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London. Der britische Politiker Mark Oaten hat in einem Beitrag für die Sunday Times Gründe dafür genannt, warum er eine Sex-Affäre mit einem Callboy hatte. Angst vor dem Altern und der enorme Druck durch seine Arbeit als Führer der Liberaldemokraten hätten eine Art Fluchtimpuls ausgelöst. "Ich habe versucht, mir einen kleinen privaten Raum zu schaffen", meinte er. Oaten, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, musste seine Ämter aufgeben, nachdem im Januar die Medien seine Affäre mit einem Callboy publik gemacht hatten. "Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich keinen Zweifel an meiner sexuellen Orientierung", gab der Politiker zu. "Aber ich denke nun, das Sexualität nicht nur schwarz und weiß zu betrachten ist." (cs)



#1 WisczinskAnonym
  • 09.05.2006, 16:46h
  • Genau nicht nur schwarz und weiß , auch grau die es bevorzugen zu heiraten und so tun als ob. Und der Callboy ( keine Callgilrl ) ist ja dann auch völlig logisch*fg!
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#2 SvenAnonym
  • 09.05.2006, 18:47h
  • Schön, dass ein Politker mal zugibt, dass die Welt nicht so einfach ist, wie die Medien uns immer glauben machen wollen.
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#3 Richard SorgeAnonym
  • 09.05.2006, 19:23h
  • Herr Oaten ist aufrichtig zu beglückwünschen. Globalisierungsopfer, bekommen ja nicht häufig in einer großen britischen Zeitung Platz eingeräumt, um der Menscheit die Zeiten der Zweifel an ihrer sexuellen Orientierung mitzuteilen.
    Ich werde mich nun bei meinen heterosexuellen Freunden kundig machen,
    ob sie bei ihrem Umgang mit Arbeitszwang
    und Triebverzicht schon ähnliche Lösungen
    in Betracht gezogen haben. Es würde mich schon ein kleines bißchen ärgern, wenn sie mir das jahrelang verschwiegen hätten.
    Ich hoffe es lag nicht an mir. Ein bißchen eitel ist man ja schon.
    Da es sich bei diesem Politiker um einen
    Liberaldemokraten handelt, gehe ich aber
    eher davon aus, dass er nur laut heuchelt.
    Feigheit hat ja im liberalen Milieu üppige Rückzugsräume. Floß Geld ?
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#4 SaschaAnonym
  • 09.05.2006, 23:01h
  • Meine Güte, die ersten beiden Kommentare sind an Naivität (in mehrfacher Hinsicht) wirklich nicht zu überbieten...
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#5 SaschaAnonym
  • 09.05.2006, 23:05h
  • Sorry, ich korrigiere mich: Die Naivität in Folge gesellschaftlicher Gehirnwäsche hat offenbar nur den zweiten Kommentatoren befallen...

    Dem ersten, vor allem aber dem dritten möchte ich hiermit ausdrücklich zustimmen!
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#6 martinAnonym
#7 SAMAnonym
  • 10.05.2006, 15:24h
  • Wer versteht schon die Welt Martin ?! Wohl die wenigsten, aber aus beruflicher Frustation würdest du als Schwuler doch auch nicht als erstes zur einer Nutte rennen oder? Also versuchen wir die Welt zu verstehen und erkennen, daß manchen hier eine halbe Wahrheit lieber ist als gar keine!
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#8 StefanAnonym
  • 11.05.2006, 11:40h
  • Also stressbedingtes Fremdgehen von Leuten in Führungspositionen wenn die Frau gerade mal nicht will(was ja auch kein Wunder ist, schließlich hat sie ja häufig auch nicht den Kerl sondern die Führungsposition geheiratet), ist ja nicht gerade eine neue Ausrede. Das der Seitensprung ein Kerl ist, hört man doch eher selten(wobei es alles andere als selten vorkommt *fg*).

    Naja, nu versucht das Würstchen halt wenigstens den letzten Rest seines Rufes zu wahren und seine Ehe will er ja auch nicht aufgeben(schon allein des Rufes wegen!). Also wird halt ein kleiner Drahtseilakt vollzogen("Schwulsein ist okay, aber bei mir wars halt nur eine kurzzeitige jobbedingte Irritation.Bla bla").
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