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Hamburg (queer.de) - Mit einem Gottesdienst will die St. Georgskirche am Hamburger Hauptbahnhof am 28. Mai den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus Gedenken. Bischöfin Maria Jepsen wird die Predigt halten. Es sei "dringend an der Zeit, auch diese Facette nationalsozialistischen Mordens ans Licht zu bringen und die Opfer öffentlich zu betrauern", sagte Jepsen dem Evangelischen Pressedienst zu dieser erstmalig stattfindenden Gedenkveranstaltung. (cw)



21 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 18.05.2006, 18:50h
  • Da hat sie recht, es wurde wirklich langsam Zeit!
    Dennoch finde ich es gut, dass eine christiliche Kirche sich dem Thema endlich mal annimmt.
    Und wann gedenkt die Kirche den homosexuellen Opfern der BRD?
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#2 wiwiAnonym
#3 rudolfAnonym
  • 18.05.2006, 20:27h
  • Tja, Kirche ist nicht gleich Kirche und für einen protestantischen Marianismus (a la Maria Jepsen) bin zumindest ich durchaus zu haben!
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#4 thomasAnonym
  • 18.05.2006, 23:13h
  • ..., da koennten sich die katholiken mal eine scheibe abschneiden. aber leider ist unter paepstin benedicta XVI. kein kurswechsel in der kath. kirche zu erwarten!!!
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#5 rubberbikercgnhAnonym
  • 19.05.2006, 01:47h
  • Eine erfreuliche Nachricht, aber schlecht geschrieben: die Bischöfin will sicher nicht
    "den Opfern Gedenken", sondern
    "der Opfer gedenken".
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#6 joshAnonym
  • 19.05.2006, 16:20h
  • jaja toll das sie nun 60 jahre nach kriegsende mitkriegen, das damals viele von uns ermordet wurden.
    nur vieles von dem geistigen boden der diskriminierung von heute wird in den kirchen gepflanzt, also wäre es mir lieber die kirchenleute würden auffwachen und heute anders handeln, sonst bleibt es ein propagandatrick oder bestenfalls eine idealistische einzelleistung einer bischöfin, die nicht sieht (oder sehen will) was ihre kirche tut. und da sind die evangelen nur wenig besser als die faschistoiden katholiken aus polen nur vornehmer. wers nicht glaubt gehe mal zur jungen gemeinde oder so und höre sich den sch... an.
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#7 erkanAnonym
  • 19.05.2006, 17:00h
  • @) josh

    meinst du milde formen von verlogenheit ?

    ich bin froh in einem zvivlisierten land zu leben,
    in dem kein lehrer auf die idee kommt,
    schiessbefehle für amerikanische grenztruppen
    an der inneramerikanischen zonengrenze reich/arm
    in einen kontext mit der innerdeutschen grenze zu bringen.
    man kann doch die wirtschaftlichen interessen der
    200 mächtigsten familien der usa nicht mit denen der
    mitglieder des ZK der SED vergleichen ? die wohnen
    doch viel schöner.
    das hat auch nichts mit selbstzensur zu tun,
    das ist ein lebensgefühl. säkular !
    die mit dem anderen lebensgefühl melden sich
    in geigneter weise !
    immer öfter, immer lauter, immer klarer !!
    säkular und religiös !!!

    aber gehen wir mal davon aus, dass die frau es gut meint. wahrscheinlich kennt die frau die strönungen in der evangelischen kirche recht gut.
    ein freund von mir ist pfarrer und weiss die bösen sinnvoll zu nehmen.
    er will ihr bestes............€...............
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#8 rudolfAnonym
  • 19.05.2006, 18:50h
  • @josh, erkan

    Die Bischöfin Jepsen kennt die reaktionären Strömungen innerhalb ihrer Kirche schon allein deshalb recht gut, weil sie als Frau in einem hohen geistlichen Amt, als Anhängerin eines Dialogs mit dem Islam, als Befürworterin von schwul-lesbischen Partnerschaftssegnungen usw. seit langer Zeit mit massiven Anfeindungen zu kämpfen hat. Sie ist aber unbeirrt geblieben.

    Innerhalb der ev. Kirche gibt es über ihren Fall hinaus aber schon mehrere Schuldbekenntnisse zur Schwulenverfolgung (Nachzulesen auf der webside der HUK). Ich denke, daß sich andere Konfessionen und Religionen (kath. Kirche, DITIB etc.) daran durchaus ein Beispiel nehmen können.
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#9 joshAnonym
  • 20.05.2006, 11:10h
  • @rudolf, erkan:

    ist jemand der nur 10 menschen tötet besser als jemand mit 100? jemand der hetzt besser als jemand der schlägt? ich habe auch schon mehr als einen pfarrer getroffen, einen christen jedoch noch nie. wer mag gehe mal in den berliner dom, pracht und prunk ohne gleichen.
    und zu der "guten" bischöfin: ich kenne sie nicht, mag alles richtig sein, jedoch der weg zur hölle ist mit guten vorsätzen gepflastert. so wie sie heute einen richtigen und guten gottesdienst abhält so wird sie morgen für die heiligkeit der familie und ausgrenzung homosexueller streiten.
    Es ist gut, das sie es überhaupt tut und ein zeichen des fortschritts, mehr finde ich aber nicht.
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#10 erkanAnonym
  • 20.05.2006, 15:12h
  • @) josh

    die ev. reclam-ausgabe des pertersdom in
    berlin halte ich persönlich in der vermarktungsfrage von menschenleben für
    weniger vergiftend als die neue blutkultstätte in dresden.
    da erstanden viele den ersten stein um ihn zu werfen. in form gebracht wurde eine begehbare klagemauer doitschen leids im
    zweiten weltkrieg. medienrummel inklusive.
    die relativierung von ursache und wirkung des II.wk wird den ev. doitschen waffeneinsatzsegnern helfen zu behaupten
    es sei besser jetzt für die eigenen ziele z.b. zigtausende menschen umzubringen, als den untergang des christlichen abendlandes zu riskieren.
    sharpings kriegslügen wurden auf einem evangelischen kichentag gefeiert, in einer halle, die nach dem ss-mann hans-martin schleyer benannt war. ob da christen waren ?
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