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Rom (queer.de) Der italienische Kardinal Mario Francesco Pompedda hat sich gegen eine Gleichsetzung der Homo-Ehe mit dem Rechtinstitut der Ehe ausgesprochen. Zugleich erkannte in einem Zeitungsinterview der ehemalige Leiter des Vatikangerichts die Notwendigkeit an, im Staat eine rechtliche Regelung der faktisch zusammen lebenden homosexuellen Paare zu definieren. Das meldet Radio Vatikan. In einem solchen Gesetz könne es um die Eigentumsrechte gehen, um Pensionsansprüche und um Erbfragen. Aber es müsse das Wort "Pakt" oder Vertrag" gebraucht werden, denn diese Begriffe seien für die Ehe reserviert. Hintergrund sind Pläne der neuen Prodi-Regierung, ein Gesetz für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu verabschieden, wie es bereits in einigen Ländern Europas existiert. (cs)



25 Kommentare

#1 KlausAnonym
  • 23.05.2006, 12:26h
  • "Aber es dürfe müsse das Wort "Pakt" oder Vertrag" gebraucht werden, denn diese Begriffe seien für die Ehe reserviert."

    Liebe Redakteure, diesen Satz solltet ihr noch einmal genau unter die Lupe nehmen.
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#2 KlausAnonym
  • 23.05.2006, 12:26h
  • "Aber es dürfe müsse das Wort "Pakt" oder Vertrag" gebraucht werden, denn diese Begriffe seien für die Ehe reserviert."

    Liebe Redakteure, diesen Satz solltet ihr noch einmal genau unter die Lupe nehmen.
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#3 wolfAnonym
#4 rudolfAnonym
  • 23.05.2006, 13:13h
  • Der alte Herr ist wohl ein 'liberales' Fossil aus der Vor-Wojtila-Ratzinger-Periode. Ratzinger hat JEDE Form der rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften stets verteufelt und wird denn Herrn wohl bald zurückpfeifen.
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#5 ichAnonym
  • 23.05.2006, 13:26h
  • Also das Problem hab ich noch nie verstanden... Es geht doch nicht um die Bezeichnung, so lange Homo-Paare die gleichen Rechte/Pflichten bekommen/übernehmen können wie Hetero-Paare. Ist doch völlig wurscht, ob man das nun Ehe, Homo-Ehe, Homo-Pakt, vertragliche Homo-Lebensgemeinschaft oder sonstwie nennt...
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#6 SaschaAnonym
  • 23.05.2006, 13:55h
  • Oh mein Gott, da sieht man doch mal wieder, an welchen unnötigen Kleinigkeiten die sich festhalten... Ich finde, es ist auch egal, wie man es im Grunde nennt
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#7 erkanAnonym
  • 23.05.2006, 14:28h
  • @) sascha

    eigentlich hast du recht.
    ich möchte aber heiraten können, wenn ich das will. und ich möchte, dass das ehe heißt. und das genau mit der aussenwirkung, die diese krampfkrallen fürchten, wie der teufel das weihwasser.
    kulturell und machttechnisch hat der begriff immer noch eine mächtige funktion.wenn wir heiraten bröselt sie. wenn einer schwuler depp natürlich glaubt damit macht zu zementieren, dann natürlich nicht.
    nochmal zur erinnerung das ding ehe wurde der kirche genommen, kulturell blieb eine gewisse hegemonie. ich finde, man sollte da nicht stehenbleiben.
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#8 SaschaAnonym
  • 23.05.2006, 15:19h
  • VORSICHT!

    Der obige Sascha ist nicht der hier "bekannte" Sascha! Nochmals meine Bitte an die @Redaktion, einen Namen immer für denjenigen zu "reservieren", der sich hier zuerst unter diesem geäußert hat!!!

    Inhaltlich muss ich @Sascha(2) und @ich ganz klar widersprechen:

    Es geht hier nicht nur um irgendeinen schönen Namen, sondern darum, ob wir gesellschaftliche Institutionen wie "Ehe" und "Familie" endlich demokratisch und nach den Grundsätzen von Freiheit und Gleichheit definieren oder sie weiterhin der kirchlichen Unterdrückungs- und Machtpolitik überlassen!!!

    Die Trennung von Kirche und Staat muss endlich ohne jedes Wenn und Aber vollzogen werden!!!

    Die "Ehe" in ihrer jetzigen Form ist ein Instrument der verlogenen Angst- und Scheinmoral der Kirchen, die auf Ausgrenzung und Unterdrückung von menschlicher Vielfalt abzielt - wohlwissend, dass die Anerkennung dieser Vielfalt der kirchlichen Machtbasis, die schon immer auf Angst und Unterdrückung gerade im Bereich des Sexuellen beruhte, mehr als gefährlich werden wird!!!
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#9 dem martin sein lieblingstrollAnonym
  • 23.05.2006, 17:24h
  • Nur echt mit der Goldkante :)
    Wär ja noch schöner, wenn hier noch andere Saschas mit ihrem eigenen Namen posten könnten.
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#10 markuskrefeld
  • 23.05.2006, 18:12h
  • Dieser Mann ist so Weltfremd wie unsere Politiker der Partei mit dem C und der Partei mit dem F vorne!
    Gut, dass es noch andere Priester gibt - die sogar wie in Frankreich Homopaare im Gottesdienst segnen und die Bibel richtig deuten und lesen!
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