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Helsinki (queer.de) - Nach dem eindeutigen Sieg der finnischen Monster-Hardrocker Lordi beim Eurovision Song Contest, wurde in dem skandinavischen Land ausgelassen gefeiert. Das berichtet die Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung". Die Finnen bejubelten ihren größten nationalen Triumph "seit den Formel-Eins-Erfolgen von Mika Häkkinen" ("Süddeutsche") in Kneipen, Clubs oder daheim, weil Finnland von starkem Regenwetter heimgesucht wurde. "Hard Rock Hallelujah" habe überall im Land bis in den frühen Morgen gedröhnt, und nicht eine Beschwerde sei eingegangen, verkündete die Polizei. Wahrscheinlich soll gegen Ende der kommenden Woche ein Fest für die Monsterrocker in Helsinki steigen. Auch hier wollen die Eurovisions-Champions ihre groteske Monsterverkleidung nicht ablegen. "Lordi, das sind die Masken. Die Leute dahinter interessieren nicht", meinte Sänger Putansuu nach dem Sieg in Athen gegenüber der Presse. In Finnland hatte die Wahl von Lordi zuvor heftige Reaktionen ausgelöst. Tagelang berichteten die Medien über aufgebrachte Bürger, die bei Tageszeitungen wie "Helsingin Sanomat" anfragten, ob so ein "monströser Act" ihr Land vertreten dürfe. Mit ihrem Triumph sehen die Musiker von Lordi eine neue Grand-Prix-Ära heraufziehen. "Dieser Sieg ist nicht nur ein Sieg Finnlands, sondern ein Sieg der Rockmusik und für eine aufgeschlossene Geisteshaltung. Ein Sieg einer Minderheit", sagte Leadsänger Lordi bei der Siegerpressekonferenz. "Wir haben allen gezeigt, dass sich die Zeiten (für die Eurovision) geändert haben. Es gibt eben nicht nur Balladen und Pop." (jg)



#1 blumen-freundAnonym
  • 21.05.2006, 22:14h
  • recht hat er.
    bleibt wie immer nur zu hoffen, dass diese "minderheit", von der er spricht, die sich hier durchgesetzt hat, nicht schwulenfeindlich eingestellt ist.
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#2 UrseusAnonym
#3 DavidAnonym
  • 21.05.2006, 23:30h
  • Minderheit und schwulenfeindlich? War das jetzt etwa Hip-Hop und kein Rock?
    Das ist in Finnland Mainstream (die Band hatte schon Nr.1 Erfolge in ihrer Heimat) und die Skandinavier waren doch die ersten in Europa, was Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben angeht!
    So, und wenn jetzt jemand alten Grand-Prix Nummern trauert und das unwürdig sein soll, dieser Eurodisco-Einheitsbrei, wie er seit einigen Jahren von fast allen gemacht und kopiert wird, und nachdem die Punklte auch eher nach Sympathien vergeben werden, ist dem auch nicht würdiger.
    Kommt mal runter, wegen einer Rock-Nummer bleibt das nach wie vor ein Pop.Contest, der bis vor 10 Jahren übrigens noch eigentlich ein Schlager-Contest gewesen ist, in dem die Lieder auch ihre Länder repräsentierten. Komisch, da hat sich auch keiner gestört, das sich das geändert hat und jetzt Songs antreten, die mit dieser Tradition nichts mehr zu tun haben. Spannung bei der Punktvergabe und stilistische Präsenz ihrer Heimatländer, so wie man es früher gewohnt war? *KOTZ* schnarch... und Litauen waren sehr wohl besser als manch andere, da sie den Einheitsbrei einfach mal auf die Schippe genommen haben!
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#4 LuxuriaAnonym
  • 22.05.2006, 15:01h
  • Rock ist schwulenfeindlich? Partiell mag das sein. Für Lordi trifft es, wenn ich recht informiert bin, nicht zu. Im Gegenteil. Sänger Lordi äußerte sich vor dem Grand Prix, dass ihm "Viva la Diva" der Transsexuellen Dana International bisher mit am besten gefallen hätte. Ganz schön schwulenfeindlich, was? Auch wenn es vereinzelt homophobe Ausfälle in der Rockszene gab und gibt hat die Sparte auch Gegenbeispiele wie den offen schwulen Sänger Rob Halford ("Judas Priest") zu bieten. Der "Metal-God" ist eine gute Werbung für Tolleranz.
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#5 SvenAnonym
#6 SchwuppiAnonym
  • 23.05.2006, 02:14h
  • Also ich wollte auch mal meine Meinung zum diesjährigen Gand Prix loswerden und ich bin ja eigentlich nicht dafür das wir die Mauer wieder aufbauen und so Ost und West teilen, vielmehr sollten wir um alle 16 Bundesländer ne Mauer bauen und dann mit 16 Bundesländern beim Grand Prix teilnehmen, so wie das die anderen Länder auch tun. Vielleicht haben wir dnan ne Chance zu gewinnen. Also das ganze Spielchen da, war für mich mehr wie bedauernswert und hatte mit dem ursprünglichen Grand Prix wenig am Hut.
    Auch wenn man sich nicht mehr auf Chanson neschränkt so ist die politische Darstellung mancher Bundesländer mehr wie deutlich (war sie zwar bis jetzt jedes Jahr, aber noch nie so krass wie dieses)

    Leute lasst uns 16 verschiedene Flaggen nach oben haltnen und uns eine starkek Gemeinschaft sein auf dem Grand Prix, dann haben wir alle Chancen.

    Ich freu mich heute schon, wenn ich von Hessen nach Bayern fahre und an der Grenze meinen Ausweiss zeigen muss und Einreiseverbot bekomm weil ich schwul bin

    Leute, Leute, Leute...der Grand Prix ist nicht mehr das was er einmal war und man sollte sowas wirklich boykottieren, und da geht unsre GEZ hin :))

    Da versteh noch einer diese kaputte Welt
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#7 SchwuppiAnonym
  • 23.05.2006, 02:14h
  • Also ich wollte auch mal meine Meinung zum diesjährigen Gand Prix loswerden und ich bin ja eigentlich nicht dafür das wir die Mauer wieder aufbauen und so Ost und West teilen, vielmehr sollten wir um alle 16 Bundesländer ne Mauer bauen und dann mit 16 Bundesländern beim Grand Prix teilnehmen, so wie das die anderen Länder auch tun. Vielleicht haben wir dnan ne Chance zu gewinnen. Also das ganze Spielchen da, war für mich mehr wie bedauernswert und hatte mit dem ursprünglichen Grand Prix wenig am Hut.
    Auch wenn man sich nicht mehr auf Chanson neschränkt so ist die politische Darstellung mancher Bundesländer mehr wie deutlich (war sie zwar bis jetzt jedes Jahr, aber noch nie so krass wie dieses)

    Leute lasst uns 16 verschiedene Flaggen nach oben haltnen und uns eine starkek Gemeinschaft sein auf dem Grand Prix, dann haben wir alle Chancen.

    Ich freu mich heute schon, wenn ich von Hessen nach Bayern fahre und an der Grenze meinen Ausweiss zeigen muss und Einreiseverbot bekomm weil ich schwul bin

    Leute, Leute, Leute...der Grand Prix ist nicht mehr das was er einmal war und man sollte sowas wirklich boykottieren, und da geht unsre GEZ hin :))

    Da versteh noch einer diese kaputte Welt
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