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London (queer.de) - Schauspieler Sir Ian McKellen ("Herr der Ringe") hat sich laut dem Online-Magazin "gay.com" gegen die von der britischen Regierung eingeführte eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule ausgesprochen. Er bezeichnete diese als "absurd" und "diskriminierend gegenüber homo- und heterosexuellen Paaren". Der 66-jährige Engländer meinte weiter, das unsinnige Gesetz wäre nur eingeführt worden, um Kontroversen zu umgehen. Wahre Gleichstellung könne es nur dann geben, wenn es einheitliche Regeln für alle Paare gäbe, unabhängig von der Sexualität. "Ich kann nicht verstehen, warum die Regierung kein Gesetz erlassen hat, wonach Homosexuelle heiraten können. Das wäre echte Gleichberechtigung und so viel einfacher. Sie wollten sich dem Protest nicht aussetzen, deshalb haben sie ein Gesetz verfasst, das nicht für Heterosexuelle gilt. Diese können keine eingetragene Partnerschaft bekommen, sondern müssen heiraten. Merkwürdig!" McKellen lebt offen schwul und zählt zu den angesehensten Film- und Theater-Schauspielerin Großbritanniens. Zwei Oscar-Nominierungen und ein Golden-Globe-Gewinn (für "Rasputin") gehen auf sein Konto. (jg)



Ian McKellen hat Krebs

Der 73-jährige Schauspieler Ian McKellen hat erklärt, dass er seit "sechs oder sieben Jahren" unter Prostatakrebs leidet.
Keine Hotel-Bibel ist sicher vor Sir Ian McKellen

Ian McKellen findet, dass die Bibel eigentlich ein ganz interessantes Buch ist, wenn die homofeindlichen Stellen entfernt worden sind.
#1 SvenAnonym
#2 sunnyboyAnonym
  • 05.05.2006, 23:16h
  • Klar hat er recht, aber ein kleiner Schritt ist auch schon mal was! Ich mag ihn er ist echt klasse!!!
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#3 joshAnonym
#4 FloAnonym
  • 06.05.2006, 13:24h
  • Wahre Worte eines großartigen Schauspielers, der sich immer wieder politisch engagiert...

    Eingetragene Lebenspartnerschaften oder wie diese Ehen 2. Klasse auch immer heißen mögen, sind und bleiben Ehen 2. Klasse. Echte Gleichberechtigung kann es nur geben, wenn heterosexuelle und homosexuellen Paaren die gleichen Rechtsinstitute offenstehen (also in dem meisten Ländern die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben)!!

    Im Prinzip kann man zwar die eingetragene Lebenspartnerschaft als ersten Schritt sehen, aber es hat sich gezeigt, dass diese oft genutzt wird um gegen die Öffnung der Ehe zu arbeiten - nach dem Motto "Ihr habt doch schon alles". Aber das ist noch lange nicht so!

    Nur die Öffnung der Ehe ist echte Gleichberechtigung und ich für meinen Fall werde keine Partei mehr wählen, die sich nicht aktiv dafür einsetzt und dies ganz oben auf ihre Agenda setzt!
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#5 SAMAnonym
  • 08.05.2006, 14:50h
  • Sir Kellen hat Recht und es kann einen nur erfreuen, daß ein großartiger Schauspieler und Mensch in seiner Position das sagt und anprangert! Sicher ist ein kleiner Schritt auch was, aber nur wenn man sagt das es nicht genug ist, kann es weiter gehen!
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