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Rom (queer.de) - Die erste "übergeschlechtliche" Abgeordnete Europas, die italienische Kommunistin Luxuria alias Wladimiro Guadagno, hat sich gegen eine "Toiletten-Apartheid" im italienischen Parlament ausgesprochen. Lucio Barani, ein neu gewählter Abgeordneter von Berlusconis unterlegenem Wahlblock, hatte vorgeschlagen, eine dritten Toilette für transsexuelle Abgeordnete einzuführen. "Ich habe nicht erwartet, dass das politische Niveau so tief sein würde", erklärte die 40-jährige Luxuria im Interview mit der Tageszeitung "Corriere della Sera". "Das ist eine Art Apartheid namens Urin-Segregation. Ich will aber kein Privileg, eine Toilette für mich alleine zu haben." Sie sagte, das Leben für Transsexuelle sei schwierig genug auch ohne diskriminierende Einwürfe. Luxuria war bei den italienischen Parlamentswahlen als römische Spitzenkandidatin der kommunistischen Partei ins Rennen gegangen und hat sich auf Anhieb einen Sitz gesichert (queer.de berichtete). Sie war schon im Wahlkampf von rechtsgerichteten Politikern heftig attackiert worden. So sagte ihr die faschistische Europa-Abgeordnete Alessandra Mussolini in einer Talkshow, es sei besser, ein Faschist zu sein als eine "Schwuchtel" (queer.de berichtete). (dk)



#1 Adrian AhlhausAnonym
  • 05.05.2006, 13:49h
  • - Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen? -
    Italien war und ist ein Land voller Widersprüchlichkeiten.
    Eine solche Abgeordnete im Bundestag würde einige konservative Politiker daran zwiefeln lassen, ob ein allgemeines Wahlrecht für die Bundesbürger tauglich ist.
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#2 CLO-SPÜLUNGAnonym
  • 05.05.2006, 14:14h
  • @) adrian

    wie immer treffend. in der geschichte des allgemeinen wahlrechts in deutschland
    waren es ja immer die konservativen, die
    auch dessen beseitigung in kauf nahmen,
    wenn sie glaubten, das diene ihren wirtschaftlichen interessen.
    na ja, nur wegen einem clo würden sie das nicht machen, ausser die gesamte wasserwirtschaft, wäre monopolistisch in wenigen händen. wenn man dann mit scheisse irre reich würde, wär´s für sie ´ne überlegung wert.
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#3 seb1983
  • 05.05.2006, 14:23h
  • Also mir ist egal ob sie nun transsexuell, schwul/lesbisch oder sonstwas ist. Wenn sie politisch was bewegt dann ist sie gut, ansonsten wieder weg mit ihr. Ich hoffe, das war nicht ihr einziges Interview zu "politischen" Themen.

    Nebenbei: Wollte Dolly Buster nicht auch mal irgendwo gewählt werden oder wars ein anderes Ex Porno Sternchen??
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#4 SvenAnonym
  • 05.05.2006, 15:03h
  • Frauen haben ein Klo, Männer ein anderes, jetzt bekommen Transsexuelle auch ein eigenes, wie wär's noch mit extra Klos für Schwule, für Lesben, für Schwarze, für Juden, für Behinderte, für HIV-Positive.
    Und wenn man dann auf's Klo muss, braucht man 3 Stunden bis man das richtige gefunden hat!
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#5 wolfAnonym
  • 05.05.2006, 15:31h
  • na ja, wenn rechte, rechts pinkeln und linke , links,
    wäre das der goldene weg der mitte !
    nur witzig, wenn diese herrn mal zu käuflichen damen/herren gehen, ist es ihnen wurscht wo sie ihren liebling unterbringen, falls sie es überhaupt mitkriegen !
    da stimmt der satz "männer" ! (sogenannte).
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#6 madridEUAnonym
  • 06.05.2006, 19:00h
  • Die für uns so anders gelagerten
    italienischen Verhältnisse stossen immer wieder auf unser Unverständnis.Habe gerade zwei schwule Sizilianer bei mir zu Gast, die ihre parlamentarischen "Besonderheiten" im Quirinale und die gerade stattgefundene Wahlkomödie ziemlich gelassen kommentieren.
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