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Bern Nach der Wahl der Mitglieder des neuen Menschenrechtsrates der UNO zeigen sich die Lesbenorganisation Schweiz "LOS" und die Schweizerische Schwulenorganisation "PINK CROSS" besorgt. "Wir fürchten um die Menschenrechte von Lesben und Schwulen", heißt es in einer Stellungnahme. Im gewählten Rat sind neu Staaten wie Saudi Arabien, Nigeria, Russland oder Polen vertreten. In Nigeria soll zurzeit ein neues Gesetz geschaffen werden, um gegen Homosexualität vorgehen zu können. In Saudi Arabien steht auf Homosexualität die Todesstrafe. In Polen und Russland wird die Demonstrations- und Meinungsfreiheit von Lesben und Schwulen erheblich verletzt. (cs)



#1 Adrian AhlhausAnonym
  • 11.05.2006, 13:48h
  • Na, da wird es viel zu reden geben. Denn wer die Tür zuzuwerfen wünscht, weil die Menschenrechte beispielsweise auch von Homosexuellen von vornherein nicht allgegegnwärtig anerkannt werden, der- oder diejenige zementiert die unhaltbare Situation.
    Man sollte die Chancen sehen, die im Menschenrechtsrat eröffnet werden.
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#2 SAMAnonym
  • 11.05.2006, 14:30h
  • NAtürlich hast du Recht, daß man einer neuen Organisation erstmal die Möglichkeit geben sollte zu agieren! Aber wenn man bedenkt , daß der alte UnRat aufgelöst wurde, weil Staaten die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen drin waren, ist ganz besonders die Berufung NIgerias ( Frauensteinigung/Homosexuellenhängen) und auch Saudi Arabiens eine Farce und taugt sicher nicht um den Menschen meh Vertrauen in ein solches Gremium zu geben!
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#3 yibahAnonym
  • 11.05.2006, 22:22h
  • Wenn diese Länder nicht in dem Rat wären, wäre die Lage dann besser? Was nützen uns alle schönen Beschlüße, wenn diese nicht umgesetzt werden.

    In vielen Ländern gab es, anders als in Deutschland, keine gesetzliche Verfolgung der Homos. Das half aber auch nicht viel, weil Homoablehung nicht unbedingt Gesetze bedarf. Und umgekehrt wird auch ein Schuh draus.

    Vielleicht kann man es auch mal positiv sehen: Indem ich diese Länder in einen Dialog bringe, kann man Dinge vielleicht auch verbessern.
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