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Slubice (queer.de) - Die am 17. Mai in der polnischen Grenzstadt Slubice eröffnete Foto-Ausstellung "Sollen sie uns doch sehen" soll aus dem Foyer der deutsch-polnischen Gemeinschaftseinrichtung Collegium Polonicum (Europa-Universität Viadrina) wieder entfernt werden. Das meldet das Weblog ostblog.de unter Berufung auf die Veranstalter. Die Bilder, die 2005 unter anderem in Köln zu sehen waren, zeigen schwule und lesbische Paare aus Polen auf der Straße. Die Ausstellung ist ein Projekt der Kampagne gegen Homophobie. Laut den Organisatoren in S³ubice hätten sich zwei Lehrkräfte beschwert und mit der Beendigung ihrer Lehrtätigkeit an der Universität gedroht. Daraufhin habe der Leiter des Collegium Polonicum beschlossen, die Bilder aus dem frei zugänglichen Foyer in einen abschließbaren Raum zu bringen. (cs)



52 Kommentare

#1 RalfAnonym
  • 25.05.2006, 11:03h
  • Da Lehrkräfte, die an einer Hochschule durch Erpressung die Entfernung einer Fotoausstellung aus dem Foyer erzwingen wollen, als Professoren nicht tragbar sind, hat man allen Grund, die Ausstellung an ihrem Ort zu belassen und diese Antiwissenschaftler damit zum freiwilligen Abgang zu bewegen - so spart man sich wenigstens die Mühe, sie entlassen zu müssen. Es ist erstaunlich, dass solche Erpressung an einer Universität funktioniert, die sich dem europäischen Gedanken verpflichtet fühlt. Ich fühle mich an Vorgänge aus den 30er Jahren erinnert und bin froh, dass Gesine Schwan, unter deren Präsidentschaft das möglich ist, nicht zur Bundespräsidentin gewählt wurde. Wer nicht einmal am eigenen Hause die Kunst- und Meinungsfreiheit durchsetzen kann, taugt nicht für das höchste Staatsamt.
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 25.05.2006, 12:18h
  • Zumindest sollte es Widerspruch geben von vielen Seiten.
    Eine Möglichkeit ist der Protest beim Kanzler.
    Die E-Mail-Adresse: kanzler@euv-frankfurt-o.de
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#3 joshAnonym
  • 25.05.2006, 13:00h
  • und das an einer europauniversität! aber so nebenbei, was sagt der deutsche teil in frankfurt(oder)? vermutlich nichts.
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#4 aquarius40Anonym
  • 25.05.2006, 13:06h
  • @ ralf
    Genau, wenn homophobe Professoren ihren Lehrstuh selbstständig, wg. einer demokratisch zulässigen Ausstellung, räumen, dann haben sie eigendlich der demokratisch freiheitlichen Gesellschaft einen überaus großen Dienst erwiesen.
    Diese können ja an die homophoben Unis der USA gehen, oder als Bildungsminister nach Washington gehen und G.W.Bush demutsvoll die Füße küssen, oder sonst irgend was. ;-) Kann ja sein, dass er dies genauso brauch, wie sein Vorgänger, nur bleibt es hinter den verschlossenen Türen des Oval-Office.
    Laut bekannten Studien ist es erwiesen, dass diejenigen, die sich lauthals gegen Homosexualität äußern, eigendlich selbst versteckt SCHWULESBISCH sind.
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#5 geilerdomiAnonym
  • 25.05.2006, 13:59h
  • ".....sich zwei Lehrkräfte beschwert und mit der Beendigung ihrer Lehrtätigkeit an der Universität gedroht...."

    Na dann, sollen sie sich doch verpissen! Als ob es nicht auch in Polen genug Arbeitslose Lehrer gibt, die dann sicher auch ein wenig weiter als von zwölf bis fünfvorzwölf denken können!!

    In der BRD ist es inzwischen an der Tagesordnung, das sich Städte von den Nazis erpressen lassen, In Polen werden DeutschPolnische Unis erpresst, von ein paar hinterwäldlern! wo soll das hinführen??

    Ich sage nur: WEHRET DEN ANFÄNGEN!! DENN; EINMAL ERPRESSBAR - IMMER ERPRESSBAR!!
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#6 wolfAnonym
  • 25.05.2006, 16:26h
  • mit dieser entwicklung war zu rechnen, darauf wies ich , hier, schon vor jahren hin.unsere geliebte kanzlerin machte sich heute mal wieder für dir kirchen stark, die pfarrerstochter kanns einfach nicht lassen. eine hand wäscht die andere.
    man "muss" jetzt dagegenhalten, sonst können wir den jetzt schon betriebenen machtmissbrauch nicht mehr aufhalten.
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#7 QuestionAnonym
  • 25.05.2006, 16:29h
  • @aquarius
    "Laut bekannten Studien ist es erwiesen, dass diejenigen, die sich lauthals gegen Homosexualität äußern, eigendlich selbst versteckt SCHWULESBISCH sind."

    Kannst du paar Links zu diesen Studien geben???
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#8 metinAnonym
  • 25.05.2006, 17:02h
  • @) question

    aus der psychoanalytischen forschung ist bekannt, das starke aggressive homophobie meist ihre ursache in der angst des homophoben vor seinen homosexuellen anteilen hat.
    durch das gegenwärtige abfeiern freuds kommt erfreulicherweise wieder freuds
    sicht der prinzipiell bisexuellen veranlagung des menschen ins öffentliche licht. in den 80ern und 90ern wurde freud von interessierter seite als "homofeind" vereinnahmt. dafür gibt es keinerlei belege,
    eher für das gegenteil.
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#9 Adrian AhlhausAnonym
#10 san und ManfredAnonym
  • 25.05.2006, 17:30h
  • ....wieso hat der Leiter der Uni nicht die Lehrer in einen abschliesbaren Raum verbracht????
    Das waere doch die einzig richtige Reaktion gewesen.
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