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Krakau (queer.de) - Beim "Festival der Toleranz" in Krakau ist es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen mehrere Teilnehmer verletzt wurden. Die CSD-Parade am Freitagabend, bei der über 1.000 Menschen teilnahmen, sah sich einer Gegendemonstration einer rechtsgerichteten Jungendgruppe ausgesetzt. Einige Mitglieder dieses sogenannten "Traditionsmarsches" warfen Eier und Steine auf die CSD-Teilnehmer. Dabei skandierten sie: "Lesben und Schwule, ganz Polen lacht über euch". Dutzende Menschen wurden verletzt, einige mussten ins Krankenhaus gebracht werden, berichtet die BBC. Die Polizei nahm 20 Demonstranten fest, setzte sie aber wenige Stunden später wieder auf freien Fuß. Im Vorfeld des CSDs gab es bereits eine homophobe Anzeigenkampagne in Krakau (queer.de berichtete). In der Vergangenheit ist es bereits zu ähnlichen Ausschreitungen in Krakau, Posen und Warschau gekommen. (dk)



15 Kommentare

#1 markuskrefeld
  • 01.05.2006, 13:37h
  • Leider sieht es fast überall in den ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten ähnlich aus! Auch, wenn Homosexualität nicht mehr direkt bestraft wird müssen diese Menschen dort noch genug erleiden!
    Auch mein Mann, der noch in einem dieser Staaten auf seine Ausreise wartet!
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#2 SvenAnonym
  • 01.05.2006, 14:28h
  • Unglaublich!
    Wo ist eigentlich die EU, der Europarat und icht zu letzt die UNO?
    Sind Schwule und Lesben keine Menschen, oder warum meint niemand, das wir Menschenrechte verdienen?
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#3 Krzyszek
  • 01.05.2006, 14:56h
  • "... oder warum meint niemand, das wir Menschenrechte verdienen?" (Sven)

    Was soll denn so eine Frage? Das klingt ja gerade so, als ob Schwule und Lesben nirgendwo auf diesem Planeten irgendwelche Rechte hätten.

    Ich behaupte mal, dass unsere Menschenrechte in Deutschland sehr wohl geachtet werden, wenn es auch in puncto völliger Gleichstellung mit Heterosexuellen noch einiges zu tun gibt.

    In vorliegenden Fall geht es aber mal wieder um die Lage von Schwulen in Polen. Die dortige Regierung braucht, was Menschenrechte angeht, allerdings noch einiges an Nachhilfe seitens der EU und des Europarates.

    Wenn man sich dazu noch den Kommentar des polnischen Verteidigungsministers Sikorski zur Ostsee-Gaspipeline anhört, weiß man schnell, mit was für Leuten wir es hier zu tun haben. Nur: Die Polen haben diese Leute mehrheitlich gewählt.

    Wenn ich dann noch sehe, dass jetzt ausgerechnet Andrzej Lepper Vize-Ministerpräsident werden soll, kann man von Polens Regierung in den nächsten Jahren wirklich nicht mehr viel Gutes erwarten.
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#4 holga-waldaAnonym
  • 01.05.2006, 16:11h
  • @) markus

    ja denen geht´s wie vielen von uns in
    cento-, seato- und manchen nato-staaten...
    von den apec-staaten gar nicht zu sprechen
    von staaten der afrikanischen militärbündnisse...
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#5 SAMAnonym
  • 01.05.2006, 17:08h
  • Weder die EU, die Nato , die UNO noch irgend eine andere suprantionale Organisation werden hier was gegen tun! Polen wird gebraucht und längst ist die Mitgliedschaft in der EU nicht mehr Ausdruck von gleichen Menschenrechten.Polen ist wichtig für diese und als treuer neuer Partner der USA das schon bewiesen. Nur die Polen selber können dieses Handeln und Regieren ändern, dazu gehört noch ein langer Weg.
    Übrigens sieht es s längst nicht wie angedeutet in allen ehemaligen Ostblockstaaten aus, aber man kämt ja gern über einen Kamm!
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#6 metinAnonym
  • 01.05.2006, 17:13h
  • @) markus

    Sunil Babu Pant , der Gründer der nepalesischen Homo-Gruppe "Blue Diamont", hatte seine Sexualität während seines Informatik-Studiums in Weißrussland in der dortigen Gay-Scene
    (Minsk) entdeckt und ausprobiert.

    das studium hat er erfolgreich abgeschlossen und organisiert mit kommunisten und bürgerlichen in nepal
    den kampf um bürgerrechte.

    www.queer.de/news_detail.php?article_id=4685
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#7 PatriotAnonym
  • 01.05.2006, 17:36h
  • Zum Glück gibt es auch solche Kampagnen in Polen.

    www.wolneulice.pl

    Was die Aussage von Sikorski hier soll ist mir ein Rätsel??Völlig anderes Thema.
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#8 Thomas Birk, MdAAnonym
  • 01.05.2006, 18:27h
  • Eigentlich hat das Europäische Parlament nach den Ausschreitungen in Posen eine sehr scharfe Entschließung gegen Homophobie in Polen und anderen osteuropäischen Mitgliedsstaaten am 18.1.2006 beschlossen. Es ist nur offensichtlich so, dass es die polnische Regierung nicht schert. Nun müssen die EU-Kommission und die anderen Mitgliedsländer beweisen, wieviel ihnen die Menschenrechte wert sind.
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#9 wolfAnonym
  • 02.05.2006, 08:58h
  • letzendlich brauchen diese unsozialen regierungen den pöbel, um von ihren machenschaften abzulenken. und noch selbstgewählt unter dem zeichen des kreuzes ?
    die eu ist massiv gefordert, denn die ablehnung von polen und russen nimmt enorm zu, speziell in berlin, was nicht nur die homophobe einstellung betrifft.
    aber man lässt dieses hackepack schalten und walten, denn sie bringen ja geld ins land und benehmen sich auch so.
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#10 DirkAnonym
  • 02.05.2006, 12:24h
  • Besonders am Beispiel Polen wird wieder einmal klar, worum es der EU bei aller Schönrederei wirklich geht. Wirtschaftsinteressen! Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte.
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