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Salt Lake City (queer.de) - In allen Gottesdiensten der mormonischen Kirche in den USA haben Pfarrer die Gläubigen dazu aufgerufen, das geplante Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung zu unterstützen. In dem von der Kirchenführung verfassten Aufruf heißt es, die Kirche habe "wiederholt ihre Position klargemacht, dass die Ehe zwischen Mann und Frau die einzig akzeptable Ehe" sei. "Wir rufen die Kirchenmitglieder auf, sich bei ihren Volksvertretern dafür einzusetzen, dass die Verfassungsänderung in Kraft treten kann". In der kommenden Woche berät der Senat über das Vorhaben. Eingebracht hat die Verfassungsänderung Orrin Hatch, ein republikanische Senator aus Utah. Der Entwurf würde alle gleichgeschlechtlichen Eheschließungen verbieten und bereits geschlossene Ehen in Massachusetts für null und nichtig erklären. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 TimAnonym
#2 markuskrefeld
  • 30.05.2006, 18:31h
  • Die Mormonische Kirche ist in meinen Augen keine Kirche im christlichen Sinne, sondern eine Sekte - der auch der Präsident der USA angehört!
    Zudem überall wo Kirche gegen Homosexuelle wttert wächst der Rassismus!
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#3 DavidAnonym
  • 30.05.2006, 19:27h
  • Dann soll man aber bitteschön auch festschreiben, das man ABER nur EINEN Partner heiraten darf und sich die Mormonen gefälligst auch daran zu halten haben! Oder wie war das noch mit der Mehr-Ehe bei den Mormonen? Keine Ahnung obs legal ist, aber selber gerne Sonderrechte in Anspruch für sich nehmen, die Grundrechte aber anderen verweigern.
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#4 SvenAnonym
  • 30.05.2006, 21:00h
  • Faschisten und Fundamentalisten sind für Argumente nicht zugänglich.

    Mein Spruch:
    Wer zu viel glaubt, vergisst,
    was wirklich ist.
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#5 saltgayAnonym
  • 30.05.2006, 21:29h
  • Na, mal langsam - der US-Präsident ist kein Mormone, sondern Methodist. Die methodistische Kirche ist nicht nach meinem Geschmack, weil sie sehr evangelikal ist. Doch gibt es darunter auch studierte Theologen und nicht nur erweckte Laienprediger. Die Mormonen sind dagen ein gigantischer Verein von Sektierern, die ihrem Sektengründer auf den Leim krochen. Die Offenbarung des Mormon, angeblich auf goldenen Tafeln geschrieben bekam niemand komplett zur Einsicht, vielmehr hat der Sektenvater darum ein Riesenbuhei gemacht, wenn er seinen Sekretären die Botschaft diktierte. Im Endeffekt handelt es sich um eine Ansammlung religiöser Spinner, die ihren Tempel, das Tabernacle, eine architektonische Scheußlichkeit, die sich selbst Kaiser Willi der Letzte nicht im delirium tremens hätte schlimmer einfallen lassen können, in Salt Lake City vermarkten.

    Lediglich die giftenden Queer-de Schwuppen aus der Bekleidungsbranche, von Peek&Emsland bis Hennes & Mauritiusdauerblau, werden meine Beurteilung der Gewandung eifriger Mormonen-Missionare in der Fußgängerzone tadeln. Die Trevira-Anzüge im "Müller-Wipperfürth"-look der Nierentisch-Ära brauchten vielleicht statt dem bürokratischen Namensschild eher etwas rosa Flieder im Knopfloch um sich von dem tristen 70er Jahre - outfit der Neckermann-Quelle -Onkel Otto-Connection abzuheben. Diese Kleidungskombination wird bevorzugt von Zeugen Jehovas getragen.

    Jedoch hat die Kanzlerin der Herzen diese noch gut erhaltenen Klamotten längst in Kartons gepackt um sie der Volkssolidarität in den neuen Bundesländern zu schicken, damit nörgelnde Hartz-4 - Empfänger nicht immer so abgerissen herumlaufen. Sie bevorzugt dann doch lieber Mormonen, die das Ensemble selbstgerechter Inszenierung der eigenen narzisstischen Persönlichkeit optimistisch garnieren, wie die sauberen Straßen im Staat Utah.

    Aber - was mich doch sehr stutzig macht - kommt man vom Süden in die Stadt, links der große Salzsee und rechts das Industriegebiet. Da ist ein großes Zementwerk, verfallende Hallen, eine Industriebrache - ich könnte glauben, hier war die Treuhand unter Birgit Greuel erfolgreich. Sieht ja aus wie im bösen Osten. Sind die in Salt Lake City vielleicht auch nur Opfer? Die Arbeitsbedingungen bei Kennescott-Smelter lassen es vermuten. Potztausend! Ach nein, da waren ja auch Einwohner, die schon längst erkannt hatten, dass die Gold-Tafeln des Sekten-Gründers sich leider noch nicht einmal versilbern ließen.

    Dafür werben sie dann mit sauberen Straßen, Bars mit geschultem Personal, die Humphrey Bogart's "Schau mir in die Augen Kleines..." zur Beurteilung benutzen, ob der Gast noch einen weiteren alkoholischen drink bekommt und Kriminalität nur dulden, wenn in den Sommerferien pubertierende Schüler sich mit Zündplätzchenpistolen das zusätzliche Taschengeld für das "Anti-Pickel-Wasser" verdienen, in dem sie den Museums-Dampfzug "Heeber-Creeper" auf offener Strecke publikumswirksam überfallen.

    "God's own country" - nirgendwo lehrt dem unbefangenen Betrachter dieser Schlachtruf mehr das Gruseln als dort.
    Groetjes Stephan
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#6 SteffenAnonym
#7 KatrinAnonym
#8 antosAnonym
  • 31.05.2006, 03:37h
  • @ Sven:

    Vergiss deinen Spruch. Glaube ist wirklich und Glaube schafft Wirklichkeiten. Das ist doch gerade das Problem!
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