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Jerusalem. Die Vorbereitungen zum World Pride 2006 in Israel laufen derzeit auf Hochtouren. Das melden die Organisatoren vom Jerusalem Open House, dem schwul-lesbischen Zentrum in Jerusalem. Der World Pride wird vom 6. bis 12. August stattfinden. Ursprünglich sollte er bereits im letzten Jahr durchgeführt werden, war jedoch wegen der angespannten politischen Lage durch den Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen verschoben worden. (queer.de berichtete)
Um für den neuen Termin zu werben, wird ein Promoteam in den kommenden Wochen durch die USA und Kanada touren. Der Pride-Marsch wird durch ein Open-Air-Festival, ein Filmfestival und mehrere Konferenzen begleitet. (cs)



29 Kommentare

#1 Adrian AhlhausAnonym
  • 11.05.2006, 14:01h
  • In Jerusalem? Das ist für die vielen konservativen Juden so provokativ, als würde vor dem Petersdom ein CSD veranstaltet.
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#2 SaschaAnonym
  • 11.05.2006, 15:53h
  • @ #1:

    Ach ja, und deshalb sollten die bösen Schwulen die Werbung für ihren Lebensstil gefälligst sein lassen, denn schließlich wollen wir demokratie- und menschenrechtsfeindliche, reaktionäre Kräfte ja nicht unnötig provozieren?!

    Und wer weiß, wie viele unschuldige heterosexuelle Jungs, Mädchen, Männer und Frauen dadurch von der Homosexualität infiziert werden!
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#3 aquarius40Anonym
  • 11.05.2006, 16:27h
  • @ Adrian Ahlhaus
    es reicht ja schon, dass es in hier in Deutschland im Wallfahrtsort Altötting stattgefunden hat und ggf in diesem Jahr im Papst-Geburtsdorf stattfindet.
    Das ist noch schöner, als in Rom, denn da laufen genügend Schwestern in ihren Sutanen incognito herum.
    Dort ist tagtäglich CSD pur.
    Sage nur eins, beim Sekretär des Pastes, da weiß MANN ja auch nicht wirklich, was der so in seiner Freizeit treibt?
    Eins muss ich dem Papst ja zugestehen, Geschmack hat er. :-)
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#4 CelsiusAnonym
  • 11.05.2006, 16:54h
  • Was soll für konservative Juden so provokativ sein, vor dem Petersdom einen CSD zu veranstalten?
    Oder gar für gläubige Christen? Geht es nicht im christlichen Glauben um Nächstenliebe und Toleranz?
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#5 SvenAnonym
  • 11.05.2006, 18:46h
  • Tja, "Gläubige" reagieren meist sehr negativ. Werden aber in Jerusalem nicht nur Fundis der Juden, sondern auch der Christen und der Moslems auf die Barrikaden bringen. Da sind sich dann immer plötzlich alle Religionen einig.
    Ich find's gut!
    (Nicht dass die sich aufregen, sondern dass der World Pride dort stattfindet)

    Sascha: Wow, was Du gleich für Zusammenhänge siehst, um auf anderen rumzuhacken, auch wenn es nirgends steht. Toll!
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#6 SAMAnonym
  • 11.05.2006, 19:54h
  • Im Christlichen Glauben ja aber nicht hier:-)!
    Ausserdem findet auch in rom CSD statt und nicht erst seit gestern! Meien Güte was machen die Schwulen nur , wenn ihnen mal das Feindbild Kirche abhanden kommt? Dann müssen sie doch glatt jemand anderes suchen, der für alles und jeden die Schuld trägt!
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#7 SaschaAnonym
  • 11.05.2006, 20:44h
  • @SAM:

    Besten Dank für diesen Beitrag, mit dem du endgültig deine historische Unwissenheit und gesellschaftspolitische Naivität unter Beweis gestellt und zudem deutlich gemacht hast, auf wessen Seite du stehst.

    Ob es dir in deiner religiösen Euphorie gefällt oder nicht: Die "christlichen" Kirchen sind zum allergrößten Teil dafür verantwortlich, dass wir nach wie vor in einer Gesellschaft leben, die ihre Institutionen eben nicht über demokratische Werte und universale Menschenrechte definiert, sondern gemäß der verlogenen kirchlichen Scheinmoral.

    Eine Gesellschaft, in der jeder vom ersten Tag seines Lebens auf EINE ganz bestimmte Lebensweise getrimmt und Vielfalt eher als negativ denn als selbstverständlich dargestellt wird!!!

    Das war, ist und bleibt in erster Linie ein Ergebnis der kirchlichen Macht- und Angstpolitik und nichts anderes. In der Tat müssen wir den politischen Eliten noch sehr viel größere Vorwürfe machen, denn ihre Aufgabe wäre es gewesen, die Werte der Aufklärung und damit die Säkularisierung ohne jede Abstriche durchzusetzen. Aber das ist bis zum heutigen Tage nicht geschehen!
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#8 björnmAnonym
  • 11.05.2006, 21:03h
  • @) celsius

    Sehr schön, kaum versucht es
    Herr Ahlhaus
    mal mit einem Satz, geht´s schief.

    komzerwative görmanissden wehren
    profoziert.
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#9 andyAnonym
  • 12.05.2006, 11:12h
  • @celsius. ich stimme mit dir total überein.
    du hast recht! tool, was du geschrieben hast.
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#10 Adrian AhlhausAnonym
  • 12.05.2006, 12:19h
  • Was soll denn das Christentum anderes getan haben als andere nichtchristlich aber ebenso religiöse geprägte Gesellschaften? Den Unterschied zwischen den Kichen und den sich christlich nennenden Gemeinschaften lasse ich außenvor,.ebenso die Unterschiede in katholisch, lutherisch, reformiert, alt-katholisch, freikirchlich und anderes, denn es ist nicht hilfreich.
    In einem eindeutig nichtchrislichen und dennoch religiös geprägten Land wie der VR China (Buddha, Tao, Konfuzius - ich weiss, diese Zusammenstellung ist strittig, hat jedoch religiöse Merkmale der Moral) haben homosexuell geprägte Menschen einen schweren Stand, werden immer wieder als psychisch Krank gebranntmarkt und unerliegen im günstigsten Fall einem algemeinen Hohnfelächter. - Dieses Verhalten hat Traditio, seit Jahrhunderten.
    In ganz Schwarzafrika werden Homosexuelle Menschen keine allgemeine Akzeptanz finden, und Diskrimierung bis hin zu Repressalien von homosexuell auftretenden Menschen gehört zum guten Ton. Dies gilt im allgemeinen auch bei den Volksgruppen mit einer Naturreligion.
    Also, historisch verhielt sich das Christentum nicht anders als der weltweite Maßstab war und vielfach heute ist.
    Warum in einigen Kommentaren immer wieder so getan wird, als dürften im Christentum nicht Menschen sondern müssten gottgleiche Gestalten die Leitung haben?
    Nur weil das Christentum uns ganz selbstvertständlich umgibt, uns also schon biographisch nahe liegt? Vielleicht deshalb wird es mit der 'Historie' gleichgesetzt und alles Denken darüber in den Eintopf einer eigenen, weil leidenden Befindlichkeit gedrückt.
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