Seite der Antidemokraten!

    Es ist geradezu eine Frechheit, wie hier die Opfer verbaler Hetzattacken und offener Gewaltaufrufe zu Tätern gemacht werden sollen, nur weil sie sich erlauben, sich gemäß den Grundsätzen unserer demokratischen Rechtsordnung und auf der Basis universaler Menschenrechte zur Wehr zu setzen.

    Aufrufe zu Diskriminierung und Gewalt (egal ob physisch oder psychisch) dürfen in einer freiheitlich-demokratischen, pluralistischen Gesellschaft NICHT geduldet werden! Und man muss nicht schwul sein, um dies aus der Geschichte gelernt zu haben!!!
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#9 splattergayAnonym
  • 29.04.2006, 10:47h
  • Ich bin bei solchen Dingen auch immer hin-und hergerissen, zwischen Abscheu und der Verteidigung der Meinungsfreiheit. Im Zweifelsfall entscheide ich mich aber für die Meinungsfreiheit. Wenn man die "Verteidigung" solcher Bands mit Faschismus gleichsetzt muß man aber auch die andere Seite sehen. Auch im 3. Reich waren andere Meinungen stark unterdrückt. Menschen die gerne amerikanische Musik hörten, wurden verfolgt, es gab Bücherverbrennungen u.s.w. Es ist immer ein Problem, wenn in einer Demokratie demokratiefeindliche Gruppen und Ansichten mit denselben Methoden bekämpft werden, die auch diese totalitären Systeme anwenden.
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#10 holga-waldaAnonym
  • 29.04.2006, 13:37h
  • @) sascha

    stimme dir zu

    bei den kommentaren in den foren zu den zusammengeschlagenen farbigen in potsdam und wismar fiel mir auf, das
    kultur-tucken wohl besonders anfällig
    für niederträchtige argumentationen sind.
    in beiden fäälen versuchte man auch hier
    rassismus-attacken als suffkrawall zu verchecken.

    die ruterspielende infamie hat methode.

    spiegel zum wismarer fall:....Dass Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Gottfried Timm (SPD) heute vor Journalisten erklärte, auch der jüngere Tatverdächtige und das Opfer selbst seien alkoholisiert gewesen, wunderte den Staatsanwalt: "Ich weiß nicht, woher der Innenminister diese Erkenntnisse hat."(spiegel, 27.04.06)

    wenn solche strickmuster von den oben genannten tucken mit pseudo-libaralem blabla übernommen werden, rührt es meiner meinung daher, dass sie ansonsten mit ihren machwerken
    in konfliktscheuen kreisen um anerkennung buhlen müssen.
    halt westerwellig, markwortig, kuschig, schirrmachig....
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