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Tel Aviv (queer.de) - Die israelische Tourismusindustrie will die liberale Küstenmetropole Tel Aviv zum Magnet für schwule und lesbische Touristen aus aller Welt machen. Eine erste Konferenz zu dem Thema am 19. Mai in Eilat soll Hotelfachleute unter anderem im richtigen Verhalten gegenüber Homosexuellen schulen. Schwule und Lesben aus aller Welt seien für Tel Aviv und den Tourismus in ganz Israel "ein wichtiger Sektor", bestätigte Eli Siw von der Israelischen Hotelvereinigung gegenüber dpa. Der Verband homosexueller und lesbischer Israelis will zudem eine neue Internetseite einrichten, die spezielle Informationen für Urlauber anbietet. "Für diese Touristen kann Tel Aviv als störfreie Basis zum Übernachten dienen, tagsüber sind Reisen nach Jerusalem oder in die Wüste möglich", erklärte Schai Deutsch, Tourismusbeauftragter des israelischen Lesben- und Schwulenverbands. "Der Tourismus der Homosexuellen zeichnet sich auch dadurch aus, dass er von Konflikten nicht beeinträchtigt wird", so Deutsch: "Auch nach den Anschlägen vom 11. September sind die Gays weiter gereist." Dies sei besonders bedeutungsvoll für Israel, "das fast immer mit politischen Erschütterungen zu kämpfen hat". Anders als in den arabischen Nachbarländern hätten sie auch keine Restriktionen zu befürchten. "In Ägypten riskieren schwule Touristen eine Festnahme - das wird in Israel sicher nicht passieren." (cw)



#1 wolfAnonym
  • 02.05.2006, 10:32h
  • hört, hört, dass kenne ich noch umgekehrt.
    da israel ja so unerhört "preiswert" ist, hat man sich jetzt entschlossen zahlungskräftige zielgruppen anzusprechen. immerhin ! mit welchen mitteln eine akzeptanz hergestellt wird, ist eh wurscht, leider wieder mal mit kohle !
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#2 seb1983
  • 02.05.2006, 14:23h
  • und selbst wenns über die Kohle passiert, Hauptsache es passiert. in 10 Jahren fragt sich da auch keiner mehr warum und wie sondern es ist einfach normal, dass schwule touris da sind.
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#3 FilipAnonym
  • 05.05.2006, 02:45h
  • Israel ist eben im Gegensatz zu seinen Nachbarn eine westliche Demokratie...

    ... leider viel zu teuer. Für das Geld fahre ich lieber woanders hin.
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#4 Joey81Anonym
  • 10.05.2006, 18:12h
  • Israel - Nein Danke!

    Und von westl. Demokratie kann hier auch nicht die Rede sein!
    Wenn man in Jerusalem im protestantischen Judenviertel unterwegs ist, wird einem ganz schnell klar das man vorallem als Deutscher NICHT willkommen ist! Das gilt auch natürlich für Araber und andere....
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#5 sagitta68Anonym
  • 13.05.2006, 00:20h
  • Also meine persönlichen Erfahrungen in Tel Aviv liegen jetzt zwar schon 10 Jahre zurück, war damals als Teil eines deutsch-israelischen-schwullesbischen Jugendaustausches für 10 Tage dort unten, aber werd nocht nicht das ganze wirklich erlebt, gesehen und gefühlt hat, kann nicht verstehn wie klein und wie unterschiedlich und zerissen sowie wie schön und intensiv das Land und seine Menschen ist/sind.

    Tel Aviv, am Meer, die lange Strandpromenade mit aktueller Skyline... die alten Viertel im Bauhausstil, die schwulen Partys.. ob kommerziell auf hohem Niveau oder auch abseits.. in leerstehenden Fabrikhallen per Mundpropaganda mit transportabler anlage... sehr schroff und schön zugleich...

    Ok, es ist schwierg inzwischen durch die Citiy zu laufen und NICHT an einem Ort eines schlimmen Bombenanschlages vorbeizukommen mit Erinnerungstafel oder ähnlichem... aber nachts ohne Bedenken oder Angst zu haben im Park cruisen zu können und am ende zusammen mit einem jungen israeli versuchen den text zu "für mich solls rote rosen regnen.." komplett zusammenzukriegen wird mir wohl immer ein unvergessliches Erlebnis bleiben...

    der Besuch im orthodoxen Viertel in Jerusalem war ähnlich wie im Vatikan.. bzw Jerusalem überhaupt ähnlich auch Rom, sehr geprägt beide von Religion und Kirche.. wobei es halt in Jerusalem der Religionen und Kirchen hunderte gibt... in Rom is das fast alles katholisch...

    Kurz: Wenn Ihr die Gelegenheit habt und wirklich Israel bzw. junge schwule und lesben in Israel kennenlernen wollt... dann schaut in Tel Aviv mal vorbei... für ein paar Tage.

    ps.: Seit damals kann ich das was hier im südwesten der BRD als Falaffel verkauft wird übrigens nicht mehr für voll nehmen :-)
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#6 Rene BrückmannAnonym
  • 16.05.2006, 04:36h
  • Verstehe manche Leute wie z.B. Wolf
    echt nicht, warum man immer wieder auf so nem pseudo-negativ Image wie - die wollen uns nur wegen der `Kohle` rumreiten muss... Wolf Dein Neid macht Dich und Deinesgleichen nur noch verbitterter!

    Israel ist weder deutschfeindlich noch sind Juden geldgeil - Ich war diverse Male dort und kann nur sagen 100% für Gays mit open Mind zu empfehlen!!

    Israel ist super modern und doch historisch, schwul sein wird toleriert und überall ausgelebt - ich habe selten in Deutschland so ne entspannte Athmosphäre in Gay-Clubs erlebt wie dort. Man(n) lächelt sich nicht nur auf der Strasse an, Man(n) spricht dort sogar miteinander...

    Klar gibs wie überall auch konservative Ecken, auch bei uns möchte man als Farbiger nicht alleine in einem bayrischen oder sächsichen Ort an der Bushaltestelle warten...aber in diesen Gegenden ob hier im frustrierten Hoyaswerda oder in Israel bei den Orthodoxen muss man ja auch nicht wohnen.... oder sich eben den örtlichen gegebenheiten anpassen!

    Ich würde immer wieder nach Israel fahren, weil es einfach mal klasse dort ist!
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#7 wolfAnonym
  • 16.05.2006, 11:07h
  • @rene
    lies mal zwischen den zeilen, mag sein dass zeitgeistschwuppen die bars ganz cool finden.
    zu meinen freunden gehörten noch menschen, die in tel aviv 1949 hotels gebaut haben und nebenbei bei arabern putzen gegangen sind. ich kenne die mentalität sehr gut, also auf was soll ich neidisch sein ?
    der plakativtourismus funktioniert überall, beweis : weltweit verbreitete plastikstühle ! und mittlerweile passen sogar die besucher dazu.
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