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Berlin (queer.de) - Deutschlands Vertreter beim Eurovision Song Contest, Texas Lightning, haben den ersten Platz der deutschen Single-Charts erobert. Der Song "No No Never" wird am 20. Mai im Finale in Athen mit der achten Startnummer ins Rennen gehen. Laut dem irischen Wettbüro "Paddy Power" stehen die Chancen für ein gutes Abschneiden nicht schlecht: Mit einer Wettquote von 18:1 liegen Texas Lightning derzeit auf Platz sieben. Angeführt werden die Quoten aktuell von Griechenlands Superstar Anna Vissi ("Everything") und Schwedens Carola ("Invincible"). Die fünf Mitglieder von Texas Lightning werden bereits am Sonntag, 14. Mai, in die griechische Hauptstadt reisen - und haben dann laut dem NDR ein dichtes Programm vor sich. Die ersten Proben für das Finale finden bereits am darauf folgenden Montag und Dienstag statt. Auf jede Probe folgt eine Pressekonferenz zum Auftritt - insgesamt sind ca. 2.000 Journalistinnen und Journalisten für das Spektakel akkreditiert, so viele wie nie zuvor. (jg)



#1 madridEUAnonym
  • 10.05.2006, 13:53h
  • Weshalb aber nun fast alle Länder in der alles gleichmachenden englischen Sprache singen müssen, bleibt mir ein Rätsel. Aber sicher gibt es auch dafür einen Grund ????
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#2 DudelAnonym
#3 MichaProfil
  • 12.05.2006, 08:18hMünchen
  • @Dudel
    Nun, KÖNNEN trifft es nicht ganz.
    Sie DÜRFEN vielleicht, aber KÖNNEN im Sinne von super Englisch singen, das können die wenigsten. Manchmal frage ich mich, ob das wirklich Englisch ist, was viele da von sich geben.
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#4 MichaProfil
  • 12.05.2006, 09:21hMünchen
  • Zitat: Insgesamt sind ca. 2.000 Journalistinnen und Journalisten für das Spektakel akkreditiert.

    Aus meiner persönlichen Beobachtung sind 80 Prozent der Akkreditierten keine echten Journalisten, sondern Fans oder bestenfalls Schreiberlinge für Eurovisions Fanmagazine. Elmar Kraushaar hat diese Spezies in der taz mal ganz treffend "Eurovisons-Krähen" oder "Grand-Prix-Elsen" genannt.

    Nachzulesen unter:

    www.taz.de/pt/2001/05/22/a0146.1/text
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#5 madridEUAnonym
  • 12.05.2006, 13:37h
  • Ach @Micha: Mir geht´s nicht einmal darum, die sowieso meist seichten Texte zu verstehen, die man ja auch oft in der eigenen gesungenen Muttersprache nicht recht mitkriegt. Schade finde ich, dass ein Grossteil der Besonderheit des jeweiligen Landes dadurch verlorengeht, indem es auf die dominierende englische Sprache zurückgreift, was im Sprachgewirr der EU wohl unser Schicksal bleiben wird.
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#6 MichaProfil
  • 12.05.2006, 18:29hMünchen
  • @MadridEU
    Ich wollte damit auch nicht zum Ausdruck bringen, dass ein Gesang in Englisch per se gutheiße. Und ich stimme dir vollkommen zu, dass dadurch die Einzigartigkeit der verschiedenen Sprachen und Kulturen verloren geht. Insofern finde ich es auch gut, dass zumindest Spanien, Frankreich, Monaco, Portugal und ein paar der osteuropäischen Länder ein Singen in der Landessprache vorschreiben. Dass das durchaus funktioniert und nicht automatisch einen schlechten Platz bedeutet zeigt doch das Abschneiden von Moldawien (6. Platz), Serbien-Montenegro (7. Platz) im letzten Jahr und wiederum Serbien-Montenegro (2. Platz) im vorletzten Jahr.
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#7 madridEUAnonym
  • 12.05.2006, 20:09h
  • @micha: Bin nicht so genau über das Abschneiden informiert, da mich im Grunde kaum ein Beitrag jemals begeistert hätte. Es ist dagegen seit Jahrzehnten Tradition in meinem Hause,
    dass wir uns beim Grand Prix alljährlich bei Häppchen und Wein gemeinsam mit Freunden köstlich amüsieren. Dazu hat bislang immer das Kunterbunt der einzelnen Länder in ihren eigenen Sprachen beigetragen, das mit Englisch nun alles etwas langweiliger wird.
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#8 DudelAnonym
  • 15.05.2006, 18:02h
  • Ich habe das Vergnuegen, gerade im Pressezentrum in Athen zu sitzen und noch einen beitrag hier abzulassen: ja, sie DUERFEN und was den deutschen beitrag angeht, so KOENNEN sie auch..den song hat die frontfrau geschrieben und als australierein sollte man schon annehmen, dass sie des englischen maechtig ist..*g* selbst ist man sehr voreingenommen, weil man schon, auch wenn man mit grand prix nix am hut hat, doch hofft, dass der eigene beitrag zumindest weiter oben landet, als im letzten jahr - daher fragt man lieber kollegen und nicht-kollegen aus anderen landern: die sehen den deutschen titel weit oben.. na sehen wir mal..und was das mit den 80% nicht-journalisten angeht... da hat einer es schon richtig auf den punkt gebracht. von den 2000 "journalisten" in athen sind MINDESTENS 1600 Fans.. ein bisschen nervig teilweise, aber auch eine besonderheit dieser veranstaltung..macht erstend die ganze woche sehr bunt und zweitens sehr homosexuell, denn von diesen 1600 sind bestimmt 1599 schwul..gruss aus dem ... schoenen(? hab von der Stadt noch nix gesehen) athen
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