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Wien (queer.de) In der österreichischen Hauptstadt finden vor kurz vor der WM Aktionen gegen Homophobie im Fußball statt. So wird am heutigen Dienstag in einer Talk-Runde über das Problem homophober Fans, Spieler und Trainer diskutiert. Um sich anschließend gemeinsam das Fußball-Länderspiel Österreich gegen Kroatien anzuschauen. Zudem gibt es ein Freundschaftsspiel, organisiert vom schwul-lesbischen Sportverein "Aufschlag" und eine Queer-Party in einem Sportclub (cs)



#1 metinAnonym
#2 AlkisAnonym
  • 23.05.2006, 17:13h
  • Kleine Korrektur: Das Spiel am kommenden Freitag wird nicht von Aufschlag organisiert, sie werden dort nur den Ankick machen. Es ist das reguläre Regionalligaspiel Wiener Sportklub gegen Parndorf im Stadion des Sportklubs.
    Die heutige Diskussion findet im Rathaus statt. Mit dabei unter anderem Gerd Eiserbeck von den Hertha Junxx und der ehemalige Nationaltrainer der Österreichischen Mannschaft und jetzige Sportdirektor des SC Superfund Pasching Didi Constantini.
    Mehr Infos gibts hier:
    wien.gruene.at/fussball
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#3 markuskrefeld
  • 23.05.2006, 18:14h
  • Ich finde es gibt bald nichts erotischeres als wenn sich Sportler nach dem Wettkampf küssen und die Trikots tauschen!
    Ich beneide in dem Moment die Sportler!
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#4 SvenAnonym
  • 23.05.2006, 19:51h
  • Also ich kann nichts am Fussball finden.
    Und so gut sehen die Spieler ja nun auch nicht aus.

    Schade, dass unsere Bundesregierung nicht auch ein bisschen gegen Homophobie im Stadion arbeiten. Aber nee, heißt ja zu Gast bei Freunden und nicht zu Gast bei Schwulen ...
    Naja, letztlich wird's wohl eher ein Unwillkommen bei Feinden!
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#5 joshAnonym
  • 23.05.2006, 21:01h
  • was^heisst eigentlich "oaschwoam"? und das sich so viele sportler ritualisiert schwuler gesten bedienen, zeigt nur (durch die dunkle brille) was in den vereinen alles so totgeschwiegen wird.
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#6 SaschaAnonym
  • 24.05.2006, 16:46h
  • Es gehört zu den großen Ungeheuerlichkeiten in dieser Gesellschaft mit verheerender "erzieherischer" Wirkung gerade auf Jungs und junge Männer, dass der professionelle Fußball sich weiterhin Menschen verachtendes Ritual der Selbstvergewisserung einer im Grunde eben weiterhin homophoben Gesellschaft in Szene setzt.

    Nicht erst nach den medialen Verlautbarungen einzelner Funktionäre wissen wir, dass die Liste homosexueller Profi-Fußballer auch in diesem Lande lang ist!

    Solange professionelle Fußballer es sich auf Grund krankhafter, homophober Unterdrückungsgebaren angeblich nicht erlauben können, offen zu ihrer Identität zu stehen, sollte man eigentlich zum Boykott dieser perversen und lächerlichen Veranstaltung aufrufen!
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#7 Adrian AhlhausAnonym
  • 24.05.2006, 17:05h
  • @Sascha (1 oder 2 ?) - Wahrscheinlich die 2: ...'dass der professionelle Fußball' - Da geht es nunmal um das Erfassen einer möglichst großen Mehrheit. Wie soll man denn sonst mehrheitsfähig sein, aber zugleich neimandem auf die Füße tretend als quasi religiöse Veranstaltung den Fans möglichst konflikfrei die Attributen von Maske, Gesang und Tanz bieten?
    '...sich weiterhin Menschen verachtendes Ritual der Selbstvergewisserung' - Es liegt nun mal im Wesen einer religiösen Inbrunst, dass Konflikte ausgeklammert werden.
    ' einer im Grunde eben weiterhin homophoben Gesellschaft in Szene setzt.' - Warum sollten Fussball-Vereine mehr leisten als andere Mediatoren in der Gesellschaft? Beim Fussbal geht es - so sehe ich dies- ums Geld, und um nichts anderes.
    Das die Generation der älteren Honoratioren Fussballgeschäft ausstirbt, löst die Verhärtungen und Ängste möglicherweise auf die sanfte Art. Den Herrschaften da und dort schon jetzt mit einem Fussball von schwulen Jungs öffentlich die Neue Welt zu zeigen, ist bestimmt nicht verkehrt.
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#8 SaschaAnonym
  • 24.05.2006, 21:09h
  • Obiger Beitrag stammt von mir, dem hier seit längerer Zeit bekannten Sascha, d.h. wenn überhaupt dann "Sascha1"...
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#9 joshAnonym
  • 25.05.2006, 14:04h
  • @adrian:
    ich glaube nicht, dass es bei den sportvereinen nur um geld geht. gefährlich ist doch der professionelle fussball nicht, genauso wie das professionelle rattenrennen. gefährlich wird er, meine ich, weil es ein wesentliches mittel zur erziehung in deutschland ist und fussball ist dabei die sportart, die am meisten benutzt wird. und die schäden für die heranwachsenden sind enorm, kriegen sie doch beigebracht sexuelle gesten unter männern sind nach sportlichen erfolgen, in duschen (des vereins) etc. erlaubt nein erwünscht jedoch nie offen und mit schwul sein hat das nichts zu tun,klar. diejenigen die das aufnehmen, akzeptieren gleichfalls die angst, irgendwann mal die unsichtbare grenze zu überschreiten zwischen hetero-arsch-berührung in der dusche und schwulem igitt igitt. klar das man dann umso lauter homophob tut, denn wer am lautesten schreit, ist sicher der größte hetero.
    und so ist dieser ganze klüngel systemerhaltend und systemfördernd. alle freuen sich und mama freut sich noch, wenn sohnemann statt "scheisse" einfach "schwul" sagt. ist nicht so prollig!
    dumpfer mief aus dem letzten hinterhof ist die ganze sportmafia in diesem land und zwar von den profis oben bis den scheinbar so an der jungendlichen interessierten ehrenamtlichen.
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