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  • 13. Januar 2004, noch kein Kommentar

Schanghai Der 39-jährige Shao Wei wurde wegen Zuhälterei zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Wei war der Besitzer der Schanghaier Schwulenbar Xinlong. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Barbesitzer im August drei Sexkontakte zwischen drei erwachsenen Schwulen vermittelt und dafür insgesamt 85 Yuan (8 Euro) erhalten zu haben. Die Polizei hatte auch die drei Männer und ihre Partner in zwei Wohnungen und einem Fünf-Sterne-Hotel festgenommen. „Ich habe niemanden darum gebeten, mir Geld zu geben“, verteidigte sich Wei in einem Interview mit der „China Daily“. „Es ist nie etwas Schlimmes in der Bar passiert, die Gäste haben nur getrunken und sich unterhalten.“ Bereits im Juli war ein Mann in einem ähnlichen Fall zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Auf Zuhälterei in „besonders schlimmen Fällen“ steht in China sogar die Todesstrafe. (dk)