Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4886
  • 29. Mai 2006, noch kein Kommentar

Aus dem Star des Nachkriegsdeutschlands wurde ein Sänger in Möbelhäusern. Ein offen schwules Leben wagte er nie.

Von Carsten Weidemann

In den 60er und 70er Jahren war Rex Gildo ("Fiesta Mexicana") der ungekrönte Kaiser des deutschen Schlagers. Ein junger Mann mit Filmambitionen und einem Aussehen, mit dem Reklamemacher und andere Produzenten der leichten Unterhaltung viel anzufangen wussten. Bevor er sich erst richtig auf seine noch zarte Liebe zum Theater stürzen konnte - er spielte den Freddy in "My Fair Lady" bei der Erstaufführung in Berlin 1961 - klopfte bereits ein Manager an seine Tür, der später als "Onkel Fred" bekannt werden sollte. Fred Miekley schickte Gildo, mit bürgerlichem Namen eigentlich Alexander Hirtreiter, in die Welt des Schlagers. Als Rex Gildo viele Jahre danach seine ewige Jugend zu verlieren drohte, versucht er mit aller Kraft und kosmetischen Mitteln sein Alter zu verdecken. Dem Publikum kann er aber nichts mehr vormachen; mit fünfzig oder sogar sechzig sieht keiner mehr aus wie dreißig!

Auf der DVD wird Rex Gildos Geschichte noch einmal erzählt. Dazu gibt es einen raren Auftritt von Gildo aus der ZDF-Show "Musik ist Trumpf", sowie Ausschnitte aus der beliebten Sendung "Schlagerparade 1960".

29. Mai 2006