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Washington (queer.de) - Ein internationales Forscherteam hat nach langjährigen Untersuchungen Kamerun als Ursprungsort des HI-Virus identifiziert. Demnach soll sich dort erstmals ein Mensch nach Kontakt mit einem Schimpansen infiziert haben, so die Wissenschaftler aus Amerika, Europa und Afrika in der heutigen Ausgabe des Magazins "Science". SIV, die Schimpansenversion von HIV, soll dem Bericht zufolge in manchen Populationen bei bis zu 35 Prozent der Tiere vorkommen, in anderen Populationen dagegen so gut wie gar nicht. Das Ergebnis beruht auf der Untersuchung von insgesamt über 1.300 Proben frischen Affenkots, das von dem Forscherteam eingesammelt und analysiert wurde. "Seit 25 Jahren haben wir eine Pandemie unter Menschen", so Projektleiterin Beatrice Hahn von der University of Alabama in Birmingham. "Wir haben immer noch kein Heilmittel. Aber jetzt wissen wir, woher das Virus gekommen ist. Wir können zumindest dieses Thema abhaken." (dk)



31 Kommentare

#1 linuxerAnonym
#2 Holga-WaldaAnonym
  • 26.05.2006, 20:00h
  • Alabama ? Birmingham ? international ?
    wir können abhaken ? ....tsetsetse....

    die meldung frist sich seit gestern wie ein virus durchs netz....
    war das eine koalition der willigen, der billigen, der interessierten ?

    der nächste forschungsauftrag ? ratze ist grad in polen:

    Es ist eine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit: Janina Lach litt zehn Jahre lang schwer unter Multipler Sklerose. Zuletzt war sie an den Rollstuhl gefesselt. Die Ärzte hatten alle Hoffnung aufgegeben. Da erschien ihr die Mutter Gottes in Tschenstochau. (spiegel online)
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#3 Richard SorgeAnonym
  • 26.05.2006, 20:20h
  • Das freut mich doch sehr.
    Die Eingeborenen in Kamerun Ibo/Igbu
    pflegen schon lang einen Umgang mit so häßlichen Sachen, daß man gar nicht weiß, ob die nicht schon irgenwann mal Kontakt mit den
    Amerikanern hatten, wer hat da von wem gelernt ?

    Hier die kleine Geschichte:
    Am frühen Morgen betreten die Obàtálá-Priester, von Obalase, dem höchsten Priester v.
    Oluorogbo angeführt, den Schrein. Am Eingang zum inneren Schrein knieen sie nieder und
    rufen den òrìsà mit einem Gebet an. Danach wird eine Ziege geopfert und ein Ifá-Orakel
    gestellt, ob das Fest einen guten Verlauf nehmen wird. Solange, bis dieses gewünschte
    Ergebnis erreicht wird, wird dieses Orakel durchgeführt, bei negativem Ergebnis werden
    jeweils rituelle Vorkehrungen getroffen, die einen günstigen Einfluß haben sollen.

    Der òrìsà wird dann noch wenigstens zwei Mal angerufen. Am Ende des Morgens gibt es
    eine Pause, in der die inzwischen gekochten Opfergaben verzehrt werden.

    Am Nachmittag werden eine Ziege, 16 Schnecken (die wegen ihrer weißen Flüssigkeit
    mit dem kühlen, weißen òrìsà Obàtálá verbunden werden), einige Buschratten und
    getrockneter Fisch sowie Kolanüsse geopfert. Außer den Ziegen wird alles gemeinsam
    geopfert.

    Während des Kochens werden zwei Tänze veranstaltet, am ersten nehmen alle
    Festbesucher teil, der zweite wird nur von den Priestern ausgeführt.

    Der allgemeine Tanz dient der direkten Anrufung des òrìsà . Lt. O. S. Ajàyí stellt dieser
    Tanz das Schicksal von Obàtálá dar, der nahe daran war, vernichtet zu werden, aber seine
    Führungsposition wieder erlangt hat, indem er seine Schwäche überwunden hat.

    Der zweite Tanz wird von den Priestern in weißer Kleidung ausgeführt, wobei sie sieben
    Mal um den Schrein herum tanzen, und jeder dieser Tänze hat ein eigenes Thema:

    1. Die Absicht Obàtálás, ins Exil zu gehen.

    2. Die Dankbarkeit Obawinni, dem Freund, gegenüber.


    3. Der Óòni: Damit wird der Streit zwischen Igbo und Ifé angesprochen.

    Die Pocken. Dem Mythos zufolge hatte die Igbo-Gruppe durch magische Praktiken
    Herrschaft über die Pocken erlangt, die sie als Kriegsmittel einsetzen konnten, während
    sie selbst sich durch Medizin schützten.

    Am fünften Tag des Festes werden die Figuren von Obàtálá und Yemoja mit Efun
    angemalt, einer Substanz, die bei der Pockentherapie gg. Narbenbildung verwendet wird.
    Die Priester des Sonpona-Kultes (òrìsà der Pocken) haben den Pockenvirus in beiderlei
    Hinsicht bis in die Tage der englische Kolonialzeit hinein gebraucht. Idowu berichtet
    davon, dass die Priester des òrìsà Sonpona (Obaluaye) ein Monopol auf die Verwaltung
    der Todesfälle der an den Pocken Verstorbenen hatten (Reinigung, Beerdigung usw., was
    mit ziemlichen Kosten für die Verwandtschaft verbunden war); durch Beobachtung
    fanden Sie nun heraus, dass das Pockenvirus den Tod seines „Wirtes“ überlebt und setzten
    Teile der Haut des Toten u.Ä, dazu ein, um Herrschaft auszuüben: D.h., wenn jemand von
    Ihnen verflucht oder gestraft worden ist, verstreuten sie infiziertes Material vor, bzw. in
    dessen Wohnstatt.

    5. Der Geheimhaltungseid: bezieht sich auf den Pockenvirus.

    6. Ein optimistisches Lied, das sich auf Erfolgsaussichten bezieht.

    7. An diesem Tanz nehmen alle teil, was als taktischer Rückzug Obàtálás vom Krieg
    gedeutet wird.
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#4 Richard SorgeAnonym
  • 26.05.2006, 20:27h
  • Sehr geehrte Redaktion !

    Ich vergaß, die Quelle dieser kleinen
    Bio-Waffen-Geschichte, bitte um Nachsicht:

    www.univie.ac.at/religionswissenschaft/AfRelII.pdf

    Für Ungeübte einfach auf das Fernglas klicken, Pocken, eingeben, die relevante Textestelle erscheint.

    Condorlisa Reis sollte diese Menschen mal besuchen. Mit Laura Bush war sie ja schon in Benin. Die könnte den Schamanen dort
    Workshop-Tipps geben. "Böser Blick"
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#5 erkanAnonym
#6 antosAnonym
  • 26.05.2006, 21:01h
  • @ Holga-Walda:

    Was für ein Dreck übrigens! Hätte die Spiegel-Journaille doch gleich mit erwähnt, dass man Geschichen dieser [sehr seltenen] sog. Spontan-Remissionen kennt, seit man die Krankheit MS erforscht.

    Lustig sind die Widersprüche in dem Artikel: erst ist vom Stahlgehgestell die Rede, dann vom Rollstuhl [an den man was ist? Richtig: gefesselt] und miteinemal und übrigens vor dem eigentlichen Wunder steht die Wundermutti dann plötzlich: "Meine Krücken sind umgefallen, und ich merkte: 'Ich kann stehen, ohne zu fallen'."
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#7 PrinzesschenAnonym
  • 26.05.2006, 21:11h
  • Kommt Leute, jetzt macht aber mal keinen Verschwörungskindergarten auf hier. Dass die SI/HI-Viren aus Afrika kommen, wird schon länger vermutet, und nicht nur unter Wissenschaftlern, die in den US-amerikanischen Südstaaten arbeiten. Es gibt überhaupt keinen Grund, sich ausgerechnet darüber aufzuplustern.
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#8 joshAnonym
  • 27.05.2006, 01:03h
  • die studie ist bestimmt vollkommen korrekt. der hiv-virus kam also aus kamerun. gut.
    die frage ist nur, wo war er vorher und kam dann nach kamerun......

    ist das mit der madonna und heilung ein scherz? wenn nicht sind wir wohl wieder im mittelalter angekommen. fragt sich nur, funktionieren scheiterhaufen auch mit holzpellets?
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#9 ibuensnetAnonym
  • 27.05.2006, 02:04h
  • Palaver palaver. Wenn ihr die Mutter Jesu erschienen ist, muß sie selber schon tot gewesen sein. Geht ja anders nicht. Wo bleibt das Wunder? Oder was sollen Wunder den Katholizismus heute retten? Wo ist denn darin noch ein Christentum?
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#10 SaschaAnonym
  • 27.05.2006, 03:17h
  • @Holga-Walda:

    Mein Leserbrief an den Spiegel:

    "Vielleicht wäre es dem Anspruch eines investigativen und kritischen Journalismus (sofern dieser vom SPIEGEL überhaupt noch erhoben wird) angemessener, einmal zu untersuchen, wie viele Menschen in afrikanischen und anderen Entwicklungsländern sich mit tatkräftiger Unterstützung des Wundermachers Papst Johannes Paul II. (und natürlich auch seines Nachfolgers) schon mit HIV infiziert haben?! Ob diesen Menschen wohl auch die Mutter Gottes erscheinen und sie vor dem nahezu sicheren Tod bewahren wird?"
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