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  • 12. Januar 2004, noch kein Kommentar

Kopenhagen Der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen hat sich für kirchliche Hochzeiten von lesbischen und schwulen Paaren ausgesprochen. "Ich kann mir schwer vorstellen, dass Gottes Verhältnis zu Schwulen und Lesben angespannter wäre als zu allen anderen", sagte Rasmussen in der Gratiszeitung "Soendagsavisen". Der gläubige Evangele sagte gleichzeitig, als Politiker sollte man sich nicht in kirchliche Belange einmischen. Mit der "persönlichen Meinung" hat der Politiker eine Debatte im Land ausgelöst. Ein Abgeordneter der rechtsextremen Dänischen Volkspartei sagte der Boulevardzeitung "Ekstra Bladet", Rasmussen habe eine "Dummheit begangen" und hätte lieber "den Mund halen sollen". "Ich bin schockiert von seinen Ansichten, die unglaublich dumm und unter seiner Würde sind." Der liberale Bischof von Roskilde, Jan Lindhart, nannte Rasmussens Äußerungen "mutig". Er sei zwar auch für eine Trauung von Homo-Paaren, aber seine Kollegen seien "weit davon entfernt, meine Meinung zu teilen". (nb/pm)