Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4876

Los Angeles (queer.de) - Der amerikanische Homo-TV-Sender QTN hat sein Programm eingestellt. Senderchef Lloyd Fan sagte gestern, dass der Kanal völlig überschuldet sei. "Als ich die Kontrolle am 7. März übernahm, konnten wir bereits Rechnungen von rund sieben Millionen Dollar nicht begleichen", so Fan. "Es gab zahlreiche Gerichtsverfahren gegen die Gesellschaft. Außerdem haben wir ehemaligen Angestellten über 600.000 Dollar geschuldet." Er hatte nach seiner Amtsübernahme gehofft, finanzkräftige Investoren zu finden, da die schwul-lesbische Zielgruppe äußerst attraktiv sei. Damit sei er nun gescheitert. Ein Insolvenzverfahren würde in Kürze eingeleitet werden. Auf seinem Höhepunkt erreichte QTN über drei Millionen Haushalte in den USA. Im Februar hat der Sender aber bereits alle freien Mitarbeiter entlassen und die meisten Live-Sendungen eingestellt. Damit gibt es derzeit mit dem Pay-per-View-Kanal here! TV und dem Kabelsender Logo noch zwei Homo-Kanäle in den Vereinigten Staaten. (dk)



#1 dogay3bmAnonym
  • 26.05.2006, 16:52h
  • und ich vermute mal, die Gerichtsverfahren verliefen größeren Teils deswegen, weil irgendwelche homophoben Spinner sich angaygriffen fühlten und so... ;-(
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SaschaAnonym
  • 26.05.2006, 20:24h
  • Wie ich immer sage: Die "finanzkräftigen" Investoren erkennen offenbar das ökonomische Potenzial der homosexuellen (oder verdeckt homophilen) Zielgruppe nicht.

    Da das mit rationalem Kalkül wenig zu tun haben kann, ist einzig und allein Homophobie als Grund dafür anzunehmen, dass unsere Zielgruppe in den kommerziellen Medien (und in der Werbung) nicht sehr viel stärkere Berücksichtigung findet!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 xapplexAnonym
  • 27.05.2006, 00:10h
  • Ich würde eher darauf tippen, dass die Gläubiger vor Gericht gegangen sind, um ihre Außenstände einzutreiben...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 yibahAnonym
  • 28.05.2006, 00:54h
  • Die finanziellen Investoren haben den geldwerten Vorteil der homosexuellen Zielgruppe wohl ganz und gar richtig eingeschätzt.

    Homos sind doch keine homogene Gruppe: 4% der Bevölkerung von 16-86, von Arm bis Reich, von normalem Malocher bis zum Intellektuellen.

    Da bleibt dann als echte Zielgruppe halt nichts mehr übrig für den Profit.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 fürstinAnonym
#6 Steve MillerAnonym