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Berühmter Fotograf trifft Pornomodels: Howard Roffman im queer.de-Interview über seinen neuen Bildband

Von Dennis Klein

Der 52-jährige Amerikaner Howard Roffman ist seit seinem Werk "Three" aus dem Jahre 1991 der schwule Albert Einstein der Fotografie. Jetzt ist er mit einem anderen Schwergewicht homosexueller Sinnesfreude zusammen gekommen: den Jungs von Bel Ami.

In einem 228-seitigen Prachtband hat der Bruno Gmünder Verlag nun das Ergebnis dieses Gipfeltreffens zusammengefasst. Sensibel und respektvoll dokumentiert Roffman hier wie auch in seinen vorhergehenden Werken die erwachende Sexualität junger Schwuler. Queer.de sprach mit dem in San Francisco lebenden Künstler.

Das Buch heißt "Howard Roffman meets the Boys of Bel Ami". Wie war das Meeting?

Das eine Meeting gab es nicht, denn ich kenne viele der Jungs schon seit Jahren. Ich mag sie alle sehr, speziell weil sie so kameradschaftlich miteinander umgehen. Sie verbindet eine einzigartige Beziehung, die mich als Fotograf angezogen hat.

Ist es anders, professionelle Porno-Darsteller zu fotografieren?

Manchmal schon. Denn Schauspieler oder professionelle Models sind ja drauf trainiert, eine Fassade aufzubauen. Meiner Meinung nach sind die Bel-Ami-Jungs aber anders. Sie sind sehr natürlich und waren nur sie selbst. Das fand ich sehr wichtig, denn ich will Menschen auf eine ehrliche Art und Weise fotografieren. Die Fassade interessiert mich nicht.

Wie lange hat das Shooting gedauert?

Wir haben acht Tage lang gearbeitet - sehr intensive acht Tage! Insgesamt habe ich 500 Rollen Film verschossen.

Hatten Sie denn schon mal Probleme mit heterosexuellen Models in einem schwulen Setting?

Nicht wirklich. Ich fotografiere normalerweise niemanden, der sich nicht wirklich wohl fühlt in seiner Haut. Ich will ja schließlich die Sinnlichkeit und die Verletzlichkeit meiner Models sehen. Mache Fotografen arbeiten damit, Spannungen zu erzeugen, aber so gehe ich nicht vor. Außerdem habe ich herausgefunden, dass viele Männer, die sich als heterosexuell bezeichnen, auch gerne sinnlich und zärtlich zu anderen Männern sind.

Wen würden Sie gerne noch fotografieren?

Ach, so gut wie jeden süßen, jungen männlichen Star! Ich denke, bei den meisten wird nichts daraus werden, da ich eindeutig ein schwuler Fotograf bin. Meine Arbeit zelebriert nun mal das Schwulsein! Für viele männliche Stars wäre das nicht gerade förderlich für die Karriere.

Howard Roffman: The Boys of Bel Ami, Fotobuch, 228 Seiten, Duoton, Hardcover, 27 x 29 cm, Bruno Gmünder Verlag, 59,95 €



#1 seb1983
  • 10.05.2006, 16:55h
  • alle Pornodarsteller bauen eine Fassade auf, aber doch nicht die Jungs von Bel Ami, die sind gaaaaanz natürlich, und natürlich waschen sie weißer als weiß, ohje....

    Naja wenn man mit ihnen gearbeitet hat dann kann man ja keine AntiWerbung machen. Aber das klingt schon schwer wie bei Pornosternchen "mein Orgasmus ist immer echt"
    Und wie hat ein Pornoregisseur mal so schön gesagt: am einfachsten dreht es sich mit Heteros, denen gehts nur ums Geld und Haarfarbe und Stellung ist denen ehe egal *g*
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#2 MartinAnonym
  • 11.05.2006, 10:07h
  • >>der schwule Einstein der Fotografie<<

    = bildungsfreier Sprachschrottausstoss (siehe auch "geistige Gülle")

    Was bitte, Dennis Klein, hat ein heterosexueller Nobelpreis geehrter PHYSIKER mit einem homophilen Fotografen von Pornobubis gemein???

    Albert E. dürfte Ihnen für diesen Vergleich in den Arsch treten.
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#3 Holga-WaldaAnonym
#4 Richard SorgeAnonym
  • 11.05.2006, 11:42h
  • @) Martin

    Sehr geehrter Herr Martin !

    Nach meiner Kenntnis bevorzugte Herr Einstein unspektakuläres Geschehenlassen.

    Seine Forschungsergebnisse ließ er
    von seiner sehr vertrauten Sekretärin abtippen und immer eine Nacht in ihrer
    Wohnung. Die nette ältere Dame konnte sich in den 70er oder 80er Jahren gegenüber CIA und FBI nicht erinnern, dass
    sie ein Zimmer an ihre Sekretärin vermietete. Schlüsselerlebnisse.
    Es handelte sich bei den Texten nicht um
    Vorträge die Einstein als Mitglied der Deutsch-Sowjetischen Freundschaftsgesellschaft hielt, also weniger um Wort- als um Kernspalterei.
    Unterhosen und Socken soll er im Sommer nicht getragen haben.
    Sehr symphatisch.
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#5 MartinAnonym
  • 11.05.2006, 22:57h
  • Sie wiederum, Sorge, verteidigen diesen unverfrorenen, hirnrissigen Vergleich (Einstein/Pornomodelfotograf) mit einem dermassen vorbeiquatschenden Gequake, dass ich mir ernstlich Sorge um Sie mache.
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#6 OttakringerAnonym
  • 13.05.2006, 09:55h
  • Ähem, geht es hier bei den Kommentaren noch um den Bildband, oder dient das alles mal wieder nur irgendwelchen smarten Typen, um sich mit Spitzfindigkeiten anzuwichsen? Meine Fresse, die halbgebildeten Trolle sind echt die schlimmsten...
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#7 SaschaAnonym
  • 19.05.2006, 03:17h
  • @seb1983:

    Ich bezweifle deine Behauptung, dass es sich mit Heteros "am leichtesten" dreht. Und ebenso bezweifle ich, dass Darsteller in Homo-Pornos wirklich heterosexuell sein können...

    Vor allem aber sollten wir meines Erachtens Filme von Darstellern, die sich als heterosexuell bezeichnen, nicht unterstützen, denn sie ziehen damit nicht selten die homosexuelle Identität ins Lächerliche.

    Insbesondere möchte ich - wenn überhaupt - authentische Filme von authentischen Schwulen sehen und nicht von Leuten, die dann beispielsweise bei "Big Brother" die Hete markieren!
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#8 seb1983
  • 19.05.2006, 18:07h
  • Es ist n Porno, was daran ist bitte schön authentisch??? Spaß haben die Leute daran nicht so wirklich, hab leider den Namen von einem sehr guten Film vergessen, in dem es um das Porno Geschäft ging, du poppst in einem Raum mit 20 Leuten, Beleuchter, Tontechniker etc etc, musst ihn auch noch so reinstecken dass man was sieht. Danach vergeht einem schon fast die Lust sowas zu sehen. Spricht eindeutig für die Produktion wenn es am Ende gut aussieht.

    Von mir stammt es nicht, dass es da verdammt viele Heteros gibt, sondern von genug Regisseuren (man war ja auch mal jung und hatte kein Internet da waren peep liebe sünde und co ja noch spannend) und da viel die Aussage öfter.

    Und: Wenn vor ner Kamera rumpoppen schwule Identität ausmacht dann ist das nur arm!!
    Wenn Jungs in der Schule zusammen wichsen oder Kumpels sich besoffen gegenseitig einen runterholen ist das auch nicht schwul sondern so sind Männer halt.

    Liebe Treue Partnerschaft, wenn ich das mit einem Mann teilen will, dann bin ich schwul!! Meine Definition, die ein Stück über Sex rausgeht.
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#9 jewish1972Profil
  • 22.02.2007, 21:01hArmilla. Granada
  • Was für aussergewöhnlich hat die Vewgleichung A. Einstein-dieser R. Hoffman? Herr Einstein war ein nummer ein in Physik und Wissenschaft, und dieser Kerl scheint dasselbe zu sein in die Welt der Fotografie.
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