Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4738

Luxemburg (queer.de) - Transsexuelle müssen bei Rentenangelegenheiten entsprechend ihres neuen Geschlechtes behandelt werden. Das hat der Europäische Gerichtshof gestern entschieden. Geklagt hatte die 1942 geborene Britin Sarah Richards. Sie unterzog sich 2001 einer Geschlechtsanpassung und beantragte ein Jahr später ihre Rente. Nach britischen Gesetz ist das Renteneintrittsalter bei Frauen 60 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Die zuständige Behörde verweigerte ihr aber den Antrag, da sie nach ihrem ursprünglichen Geschlecht als Mann einzuordnen sei. Das Gericht sieht das als Geschlechtsdiskriminierung an, die nach EU-Recht verboten ist. Richards erhält nun nachträglich mehrere Jahre ihrer Rente ausgezahlt. (dk)



#1 ssj3 vegotenksAnonym
  • 28.04.2006, 17:17h
  • es geht doch ^^ die EU ist ja doch zu was nutze, ausserhalb von wirtschafts und finanzfragen :D

    nebenbei: genau deshalb hasse ich die cdu, weil die das ADG nicht auf homosexuelle ausweiten will, so wie die spd es geplant hat. warum eigentlich nicht?! o.O

    cya v3g0
  • Antworten » | Direktlink »
#2 nqAnonym
  • 29.04.2006, 05:32h
  • gut ist die gleichstellung geschlechtskonvertierter menschen mit menschen des zielgeschlecht.

    schlecht ist die immer noch bestehende ungleichbehandlung zwischen beiden geschlechtern generell bei der renteneintrittsregel.

    wenn emanzipation, dann richtig!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 eisbärAnonym
  • 01.05.2006, 12:15h
  • hoffentlich bedeutet das jetzt nicht, dass transmänner ihrer vorteile aufgrund der kindererziehungszeiten verlustig gehen...
    ansonsten stimme ich meinem vorposter zu - gleiches renteneintrittsalter für alle.
    eisbär
  • Antworten » | Direktlink »