Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4781

San Francisco (queer.de) - Bei der Wahl zum neuen anglikanischen Bischof von Kalifornien blieben drei aussichtsreiche Homo-Kandidaten erfolglos. Die Wahlberechtigten entschieden sich klar für den heterosexuellen Pfarrer Mark H. Andrus aus Alabama. Beobachter hatten damit gerechnet, dass einer der drei homosexuellen Kandidaten - Pfarrerin Bonnie Perry aus Chicago, Pfarrer Robert Taylor aus Seattle oder Pfarrer Michael Barlowe aus San Francisco - das Rennen machen würde. Seit der Wahl des schwulen Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire queer.de berichtete im Jahre 2003 war es in der 77-Millionen-Mitglieder zählenden anglikanischen Glaubensgemeinschaft zu heftige Kontroversen gekommen. Insbesondere konservative afrikanische Diözesen drohten offen mit einer Kirchenspaltung. Der neu gewählte kalifornische Bischof Andrus ist jedoch selbst ein großer Unterstützer von Schwulen und Lesben in der Kirche. Er sagte nach Angaben der "New York Times", dass er für alle Menschen da sei "für Schwule und Lesben, egal ob Single oder verpartnert, für Frauen, alle ethnische Minderheiten, kurzum: für alle Menschen. Ich möchte dem Vorbild von Jesus Christus folgen, der auch niemanden ausgeschlossen hat." (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
Schwuler Bischof: Gebet bei Obamas Amtseinführung

Der offen schwule anglikanische Bischof Gene Robinson wird beim Auftakt der Feierlichkeiten für Barack Obamas Amtseinführung als 44. US-Präsident am Sonntag das Gebet am Lincoln-Denkmal sprechen.
#1 Adrian AhlhausAnonym
  • 08.05.2006, 13:47h
  • Warum auch sollte sich eine Religionsgemeinschaft selbst zerfleischen, wenn's einen Kandidaten für den kirchenpolitischen Kompromiss gibt? Und letztlich ist es vom religiösen Standpunkt aus vollkommen gleichgültig, ob der Segen von einem hetero- oder homosexuell orientierten Bischof kommt.
    Aber immerhin, eine breite Diskussion über eine gelebte Sexualität ist die einzige demokratische Form der Meinungsbildung in einer Gemeinschaft. Da gibt es dann irgendwann diejenigen, die ihren Standpunkt durchsetzen werden. Das haben dann alle zu akzeptieren - so schwer es fällt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SAMAnonym
  • 08.05.2006, 14:40h
  • Gewählt ist gewählt und ob er Symbol des Kompromiß ist oder die Wählenden ihn einfach wollten spielt dabei keine Rolle. Denn die Hauptsache ist die Nächstenliebe. Und sollen doch die konservativen austreten( keine Spaltung da die anglikanische Kirche keine Einheitskirche ist) müssen Sie das tun. Nur eins ist sicher die finaziell gutgestellten anglikanischen Gemeinden der USA werden sich weder von Afrika ( wo hier eh die meisten glauben es wäre katholisch ) noch von der englischen Mutterkirche ihren Kurs diktieren lassen und das ist auch gut so!"
  • Antworten » | Direktlink »