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Chemnitz (queer.de) "Gaynial.net", eine studentische Initiative der Technischen Universität Chemnitz für homo- und bisexuelle Schüler und Studenten hat öffentlich Kritik an der Organisation Campus für Christus geübt. Die christliche Studentengruppe vermittelt homosexuelle Christen an die Organisation "Wüstenstrom", die diese therapeutisch zu Heterosexuellen "verändern" möchte. Nach dem vergeblichen Versuch, die Studentengruppe über Risiken und Nebenwirkungen derartiger "Therapien" aufzuklären, habe man jetzt auch bundesweit auf die Aktivitäten aufmerksam machen wollen. (cs)



15 Kommentare

#1 joshAnonym
  • 22.05.2006, 13:01h
  • richtig so.
    ich dachte solche umpolungsstrategien würde endlich im mülleimer der geschichte verschwinden. zum glück ist die würde des menschen bei uns unantastbar.
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 22.05.2006, 13:03h
  • Für mich gibt es nur eins: Null Toleranz bei 'Umerziehung' - Die zerstörerische psychische Wirkung bei den Delinquenten will ich nicht abwarten, bevor gegen die Initiatoren vorgegangen wird. - Schließlich muss man auch nicht das finale Ergebnis einer freiwilligen Zustimmung zur körperlichen Tötung abgewartet werden, um zu wissen, dass dieser 'Wille' existenziell zerstörerisch ist.
    Allein das allgemeine Angebot dieser pseudochristlichen Guppierung suggeriert Zweifelnden , dass es 'Erfolge' gäbe.
    Meine Meinung lässt sich nicht mit Gesetzen stärken; dafür ist die Auseinandersetzung vor Ort und in der Öffentlichkeit der richtige Platz - und das mediales Gegensteuern.
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#3 AngelAnonym
  • 22.05.2006, 13:40h
  • Ich hab vor ca 8 JAhren mal 2 Bücher dieser Organisation gelesen. Damit ist echt nicht zu spaßen ! Die Dinge, die dort stehen, sind weder psychiatrisch noch psychotherapeutisch wertvoll - es geht nur um Darstellung reiner Klischees gepaart mit angeblicher Therapie, die sicher zu vielen Begleiterscheinungen führt -> nur garantiert nicht zur Heilung. Den an Homosexualität ist nichts zu heilen.
    Es gibt sicher Probleme, die gerade in psychotherapeutischer Sicht vermehrt bei Lesben und Schwulen auftreten -> aber das hat rein gar nichts mit diesem Verein oder deren Publikationen zu tun. zu tun.
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#4 CelsiusAnonym
  • 22.05.2006, 14:13h
  • Ich vermute, es geht diesen Organisationen nicht einmal um den Erfolg solcher "Therapien", sondern um das Vermitteln des Eindruckes, daß Homosexualität therapierbar sei. Damit wäre es nämlich ein Merkmal, welches man beeinflussen kann. Und damit würde die Spezifizierung für Diskriminierung - "aufgrund eines Merkmals, das man nicht beieinflussen kann" - ausgehebelt werden.
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#5 joshAnonym
  • 22.05.2006, 14:41h
  • @celsius:
    ich würde denen keine solche intellektuelle strategie bescheinigen. wenn homosexualität therapierbar ist, ist es eine krankheit und somit nicht gleichwertig zur heterosexualität, und wenn nicht gleichwertig, dann minderwertig, was alle möglichen dinge in deren augen rechtfertigt. auch in unseren evangelischen kreisen findest du (manchmal hinter vorgehaltener hand) diese argumentation. auch das heucheln von mitleid für die "kranken" passt dann ganz gut ins christliche überlegenheitsbild. dadurch sind wir so gefährlich für die kirchen-macht denke ich, allein die existenz homosexueller bringt den überlegenheits und alleinigen wahrheitsanspruch der kirchen ins wanken. auf der familie und dem heterosexuellen vermehrungsfanatismus ist der ganze quark aufgebaut. für die leute die sonst nichts haben, auch oft das einzige was ihnen bequem selbstwertgefühl vielleicht sogar überlegenheit gibt. das macht sie gefährlich, siehe polen.
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#6 manni2Anonym
#7 seb1983
  • 22.05.2006, 15:33h
  • An Homosexualität ist weder etwas zu therapieren noch könnte man es, schwul ist eben genauso schwul wie hetero hetero ist!!!
    Solche Therapieversuche machen tatsächlich einen verdammt miesen Eindruck und werfen ein schlechtes Licht auf Homos!
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#8 linuxerAnonym
  • 22.05.2006, 15:36h
  • Ups!

    Also, das die Katholisch-Fundamentalistische Organisation "the call" entsprechend agiert, wusste ich schon. Und das es in den USA etwas wie "see the light" gibt, auch.

    Aber das dieser art perversionen in deutschland womöglich noch unter dem deckmantel der religionsfreiheit zugelassen werden, ist mir schleierhaft!!
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#9 metinAnonym
  • 22.05.2006, 16:12h
  • das ideologische unterfutter könnte vom
    vielgerühmten magnus hirschfeld sein.
    die dümmsten ehren ihn.
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#10 geilerdomiAnonym
  • 22.05.2006, 17:13h
  • @seb1983: "....schlechtes Licht auf Homos..."

    Also, ich würde mal sagen, das diese eher ein schlechtes licht auf heten oder besser auf Fundamentalistisch-Katholische-Pyromanen werfen!!

    Geistige brandstiftung ist genauso schlimm wie reelle brandstiftung!!

    wehret den anfängen!!
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