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Karlsruhe (queer.de) - Bayern hat gegen das Recht von Homo-Paaren auf Stiefkindadoption Klage in Karlsruhe eingereicht. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht bereits angekündigt, dass über die Klage "in diesem Jahr nicht mehr entschieden wird", berichtet der "Tagesspiegel". Eine Sprecherin des Gerichts sagte, es stünden viele andere Verfahren zur Entscheidung; die bayerische Klage werde nicht als eilig genug angesehen, um es vorzuziehen. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) kritisiert die Klage des Freistaates als "familienfeindlich und das komplette Gegenteil einer modernen Familienpolitik". Seine Pressesprecherin Renate H. Rampf sagte, sie glaube nicht, dass Bayern in Karlsruhe damit durchkomme. Das ahne wohl auch die Klägerin: "Vielleicht ist die absehbare Blamage der Grund, warum die Münchner Staatskanzlei das Thema so wenig kommuniziert." Damit bleibt das Lebenspartnerschaftsgesetz bis auf weiteres unverändert gültig. Ministerpräsident Edmund Stoiber hatte bereits vor über einem Jahr die Klage angekündigt (queer.de berichtete). Die Stiefkindadoption war Ende 2004 von Rot-Grün beschlossen worden (queer.de berichtete). Sie sieht vor, dass ein Eingetragener Lebenspartner das leibliche Kind des anderen adoptieren darf. (pm/dk)



17 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 04.05.2006, 14:41h
  • das ist doch wieder wunderbar, in holland erweitert eine christdemokratische partei das adoptionsrecht und in der brd verschleudern die immer gleichen deppen steuergelder um geringeres zu verhindern !
    es wäre doch zeit, politiker einem intelligenztest zu unterziehen und auf arbeitswilligkeit zu überprüfen.
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#2 SvenAnonym
  • 04.05.2006, 15:18h
  • Einfacher wäre es, wenn solche Politiker ihr Mandat aufgeben müssten, wenn sie den Einbürgerungstest nicht bestehen.
    Und bei den Homofragen würden die alle Durchfallen!

    Also ... Abschieben :-)))
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#3 linuxerAnonym
  • 04.05.2006, 15:18h
  • in anbetracht dessen, das sie mit ihrer klage gegen das LebPartG gescheitert sind, wird ihnen das BGH hoffentlich auch wieder eine absage erteilen.

    ich wäre froh, wenn es ein wenig mehr direktdemokratie wie in anderen staaten auch gäbe...

    volksentscheide sind nur ein beispiel dafür...

    und bayern, naja... WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN EINEM BAYERN UND EINEM TÜRKEN? DER TÜRKE KANN DEUTSCH

    @wolf: bei einem solchen test würden zwei drittel der "christlich-sozialen" durchfallen. allein bei dem gesinnungstest in BaWü sind die politiker, die ihn zu verantworten haben, alle samt auf die schnauze gefallen, denn wenn ein CDU-Politiker meint, das die ALPEN ein deutsches MITTELGEBIRGE seien....
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#4 martinAnonym
  • 04.05.2006, 15:49h
  • @linuxer

    die konjunktion "dass" wird mit zwei "s" geschrieben. und in bayern gibt es volksentscheide. nur leider nicht zur absetzung des ministerpräsidenten.

    küsschen (auch mit zwei "s") aus münchen!
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#5 madridEUAnonym
  • 04.05.2006, 16:17h
  • @Martin: 90% aller Deutschen wissen nicht, dass man DAS mit zwei s schreiben muss, wenn man DIESES,JENES und WELCHES nach dem Komma nicht an seiner Stelle einsetzen kann. Hier im Forum sehen wir das täglich bestätigt. Und nun warte ich mal wieder auf den Entrüstungssturm, der sicher gleich einsetzen wird, weil wir das Thema verfehlt haben.
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#6 martinAnonym
  • 04.05.2006, 16:28h
  • das ist mir schon klar. bin auch nicht der oberlehrer, war nur etwas belustigt. schließlich hat unser kämpfer für freie betriebssysteme in seiner post von mangelnden deuschkenntissen anderer berichtet.
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#7 markuskrefeld
  • 04.05.2006, 17:16h
  • So manches Kind wäre wie z.B die Kinder unserer Familienministerin und andere Namhafte Beispiele >>Kinder der Monika Hohlmeier<< bei Homosexuellen Ehepaaren besser aufgehoben als bei ihren Leiblichen Eltern wie immer wieder durch schlimme Zeitungsmeldungen bestätigt!!
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#8 madridEUAnonym
  • 04.05.2006, 18:32h
  • @martin: Das ist es, weil wir gern den Oberlehrer spielen, wenn jemand im Glashaus mit Steinen wirft. Ansonsten sollte man die oftmals hanebüchenen Fehler in der Annahme entschuldigen, dass es sich bei den Verfassern wohl nur um Legastheniker handeln kann.
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#9 Adrian AhlhausAnonym
  • 04.05.2006, 19:28h
  • Stützen die Regierenden in Bayern sich nicht auf eine große Wählerschaft? Warum also sollten die Politiker der Mehrheit die im Land populären Ansichten nicht vertreten? Es wäre schlimmer für die MInderheiten, wenn eine Direktwahl der Regierenden antstehe. Dann kämen nur jene Themen zur Sprache denen die gediegenen Stammtische zustimmen. - Es geht mir nicht darum zu behaupten, in einer Demokratie mit Direktwahlen würden die Meinungen aufgeklärten Inhalts keine Zuhörer finden und dann auch keíne Mehrheit. Allerdings wären echte Minderheiten, und das sind Schwule nun mal, in einer stimmschwachen Position.
    So ist der Weg zur Gleichstellung zwar lang, aber nicht endlos.
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#10 Adrian AhlhausAnonym
  • 04.05.2006, 19:36h
  • Das ist auch eine Möglichkeit: All jene, deren Schriftdeutsch einzelnen Schwulen nicht gefällt, z.B. weil mehr Freizeit vorhanden ist um sorgfältigst Korrektur zu lesen, werden von der Gleichstellung ausgeschlossen. - Huch, was sind wir wieder für echte Deutsche.
    Lohnt sich angesichts der Schreibe im Internet dann noch der Aufwand eine Gleichstellung betreiben zu wollen?
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