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Moskau (queer.de) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat das harte Vorgehen der Polizei beim Moskauer CSD am vergangenen Wochenende verteidigt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. In Russland gebe es andere Meinungen zum Thema Menschenrechte als im Westen, argumentiert der Minister. "Jedes Land hat seine eigenen Gesetze. Es ist eine Tatsache, dass diese Demonstration nicht genehmigt war", sagte Lawrow am Montag. Den Europarat forderte er auf, sich eher um "Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und faschistische Ideologien" in den baltischen Staaten zu kümmern als um Homo-Rechte. Beim CSD am Samstag war der deutsche Abgeordnete Volker Beck von Rechtsradikalen verletzt worden (queer.de berichtete). (dk)



15 Kommentare

#1 wolfAnonym
#2 TimAnonym
  • 30.05.2006, 17:34h
  • "Den Europarat forderte er auf, sich eher um "Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und faschistische Ideologien" in den baltischen Staaten zu kümmern als um Homo-Rechte."

    Komisch, dass man Faschismus im eigenen Land befürwortet, aber die Bekämpfung in anderen Staaten fordert...

    Aber da geht es wohl nur darum, dass diese Ex-UdSSR-Teile wieder zugänglicher für die russiche Wirtschaft werden.

    Homohass ist Faschismus! Und nichts anderes als Rassismus - Menschen werden diskriminiert!
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#3 SvenAnonym
  • 30.05.2006, 17:36h
  • Menschenrechte und Ethik sind universell und unabänderbar!

    Wenn Staaten diese missachten, ist das nicht mit unterschiedlichen Meinungen zu rechtfertigen, sondern es ist und bleibt faschistisches Verhalten und Missachtung von Menschenrechten!
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#4 SvenAnonym
  • 30.05.2006, 17:40h
  • Toll, die haben Menschenrechte, wie damals in den USA. Die hatten auch keine Probleme mit der Vereinbarung von Menschenrechten, Demokratie, Freiheit und Sklavenhaltung. Schwarze waren Wilde und keine Menschen.
    In Russland sind Juden und Homosexuelle keine Menschen.

    Das ist eine Beliebigkeit von Menschenrechten.
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#5 markuskrefeld
  • 30.05.2006, 18:27h
  • Solange Menschenrechte in Russland missachtet werden, sollten alle Gelder Russlands in Europa - ähnlich wie für Weissrussland eingefroren werden!
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#6 MalteAnonym
  • 30.05.2006, 18:31h
  • Demokratie nur für Menschen, die einem passen, aber keine Rechte für Menschen, die nicht ins eigene Weltbild passen ist keine Demokratie!
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#7 JanAnonym
  • 30.05.2006, 19:59h
  • Puh. Da geht ja was ab in China,
    Russland und der Ex-DDR. Die gehen ja
    vom Kommunismus nahtlos in den
    Faschismus über. Zum Glück ist das
    alles mehr oder weniger weit weg...
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#8 TracerCGNAnonym
  • 30.05.2006, 20:40h
  • Ich habe gestern eine Email an die russische Botschaft geschrieben. Die Adresse war in einem Kommentar zu den vorhergehenden Artikeln angegeben. Ich habe gegen die Behandlung von Schwulen und Lesben in Russland protestiert und angekündigt das Russland in naher Zukunft mit Sicherheit nicht zu den von mir bevorzugten Reisezielen gehören wird. Als Einzelaktion hat das sicher eine überschaubare Wirkung aber vielleicht haben ja noch ein paar mehr Leute das Gleiche getan
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#9 jothakaAnonym
  • 30.05.2006, 20:50h
  • @ Jan nur mal am Rand:
    Weder die DDR, noch China, alsauch die Sowietunion waren jemals ein kommunistischer Staat. Ersten wegen Nichtvorhandenseins von Kommunismus, zweitens weil sie sich selber, zumindest was die U nion d er S ozialistischen S owietrepubliken und die DDR betraf, als Sozialistisch definierten.

    Zweitens fühle ich mich extrem beleidigt und getroffen als Faschist bezeichnet zu werden.
    Wo bitte schön ist China, Rußland und die 5neuen Bundesländer Faschistische Staaten?

    Du solltest nochmals einpaarGeschichtsbücher lesen um zu wissen wie ein Faschistischer Staat sich darstellt und handelt.
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#10 DavidAnonym
  • 30.05.2006, 21:08h
  • Wahrscheinlich hätten die Demonstranten wohl weniger Kritik bekommen, wenn sie Geiseln in einem Theater oder in einer Schuld genommen hätten. Aber wie schon treffend gesagt: Kehrt erstmal vor eurer eigenen Tür. Ein rechter Mob wird in Moskau eher toleriert. Stimmt Moskau ist nicht Sodom - wohl eher Berlin 1938?
    Erschreckend, das die Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben. WO wäre denn Osteuropa, wenn die Menschen nicht für ihre Rechte auf die Strasse gegangen wären? Sie die Leute so schizophrän?? OHNE die Courage dieser Menschen wäre der Kommunismus nicht gefallen, die Machthaber wären jetzt auch nicht dran. WOFÜR wurde denn nun eigentlich gekämpft????
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