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  • 15. Mai 2006, noch kein Kommentar

Meisterwerk der Satire: der Roman "Glamorama" von Bret Easton Ellis.

Von Carsten Weidemann

Mit "Glamorama" ist Bret Easton Ellis, dem Enfant terrible der amerikanischen Literaturszene, sein satirisches Meisterwerk gelungen. Die turbulente Geschichte des Models Victor Ward, der unversehens aus der oberflächlichen Welt der High Society in einen Sog aus Gewalt und Terror katapultiert wird, ist eine gnadenlose Kritik an den Auswüchsen unserer Gesellschaft.

Bret Easton Ellis, geboren 1964 in einem Vorort von Los Angeles, wohnhaft in New York City, gilt spätestens seit seinem Skandalbuch »American Psycho«, das im Jahr 2000 als Film in die Kinos kam, als einer der kontroversesten, aber auch sprachgewaltigsten jungen Autoren seiner Generation.

Mit 19 Jahren schrieb er seinen Debütroman »Unter Null«, einen schonungslosen Zustandsbericht über das dekadente aber orientierungslose Leben der Yuppies in den 80ern, der 1996 erfolgreich verfilmt wurde.

Glamorama, Bret Easton Ellis, Joachim Kalka, Heyne, 827 Seiten, 9,95 €

22. Mai 2006