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Ohio In Ohio sind Demonstrationen in der Nähe von gerade stattfindenden Beerdigungen nicht mehr gestattet. Das vom Parlament verabschiedete Gesetz ist eine Reaktion auf wiederholte Aufmärsche von Anhängern der baptistischen Westboro Kirche bei Beerdigungen von im Irak-Krieg getöteten Soldaten. Sie zeigten dort Transparente, auf denen unter anderem zu lesen war: "Gott sei Dank für selbstgebaute Bomben", "Gott sei Dank für tote Soldaten" oder auch "Gott hasst Schwuchteln". Künftig dürfen solche Demonstrationen sich nur noch bis auf 300 Metern den Trauernden nähern. Die Baptisten betreiben auch die Website "God Hates Fags". (cs)



#1 SaschaAnonym
  • 12.05.2006, 12:57h
  • (Neo-) Faschismus sollte in einer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung grundsätzlich verboten sein - nicht nur bei Beerdigungen!
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#2 xapplexAnonym
  • 12.05.2006, 16:13h
  • Demonstrationen in der Nähe von Beerdigungen sind eine Form von Stalking, deshalb finde ich das Verbot in Ordnung.
    Aber Freiheit und Demokratie leben davon, dass jeder ohne Angst vor Repressalien seine Meinung sagen darf, egal wie absurd oder unerträglich sie für andere sein mag. "Faschismus" ist kein Straftatbestand. Wichtiger scheint mir, dass Delikte wie Bedrohung, Körperverletzung oder Tötungsverbrechen auch hierzulande etwas spürbarer geahndet werden.
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#3 geilerdomiAnonym
  • 12.05.2006, 17:07h
  • @sascha: auch in der BRD leider noch nicht realität, was du sagst. Denn deine aussage ist im grunde genommen richtig, nur das sich ein Polizeipräsident im vorfeld des morgigen aufmarsches der rechtsextremen NPD erlaubt, man müsse gegen die "störer" vorgehen, macht ihn auch nicht gerade zu einem FAN des GG der BRD. Denn, wer ist denn der "STÖRER"?? Eher die Nazis...

    Daher kommt dann auch der spruch: "Deutsche Polizisten schützen die Faschisten", so wie letztes jahr in Braunschweig(OB Hoffmann, Ex-.Funktionär der NPD, jetzt CDU) fasst Tausend friedliche Demonstranten grundlos eingekesselt wurden...

    Naja, in der BRD ticken die Uhren halt anders....

    zumindest anscheinend...

    Gehlens Vermächtnis an das deutsche Volk
    Die Erinnerungen des einstigen CIA-Offiziers James H. Critchfield erhellen die Vor- und Frühgeschichte des BND. Mit Hilfe von Naziverbrechern wurde ein »moderner, gut organisierter Nachrichtendienst aufgebaut«.
    von Von Otto Köhler
    -->
    www.jungewelt.de/2006/05-11/017.php

    Polizei droht mutmaßlichen Antifas
    Vor NPD-Aufmarsch in Göttingen: Neue »Gefährderanschreiben« versendet
    von Von Max Eckart
    -->
    www.jungewelt.de/2006/05-11/006.php

    »Solche Leute gehören raus«
    19jährige Äthiopierin darf in Bayern nicht zur Schule gehen. Ausländeramt meint: Zuviel Integration könnte spätere Abschiebung erschweren
    von Nick Brauns
    -->
    www.jungewelt.de/2006/05-12/055.php

    Räumungsklage gegen Neonazis
    Umtriebe neofaschistischer Szeneläden werden Dortmunder Lokalpolitikern langsam unheimlich
    von Markus Bernhardt
    -->
    www.jungewelt.de/2006/05-12/056.php
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#4 SAMAnonym
  • 12.05.2006, 17:09h
  • Besonders tragisch das diese selbsternannten Gottesanbeter :-) sich über alles wegmachen!
    Wer Krieg und Bomben gut findet, sollte mal in denselbigen ziehen! Vielleicht kämen sie dann nicht zurück! Sowas sollte da hat @ 1 Recht immer verboten sein!
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#5 Holga-WaldaAnonym
  • 12.05.2006, 18:46h
  • Die geistig ärmsten Opfer im unmittelbaren Herrschaftsgebiete der
    200 reichsten Familien Nordamerikas
    sind wohl wirklich am Ende der Geschichte angekommen.
    Es waren eben auch Bestattungen die den homo sapiens von anderen höherentwickelten Säugetieren unterschied.
    Ist so ein Fall aus einem anderen Land bekannt ?
    Toben bei einem Staatsbegräbnis eines Despoten, würde ich wahrscheinlich auch noch auf die Reihe kriegen. Aber trotz meines Hasses auf Faschisten, käme ich nie auf die Idee eine nicht propagandistische Bestattung zu stören.
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#6 KlausAnonym
  • 12.05.2006, 20:45h
  • Das Demoverbot halte ich voll in Ordnung. Das politische Geschehen sollte im Tod auch einmal halt machen können.
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